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Forschungsstelle Ulaanbaatar der KAAK

Deutsches Archäologisches Institut
Forschungsstelle Ulaanbaatar der KAAK
Bayanzurkh Duureg 13., Khoroo Enkh taivny gudamj 125, Wohnung Nr. 23
Ulaanbaatar

Auf Anregung der Mongolischen Akademie sowie auf Initiative der KAAK wurde 2005 beschlossen, in Ulaanbaatar eine Forschungsstelle einzurichten. Dank der großzügigen Unterstützung der Theodor-Wiegand-Gesellschaft e.V. konnte 2007 eine Wohnung unweit des Archäologischen Instituts erworben und die Forschungsstelle in Anwesenheit des Präsidenten der Mongolischen Akademie sowie des deutschen Botschafters feierlich eröffnet werden.

Die der KAAK angegliederte Forschungsstelle bietet 2-3 Wissenschaftlern Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten für längere Forschungsaufenthalte und dient zugleich als Basisstation für laufende Expeditionen des DAI in der Mongolei.

Weitere Aktivitäten und Projekte

In enger Kooperation mit dem Institut für Archäologie der Mongolischen Akademie der Wissenschaften führt die Kommission für Archäologie Außereuropäischer Kulturen des DAI in Bonn im Rahmen der Mongolisch-Deutschen Karakorum-Expedition Ausgrabungen im sog. Palastbezirk der altmongolischen Hauptstadt Karakorum durch. Ein weiteres erfolgreiches Projekt der Zentrale des DAI in Zusammenarbeit mit russischen und mongolischen Wissenschaftlern bildete die Ausgrabung eines Eiskurgans im mongolischen Altaj (Olon Guuriin Gol) im Sommer 2006. Zudem arbeiten Wissenschaftler des DAI seit 2007 auch in der altuighurischen Hauptstadt Harbalgas. Das längerfristig angelegte Orchon-Projekt des DAI, soll im wesentlichen der Erforschung der uighurischen Hauptstadt Harbalgas im Orchon-Tal dienen.

Veranstaltungen des DAI

Ende August 2007 fand in Ulaanbaatar die erste Internationale Konferenz zur Archäologie in der Mongolei statt.

Ausrichter des Symposiums waren von mongolischer Seite die Akademie der Wissenschaften und das Nationalmuseum für Mongolische Geschichte, auf deutscher Seite das DAI sowie die Universität Bonn. Ermöglicht wurde die Konferenz durch das finanzielle Engagement der Gerda Henkel Stiftung, die zudem seit 2004 ein spezielles Programm zur Förderung junger ausländischer Kollegen auf dem Gebiet der Zentralasienarchäologie eingerichtet hat.

Im Rahmen der Tagung wurden erstmals mehr als 40 Forschungsprojekte zu allen Epochen präsentiert. Etwa 100 Teilnehmer aus der Mongolei und aus 12 weiteren Nationen verfolgten die Präsentationen in insgesamt acht Sektionen vom Paläolithikum bis zum Mittelalter sowie zu naturwissenschaftlichen Analysenverfahren. Schwerpunkte lagen auf der Eisenzeit, dem Frühmittelalter und den Prospektionsergebnissen ganzer Regionen.

Eine willkommene Bereicherung bot am Mittwochnachmittag eine Exkursion zum berühmten Fundort Noyon Uul. Dieses Gräberfeld nördlich von Ulaanbaatar wird seit einigen Jahren erneut untersucht. Im Mittelpunkt der letztjährigen Kampagne des mongolisch-russischen Forscherteams stand die Untersuchung eines mehr als 18 m eingetieften Prunkgrabes.

Die Veranstalter hoffen, mit dieser Konferenz einen internationalen Wissenschaftsdialog zur Archäologie in der Mongolei initiiert zu haben, der in den nächsten Jahren mit thematisch enger gefassten Veranstaltungen fortgesetzt werden soll.

Weitere Informationen

Telefon:

++976 99271378

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  • 14.05.2012 - 27.10.2012

    Ausschreibung zum Fachwissenschaftlichen Kurs 2012 in München

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  • 16.05.2012 - 16.05.2012

    Dr. Arnulf Hausleiter "Gräber und Grüfte in Erbil: Bestattungssitten des 1. Jahrtausends v. Chr. im östlichen Assyrien" - Vortragsreihe "Aktuelle Forschungen im Irak"

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  • 25.05.2012 - 25.05.2012

    Buchpräsentation: Handbook of Plant Palaeocology

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  • 25.05.2012 - 26.05.2012

    Wirtschaft als Machtbasis: Vormoderne Wirtschaftssysteme in Anatolien - Einführungsseminar

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  • 25.05.2012 - 26.05.2012

    Wirtschaft als Machtbasis: Vormoderne Wirtschaftssysteme in Anatolien - Einführungsseminar

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Das Deutsche Archäologische Institut (DAI) ist eine wissenschaftliche Einrichtung, die als Bundesanstalt zum Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts gehört. Das Institut mit Zentrale in Berlin und mehreren Kommissionen und Abteilungen im In- und Ausland führt archäologische Ausgrabungen und Forschungen durch und pflegt Kontakte zur internationalen Wissenschaft.
Das Institut veranstaltet wissenschaftliche Kongresse, Kolloquien und Führungen und informiert die Öffentlichkeit über seine Arbeit.  

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