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Außenstelle Sana'a der Orient-Abteilung

Deutsches Archäologisches Institut
Außenstelle Sana'a der Orient-Abteilung
POB 2562
Sana'a

Die Außenstelle Sana'a ist 1978 aus der Jemen-Expedition des Deutschen Archäologischen Instituts hervorgegangen und gehört seit 1996 zur neu gegründeten Orient-Abteilung. Das Arbeitsgebiet umfasst die archäologische, baugeschichtliche, philologische und kunsthistorische Erforschung Südwestarabiens von den Anfängen bis in die islamische Zeit. Forschungsschwerpunkte liegen auf den Themen "Die Wurzeln der altsüdarabischen Hochkultur", "Antike Technologien", "Vorislamische Sakralarchitektur", "Akkulturationsprozesse", "Vorislamische Bestattungssitten" und "Mediterrane  Kultureinflüsse im jemenitischen Hochland". Die Feldforschungen werden in Kooperation mit der jemenitischen Antikenbehörde, General Organization of Antiquities and Museums (GOAM) durchgeführt.

Darüber hinaus ist die Außenstelle in kultur- und entwicklungspolitische Projekte im Jemen involviert, die den Erhalt des kulturellen Erbes und die touristischen Erschließung der Ruinenstätten zum Ziel haben. Seit der Gründung des Instituts besteht ein reger Dialog mit Fachwissenschaftlern der arabisch-islamischen Welt und anderer Nationen.

Bibliothek

Das Sammelgebiet der aus etwa 4.000 Bänden bestehenden Präsenzbibliothek umfasst die Bereiche der Arabischen, Vorderasiatischen, Klassischen und Ostafrikanischen Archäologie sowie der Islamischen Kunstgeschichte. 

Die Bibliothek ist Samstags bis Mittwochs von 8:00 bis 14:00 Uhr geöffnet.

Fotothek

Ca. 10.000 Digitalaufnahmen, SW-Aufnahmen sowie Dias. Den Schwerpunkt bildet die photographische Dokumentation der Ausgrabungsprojekte.

Publikationen

Seit 1982 erscheint die Reihe Archäologische Berichte aus dem Yemen, in der sowohl Monographien als auch Aufsatzsammlungen publiziert werden. Schwerpunkt der Veröffentlichungen sind die Ergebnisse der eigenen Forschungen der Außenstelle Sanaa. Mit der Reihe Hefte zur Kulturgeschichte des Jemen wendet sich die Außenstelle an die am Kulturerbe des Jemen interessierte Öffentlichkeit. In den Veröffentlichungen in deutscher, englischer und arabischer Sprache werden neben Forschungsprojekten der Außenstelle auch andere Arbeiten zur vorislamischen und islamischen Kulturgeschichte des Jemen präsentiert. Die gemeinsam von der Orient-Abteilung und Prof. Dr. Norbert Nebes (Jena) herausgegebene Reihe Epigraphische Forschungen auf der Arabischen Halbinsel widmet sich der Veröffentlichung epigraphischer Forschungen auf der gesamten Arabischen Halbinsel unter besonderer Berücksichtigung des südwestarabischen Raumes. 

Archäologische Berichte aus dem Yemen (ABADY)
Hefte zur Kulturgeschichte des Jemen (HKJ)
Zeitschrift für Orient-Archäologie

Veranstaltungen des DAI

In unregelmäßiger Folge finden Vorträge über die Forschungsarbeiten des Instituts und anderer Projekte zur Archäologie und Kulturgeschichte des Jemen statt.

Institutsgebäude

Seit 2006 befindet sich die Außenstelle Sanaa in einem etwa 250 Jahre alten Haus in der zum UNESCO-Weltkulturerbe zählenden Altstadt von Sanaa. Das Institut befindet sich damit in unmittelbarer Nähe zum Zentrum der Stadt, zum Nationalmuseum, zur Antikenbehörde und anderen internationalen Kultureinrichtungen. In der ehemaligen Residenz der Familie der al-Gerafi sind 4 Büros, 3 Arbeitsräume, 1 Vortragsraum, 7 Gästezimmer, 2 Aufenthaltsräume, mehrere Magazine sowie die öffentliche Bibliothek des Institutes untergebracht.

Weitere Informationen

Telefon:

+967-(0)1 287 175/177-0

Telefax:
+967-(0)1 485 213
E-Mail:
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Kontakt

Das Deutsche Archäologische Institut (DAI) ist eine wissenschaftliche Einrichtung, die als Bundesanstalt zum Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts gehört. Das Institut mit Zentrale in Berlin und mehreren Kommissionen und Abteilungen im In- und Ausland führt archäologische Ausgrabungen und Forschungen durch und pflegt Kontakte zur internationalen Wissenschaft.
Das Institut veranstaltet wissenschaftliche Kongresse, Kolloquien und Führungen und informiert die Öffentlichkeit über seine Arbeit.  

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