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Die Außenstelle Baghdad wurde 1955 als Abteilung Baghdad gegründet. Seit 1996 ist sie Teil der Orient-Abteilung. Mit ihrer Gründung wurde die seit 1887 bestehende, sehr fruchtbare Tradition deutscher archäologischer Forschung im Irak fortgesetzt und organisatorisch unterstützt. Der Arbeitsbereich der Außenstelle Baghdad umfaßt die Kulturen Mesopotamiens von der Vorgeschichte bis zum islamischen Mittelalter.
Die Außenstelle ist zur Zeit ohne Besetzung und wird von Berlin aus geleitet.
Seit 2003 liegt der Fokus der Arbeiten im Bereich "Kulturerhalt des Irak".
Handbibliothek mit ca. 500 Bänden. 15 Zeitschriften
In der Photothek, derzeit in Berlin, wird vorrangig die photographische Dokumentation der Forschungsprojekte der Außenstelle archiviert. Die Sammlung umfaßt ca. 25000 Aufnahmen.
Von 1960 bis 2006 erscheinen die Baghdader Mitteilungen. Sie wurden 2007 als Faszikel in die jährlich erscheinende "Zeitschrift für Orient-Archäologie" überführt. In unregelmäßigen Abständen wird die Reihe Baghdader Forschungen publiziert. Die Ergebnisse der langjährigen Ausgrabungen in Uruk-Warka werden vorrangig in den Reihen Ausgrabungen in Uruk-Warka, Endberichte und Ausgrabungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft in Uruk-Warka vorgelegt.
Zur 50-Jahr-Feier der Außenstelle im Jahr 2005 erschien die Publikation "50 Jahre Forschungen im Irak 1955-2005".
50 Jahre Forschungen im Irak 1955-2005
Dr. Arnold Nöldeke, Briefe aus Uruk-Warka 1931-1939
Zeitschrift für Orient-Archäologie
Das Deutsche Archäologische Institut (DAI) ist eine wissenschaftliche Einrichtung, die als Bundesanstalt zum Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts gehört. Das Institut mit Zentrale in Berlin und mehreren Kommissionen und Abteilungen im In- und Ausland führt archäologische Ausgrabungen und Forschungen durch und pflegt Kontakte zur internationalen Wissenschaft.
Das Institut veranstaltet wissenschaftliche Kongresse, Kolloquien und Führungen und informiert die Öffentlichkeit über seine Arbeit.