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Artemisheiligtum von Olympia

Im Südosten Olympias wurde ein spätarchaischer Altar und sein frühkaiserzeitlicher Nachfolgebau zwischen 1962 und 1964 von Emil Kunze ausgegraben. Es handelt sich um einen der wenigen geschlossenen Befunde im Zeusheiligtum. Eine Inschrift auf dem Altar belegt neben einer Beschreibung von Pausanias, daß es sich um das Artemisheiligtum handelt. Der Altar war von einer Opferschicht umgeben, die nicht nur zahlreiche tönerne und bronzene Weihgaben enthält, die zum Teil noch in situ auf dem Altar lagen. In der Opferschicht wurden außerdem viele Knochen der Opfertiere gefunden, die während der Artemisfeste geschlachtet wurden. Eine Analyse der bei einer Nachgrabung 2002 gefundenen Knochen ergab hochinteressante Einzelheiten über das Opferritual am Altar.

Kontakt: J. Heiden, Abteilung Athen

zum Projekt: Olympia

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