Gehe zu: Inhaltsbereich Mehr Informationen Hauptnavigation Überblick Metanavigation Fußbereich
Die Kommission veranstaltet in diesem Jahr unter Leitung von
ein Seminar über:
Der Kurs wird stattfinden von
Inschriften eröffnen scheinbar einen unmittelbaren Zugang zu den antiken Gesellschaften. Aber das Ausmaß, in dem Inschriften der verschiedensten Typen errichtet wurden, war in der Antike von Region zu Region und von Epoche zu Epoche sehr unterschiedlich. Abgesehen von solchen epigraphic habits wird unsere Vorstellung von den in der Antike vorhandenen Inschriften auch mehr oder weniger unbewußt durch die Auswahlkriterien und Darstellungsformen der epigraphischen Editionen beeinflußt. In diesem Zusammenhang sind die Auswirkungen der immer mehr zunehmenden Publikation von Photographien gar nicht zu überschätzen. Erst Photos ermöglichen es, Inschriften als archäologische Denkmäler zu betrachten und in die ursprünglich gegebenen monumentalen Zusammenhänge einzuordnen. Die Bedeutung einer solchen Vorgehensweise u. a. am Beispiel eines epigraphischen schottischen Archivs aus dem frühen 20. Jh. zu demonstrieren, wird die Aufgabe dieses Seminars sein, das anhand von Inschriften aus Aphrodisias, Ephesos, Tripolitanien und der Cyrenaika die Bedeutung der Epigraphik für die Rekonstruktion der administrativen, religiösen und sozialen Strukturen dieser Teile der spätantiken Welt aufzeigen will.
Eingeladen sind jüngere Gelehrte, Assistenten, Doktoranden etc. der Alten Geschichte und ihrer Nebenfächer. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 beschränkt (bei mehreren Interessenten einer Institution wird daher eine Liste mit intern abgesprochener Reihenfolge erbeten). Zu den Reise- und Aufenthaltskosten kann ein Zuschuss gewährt werden. Anmeldeschluss ist Freitag, der 11. Juni 2010.
Quartierwünsche bitten wir unbedingt bereits bei der Anmeldung mitzuteilen. Die angenommenen Bewerber erhalten noch im Juni Bescheid. Weitere Informationen folgen gegen Ende der Vorlesungszeit.
Ch. Schuler
R. Haensch
11.11.2010 - 13.11.2010
Kommission für Alte Geschichte und Epigraphik München, Bibliothek
Das Deutsche Archäologische Institut (DAI) ist eine wissenschaftliche Einrichtung, die als Bundesanstalt zum Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts gehört. Das Institut mit Zentrale in Berlin und mehreren Kommissionen und Abteilungen im In- und Ausland führt archäologische Ausgrabungen und Forschungen durch und pflegt Kontakte zur internationalen Wissenschaft.
Das Institut veranstaltet wissenschaftliche Kongresse, Kolloquien und Führungen und informiert die Öffentlichkeit über seine Arbeit.