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Bedeutendster Friedhof der antiken Stadt Athen, der als einziger nicht überbaut und daher Forschern und Besuchern zugänglich ist. Abschnitt des Eridanos und beiderseits des Flusses bedeutende Landstraßen. Teil der Stadtmauer mit zwei monumentalen Toranlagen. Siedlungs-, Kult- und Sepulkralaktivität von der Vorgeschichte bis in byzantinische Zeit.
mehrDie Grobkeramik der Phase Milet IV (entspricht MM III bis SM I A/SM II), die im bronzezeitlichen milesischen Heiligtum wenig südlich des späteren Tempels der Athena gefunden wurde, weist zweierlei Besonderheiten auf: Zum einen gehören ihre Formen größtenteils dem kretisch-minoischen Formenspektrum an, zum zweiten ist die Keramik nahezu ausschließlich aus dem lokalen glimmerhaltigen milesischen Ton gefertigt. Unter den Formen, die eindeutig auf rituelles Geschehen weisen, sind konische Rhyta, wie sie vielfach aus kretischen Heiligtümern belegt sind. Des weiteren kommen sog.
mehrDie Genese der suburbanen Kultplätze unterliegt nicht nur den allgemeinen Veränderungen in der Kult- und Weihpraxis, sondern vollzieht sich darüber hinaus in enger Wechselwirkung mit der Entwicklung der Siedlung oder polis, zu der das jeweilige Heiligtum gehörte.
mehrDie dekorierte geometrische Keramik im Heiligtum von Kalapodi bietet die Möglichkeit, das Ritualverhalten vom 10. bis zum 7. Jh. v. Chr. zu untersuchen. Die Keramik aus den geometrischen Kontexten besteht aus klein zerscherbtem Material, das sich hauptsächlich zu offenen Gefäßformen wie Skyphoi, Tassen und dergleichen rekonstruieren läßt. Ob die größeren Formen wie Dinoi und Kratere als Votive gedient haben oder ebenfalls im rituellen Zusammenhang verwendet wurden, muß die weitere Fundanalyse erbringen, die noch nicht abgeschlossen ist.
mehrIm Südosten Olympias wurde ein spätarchaischer Altar und sein frühkaiserzeitlicher Nachfolgebau zwischen 1962 und 1964 von Emil Kunze ausgegraben. Es handelt sich um einen der wenigen geschlossenen Befunde im Zeusheiligtum. Eine Inschrift auf dem Altar belegt neben einer Beschreibung von Pausanias, daß es sich um das Artemisheiligtum handelt. Der Altar war von einer Opferschicht umgeben, die nicht nur zahlreiche tönerne und bronzene Weihgaben enthält, die zum Teil noch in situ auf dem Altar lagen.
mehrDie zahllosen Bildnisse von Göttern, Heroen und Ehrenmännern, die im Zeusheiligtum von Olympia zwischen dem späten 6. Jh. v. Chr. und dem späten 3. Jh. n. Chr. als statuarische Weihgeschenke in den Vorhallen der Tempel und unter freiem Himmel aufgestellt wurden, prägten entscheidend die Gestalt des Heiligtums. Von mehreren hundert Statuen wurden noch die Fundamente ihrer Basen freigelegt oder die steinernen, in der Regel mit Inschrift versehenen Sockel gefunden.
mehrDie dorische Architektur gilt im Allgemeinen als gut bekannt. In Kalapodi bietet sich die einzigartige Möglichkeit eines exemplarischen Studiums vom mykenischen Ursprung und bislang mindestens acht übereinander Bauten geometrischer bis hadrianischer Zeit. Durch den Neufund eines archaischen Kapitells und Untersuchungen an bekannten früharchaischen Kapitellen aus Kalapodi wird jedoch die chronologische Entwicklungsreihe neu zu ordnen sein.
