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Die Abteilung wurde zum 100jährigen Jubiläum des Instituts 1929 gegründet, hatte aber bereits Vorläufer, die als Stationen für die Ausgrabungen an der Westküste dienten. Die Abteilung ist seit 1989 in einem Teil des ehemaligen Gebäudes der Deutschen Botschaft (heute Deutsches Generalkonsulat Istanbul) untergebracht. Ihre Aufgaben umfassen Forschungsprojekte von der Urgeschichte Kleinasiens und Thrakiens bis zur osmanischen Epoche.
Ausführlichere Beschreibung in Wikipedia
Jahresbericht 2009 der Abteilung Istanbul im Archäologischen Anzeiger (pdf, 5,4 MB)
(frühere Jahresberichte finden Sie hier)
Die Bibliothek umfasst ca. 60.000 Bände und 200 laufende Zeitschriften.
Öffnungszeiten: Montags bis Freitags 9.00-13.00 Uhr
Online-Katalog DAI Istanbul Ein Teil des Bibliothekskatalogs der Abteilung ist bereits über den DAI OPAC online erreichbar. Die Retro-Digitalisierung wird laufend fortgesetzt.
Neuerwerbungen Die neu angeschafften Bücher der Bibliothek sind über die täglich aktualisierte Neuerwerbungsliste des DAI online einsehbar.
Die Fotothek umfasst ca. 120.000 Bilder, 65.000 Negative, davon ca. 2.500 historische Aufnahmen sowie das Pergamonarchiv mit ca. 50.000 Aufnahmen.
Als wissenschaftliche Publikationen erscheinen jährlich die Istanbuler Mitteilungen, daneben als Reihen Istanbuler Forschungen, BYZAS und MIRAS
Albert Distelrath, Siedeln und Wohnen in einer Ruinenstätte. Ein denkmalpflegerisches Konzept für Herakleia am Latmos / Yerleşim ve Yaşam Alanı olarak Ören Yeri Herakleia (Latmos) için bir Koruma Konsepti, MIRAS 1, 2011
Alexander von Kienlin (Hrsg.), Holztragwerke der Antike BYZAS 11, 2011
Ina Eichner, Frühbyzantinische Wohnhäuser in Kilikien. Baugeschichtliche Untersuchung zu den Wohnformen um Seleukeia am Kalykadnos IstForsch 52, 2011
Istanbuler Mitteilungen 60, 2010
Seit 2003 erscheint »DAI istanbul«, eine Broschüre, die die allgemeine Öffentlichkeit über die Aktivitäten der Abteilung informiert:
Heft 10/2012 Kurzberichte zu den Arbeiten im Jahr 2010 (PDF 1.38 MB)
Alle Ausgaben finden Sie hier
der Abteilung Istanbul finden Sie hier
3. Wissenschaftliches Netzwerk an der Abteilung Istanbul (2012/2013)
Die naturräumlichen und politischen Voraussetzungen für die Herausbildung vormoderner Wirtschaftsräume in Anatolien konnten unterschiedlicher kaum sein. Vor dem Hintergrund dieser Diversität sollen im Rahmen des Netzwerkes Grundmuster und Mechanismen vormoderner Wirtschaftssysteme analysiert, miteinander in Beziehung gesetzt und allgemeine Faktoren von spezifischen Faktoren einzelner Regionen unterschieden werden.
Call for Papers – Einsendeschluss 15.02.2012 - Vollständiger Informationstext
Archiv: Informationen zum 2. Netzwerk "Epochenwandel und historische Veränderungsprozesse in Anatolien"
Eine Zusammenstellung von aktuellen Informationen zur Archäologie in der Türkei
Vom 30.5. bis 1.6.2011 fand in Istanbul die Tagung "Harbors and Harbor Cities in the Eastern Mediterranean from Antiquity to Byzantium. Recent Discoveries & New Approaches" statt (Informationstext und Programm). Die AHF - Arbeitsgemeinschaft historischer Forschungseinrichtungen in der Bundesrepublik Deutschland e.V. - hat eine Zusammenfassung der Veranstaltung online gestellt.
