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Die dekorierte geometrische Keramik im Heiligtum von Kalapodi

Die dekorierte geometrische Keramik im Heiligtum von Kalapodi bietet die Möglichkeit, das Ritualverhalten vom 10. bis zum 7. Jh. v. Chr. zu untersuchen. Die Keramik aus den geometrischen Kontexten besteht aus klein zerscherbtem Material, das sich hauptsächlich zu offenen Gefäßformen wie Skyphoi, Tassen und dergleichen rekonstruieren läßt. Ob die größeren Formen wie Dinoi und Kratere als Votive gedient haben oder ebenfalls im rituellen Zusammenhang verwendet wurden, muß die weitere Fundanalyse erbringen, die noch nicht abgeschlossen ist. Die Zusammensetzung der Kontexte besteht gleichermaßen aus lokaler Produktion wie aus Importen, bei denen Einflüsse bis nach Sizilien (Thapsosware) nachgewiesen werden können. Das Verhältnis von Importen zu lokaler Ware bedarf ebenfalls noch der Untersuchung. Die Frage nach den Benutzern oder Stiftern der Importe ist gleichfalls von Interesse, da Kalapodi als regionales Heiligtum diente.

Contact: I. Kaiser, Abteilung Athen

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