mehrAnhand der ca. 800 im Heiligtumsareal gefundenen Statuenbasen und Basenfundamente soll eine zeitlich differenzierte Betrachtung der Statuenaufstellung im Zeusheiligtum von Olympia vorgenommen werden. Diese verspricht nicht nur wichtige Erkenntnisse zur Gestaltung der Heiligtumstopographie durch die statuarischen Weihgeschenke, sondern auch darüber, wie in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche mit den alten Denkmälern verfahren wurde.
mehrNahe des Athenatempels von Milet wurde bei den neuen Ausgrabungen in den prähistorischen Schichten (s. auch Forschungscluster 3) ein Heiligtum entdeckt, das - wie die gleichzeitigen Siedlungsphasen - deutliche Züge der kretisch-minoischen Kultur zeigt. Dieses Heiligtum entstand wahrscheinlich bereits in der Siedlungsphase Milet III (20./19. bis Mitte 18. Jh. v. Chr.). Sicher nachzuweisen ist es mit einer Abfolge von Lehmziegelaltären in Milet IV (Mitte 18. bis Mitte 15. Jh. v. Chr.).
mehrEines der bedeutendsten Heiligtümer der griechisch-römischen Antike war Olympia, wo sich zu den alle vier Jahre stattfindenden Sportwettkämpfen Teilnehmer aus der ganzen antiken Welt zusammenfanden. Die seit 1874 zunächst von den Berliner Museen, anschließend vom DAI durchgeführten Grabungen haben inzwischen fast das gesamte Heiligtum freigelegt.
mehrEinleitung:
mehrDiese Studie beschäftigt sich mit den bisher wenig erforschten Verteidigungs- und Befestigungsanlagen des Stadtstaates Athen in der Antike: den Stadtmauern und Befestigungen, die das Stadtgebiet spätestens seit 479 v. Chr. klar markierten, begrenzten und gegen Eindringlinge schützten. Ziel des Projektes ist es, erstmalig eine umfassende und dem neuesten Forschungsstand entsprechende topographische Dokumentation der antiken Befestigungsanlagen Athens von der geometrischen bis zur spätantiken Zeit zu erstellen und deren Bedeutung für die Geschichte der Stadt zu analysieren.
mehrTriphylien liegt an der Westküste der Peloponnes und wird von den Landschaften Elis, Arkadien und Messenien umrahmt. Mehrere Poleis und Heiligtümer unterschiedlicher Größe und Bedeutung sind von der antiken Siedlungsstruktur erhalten und bieten eine gute Grundlage, Fragen zur Siedlungsdichte sowie zur Form und Ausstattung der Städte zu untersuchen. In der antiken Literatur über Triphylien ist im 4. und 3. Jh. v. Chr.
mehrLage
Das heute unter dem Namen Kerameikos bekannte Ausgrabungsgelände umfasst nur einen kleinen Teil des antiken Demos Kerameis, der sich von der Agora bis zur ca. 3 km entfernten Akademie erstreckte. Im Ausgrabungsgelände des Kerameikos ist ein Teil der antiken Stadtmauer erhalten, die den "inneren Kerameikos" vom "äußeren Kerameikos" teilt. Durch die Mauer führten im Abstand von 40 m zwei Tore, das Heilige Tor und das Dipylon. Die Heilige Straße und die Kerameikos-Straße verbinden den "inneren" mit dem "äußeren" Kerameikos.
mehrObwohl die Wasserversorgung einen wesentlichen Aspekt des Siedlungswesens bildet, fehlt bisher eine systematische Analyse der Bewässerungskonzepte bronzezeitlicher Siedlungen. Neben wassertechnischen und hydrogeologischen Untersuchungen steht vor allem die Frage im Vordergrund, inwieweit sich in der Organisation des Wasserhaushalts gesellschaftliche und sozioökonomische Entwicklungen widerspiegeln. Hierbei soll u. a. untersucht werden, inwieweit die komplexen Wassersysteme orientalischer Siedlungen jene in der bronzezeitlichen Ägäis beeinflusst haben.
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