Für die interessierte Öffentlichkeit findet im Winterhalbjahr eine dichte Reihe von Abendvorträgen statt, zu denen mit Berichten über ihre aktuellen Arbeiten in- und ausländische Wissenschaftler eingeladen werden. Eine zweite Vortragsreihe sind die sog. Hauskolloquien, in denen vor allem junge Wissenschaftler neueste Forschungsergebnisse zur Diskussion stellen können. Darüber hinaus werden im Frühsommer von den Mitarbeitern des Instituts regelmäßig Führungen zu Istanbuler Stadteilen, Bauwerken und Sammlungen durchgeführt.
Wir senden Ihnen die Ankündigungen von Vorträgen und Veranstaltungen gern per e-mail zu. Senden Sie einfach eine kurze Nachricht an unser Sekretariat.
Vortragsprogramm für die Saison 2011/2012
17. November 2011
Prof. Dr. Carola Reinsberg (Saarbrücken)
Jagd und Menschenopfer. Die ersten Bildsarkophage im griechisch-persischen Kleinasien
1. Dezember 2011
Dr. Katja Piesker (Istanbul)
"Traditionelle" Elemente in der römischen Umgestaltung des Theaters von Patara?
15. Dezember 2011 Winckelmann-Vortrag
Prof. Dr. Ortwin Dally (Berlin)
Archäologie und Fotografie
16. Februar 2012
Prof. Dr. Hansgerd Hellenkemper (Köln/Istanbul)
Landschaft als Bühne. Der Bosporus und die byzantinische Gesellschaft
22. März 2012
PD Dr. Michael Featherstone (Paris/Istanbul)
Der Große Palast von Konstantinopel: Tradition oder Erfindung?
26. April 2012
Prof. Dr. Inci Delemen (Istanbul)
Roman Imperial Portraits from Perge
3. Mai 2012
Dr. Anja Slawisch (Istanbul)
Auferstanden aus Ruinen: Milet nach 494 v. Chr.
Download des Programms als pdf
Die Vorträge finden, falls nicht anders angegeben, jeweils donnerstags um 18 Uhr im Lesesaal des Deutschen Archäologischen Instituts statt.
Hauskolloquien in der Saison 2011/2012
26. Januar (Donnerstag!)
Claudia Winterstein (Berlin)
Der Şekerhane Köşkü in Selinus. Ein Kenotaph für Kaiser Trajan?
30. Januar 2012 (Terminänderung!)
Dr. Ursula Quatember (Wien)
Der Hadrianstempel - Hadrians Tempel?
Neue Forschungen zu dem Gebäude an der Kuretenstraße in Ephesos
20. Februar 2012
Dr. Astrid Lindenlauf (Bryn Mawr)
Die Konstruktion der Themistokleischen Mauer in Athen als Gemeinschaftsprojekt
5. März 2012
Alexander Vacek (Oxford)
Die Griechische Importkeramik aus Al Mina. Konsum und Funktion griechischer Keramik in Nordsyrien und der Levante im frühen 1. Jahrtausend v. Chr.
12. März
Ludwig Meier (Istanbul)
Die tägliche Routine und die Rolle der Eliten bei der Finanzierung öffentlicher Bauten in der hellenistischen Polis
Falls nicht anders angegeben, finden die Kolloquien finden jeweils montags um 16.30 Uhr im Lesesaal des Deutschen Archäologischen Instituts statt.
Das Deutsche Archäologische Institut (DAI) ist eine wissenschaftliche Einrichtung, die als Bundesanstalt zum Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts gehört. Das Institut mit Zentrale in Berlin und mehreren Kommissionen und Abteilungen im In- und Ausland führt archäologische Ausgrabungen und Forschungen durch und pflegt Kontakte zur internationalen Wissenschaft.
Das Institut veranstaltet wissenschaftliche Kongresse, Kolloquien und Führungen und informiert die Öffentlichkeit über seine Arbeit.