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Uzbekistan: Bandichan

Ausgrabungen in Bandichan, Provinz Surchandar´ja, Uzbekistan

Erforschung des 2. Jts. v. Chr.-1. Jt. n. Chr. in einer mittelasiatischen Siedlungskammer

Lokalisierung

Lokalisierung

Deutschland
37° 52' 14.5848" N, 67° 18' 6.0264" E

Lage der wichtigsten Fundorte um Bandichan © DAILage von Bandichan in Süduzbekistan © DAIDie Provinz Surchandar´ja liegt in Süd-Uzbekistan und grenzt im Süden an Afghanistan, im Osten an Tadjikistan und im Westen an Turkmenistan. Bandichan ist Hauptort des gleichnamigen Raions und liegt etwa im Zentrum der Provinz.

Geschichte

Seit die Grabungsergebnisse aus Jaz-Depe in Turkmenistan von V. M. Masson (Массон 1959) veröffentlicht wurden, ist die spätbronzezeitliche Kultur Mittelasiens mit bemalter Keramik diskutiert worden, die am Besten als "Jaz I Typ" (Kohl 1984, 193-200) bezeichnet wird. Um nur einige der wichtigeren Fundorte zu nennen, wurden etwa in Tilljatepe (Afghanistan) (Сарианиди 1989), Burguljuk, Chust, Dal´verzin im Ferghana Tal, Dzharkutan, Kutchuktepa (Uzbekistan) (Шайдуллаев 2000) und Osch (Kirgistan) (Заднепровский 1997) ähnliche Materialien gefunden. Allerdings ist die chronologische Stellung der spätbronzezeitlichen bemalten Keramik noch nicht sicher bestimmt und Datierungen schwanken zwischen dem 15./14. Jh. v. Chr. und dem 10./8. Jh. v. Chr. Außerdem sind, bis auf unklare Situationen in Kutchuktepa und Tilljatepe sowie einigen Grubenhäusern aus Burguljuk und Osch, keine kohärenten Pläne von Architektur veröffentlicht worden. Das Vorherrschen von handgemachter Keramik (manchmal als "degeneriert" bezeichnet), die in solcher Menge während den vorangehenden Namazga V-VI Perioden unbekannt war, ist Landschaft bei Bandichan © DAIJaz I-Schale vom Majdatepa © DAibeachtet worden, obwohl Drehscheibenware häufig auch erwähnt wird. All diese Faktoren haben zu der Idee einer "Epoche barbarischer Besetzung" nach der proto-urbanen Zivilisation des Baktro-Margiana Archäologischen Komplexes (BMAC) der eigentlichen Bronzezeit geführt. Eine weitere Kultur des späten 2. oder frühen 1. Jt. v. Chr. mit bemalter Keramik, in West-China verbreitet und allgemein als Chawuhu Typ bezeichnet, erhält neuerdings die Aufmerksamkeit von Archäologen, die sich mit mittelasiatischer Urgeschichte beschäftigen. Sie könnte mit den erwähnten Funden in Verbindung gebracht werden, obwohl dies auch bestritten worden ist (Debaine-Francfort 1989). Die spätere Entwicklung (Jaz II Periode) ist noch weniger bekannt, während die folgende Jaz III Periode (Achaemenidische Periode) und die darauf folgenden geschichtlichen Abschnitte von zahlreichen ausgegrabenen Orten überall in Mittelasien recht gut erforscht sind.

Ziele

Kaxromontepa © DAIDie Bandichan Mikroregion bietet "reine" Fundorte für verschiedene Zeitabschnitte, die es erlauben, genaue Kulturdefinitionen zu erarbeiten. Neben den grundsätzlichen Fragen (Datierung, Wirtschaftsweise) und der Untersuchung von Siedlungsstrukturen ergibt sich durch die Verteilung eine seltene Chance, die Gründe für kleinräumige Verlagerungen zu erforschen.

Forschungsgeschichte

Die Fundorte Majdatepa (ehemals Bandichan I), Bektepa (ehemals Bandichan II), Gazimullahtepa (auch Bandikhan III), Jalangtuschtepa, Kindyktepa, Sariband und andere wurden in den frühen 1970ern durch E. Rtveladze bei Expeditionen des Institutes für Kunstgeschichte entdeckt. E. Rtveladze hat auch die ersten Sondagen an den meisten Fundorten durchgeführt, die später durch Ausgrabungen von ihm oder anderen Mitgliedern des Institutes für Kunstgeschichte geleitet und publiziert wurden (Ртвеладзе 1975; 1976; 1983, 2007; Сагдуллаев 1987).

Kindyktepa © DAI

Aktuelle Arbeiten

Neue Ausgrabungen sind seit 2005 im Gebiet von Bandichan in Süd-Uzbekistan begonnen worden. Es ist speziell am Majdatepa, Bektepa, Gazimullahtepa, Kindyktepa und Jalangtuschtepa gearbeitet worden sowie am Kaxramontepa, etwa 10 km weiter nordöstlich (Zu ersten Ergebnissen siehe auch Сверчков/Бороффка 2007).

Der Majdatepa liegt am rechten Ufer des Urgul-Saj, einem Arm des Bajsun Saj (auch Kofrun-Saj oder Taschkuprik-Saj) und besteht aus einer U-förmigen Zitadelle und einem umgebenden, flacheren Siedlungshügel im Osten, Westen und Norden. Da die Zitadelle von einem modernen Friedhof eingenommen wird, können Grabungen nur auf dem flacheren umgebenden Teil durchgeführt werden, wo ein Schnitt von 10 x 20 m angelegt wurde. Insgesamt konnte eine Schichtenabfolge von ca. 3,5 m aufgedeckt werden, mit mehreren Bauphasen der Jaz I Zeit, wobei die älteste direkt auf dem gewachsenen Boden gründet. Als Abschluss der Sequenz gelten einige Gruben mit Funden der nachfolgenden Jaz II Periode.

Feuerstelle mit Aschekasten (Majdatepa) © DAIArchitektur der Jaz I-Zeit © DAIKleine Schnitte wurden in Bektepa angelegt, einer rechteckigen Befestigungsanlage (ca. 100 x 120 m) etwa 250 m nordwestlich von Majdatepa, wo in der untersten Schicht ein ungefähr rechteckiges Grubenhaus (4 x mehr als 4 m) aufgedeckt wurde, das ausschließlich Jaz II Keramik und große Mengen an Tierknochen (vorwiegend von Rindern) enthielt .

Die darüber liegende Festung stammt, nach einer Siedlungsunterbrechung, aus der späten Jaz III Zeit (Achaemenidische Periode) und wird durch eine offene Siedlung umgeben, an deren nordwestlichem Rand, etwa 300 m nordwestlich vom Bektepa, eine weitere repräsentative Struktur liegt, der Kindyktepa, der noch zu dem Siedlungsareal gehört. Hier erfolgte ebenfalls eine kleinere Grabung, die 2006 zu mehreren Flächen erweitert wurde. Dabei soll ein großes repräsentatives Gebäude der späten Jaz III Zeit, also des gleichen Alters wie die Befestigung am Bektepa, freigelegt werden.

Feuerstelle der Jaz I Zeit im Majdatepa. © DAIGroßer Topf (Drehscheibenware) in situ am Majdatepa © DAIDer Gazimullahtepa liegt am anderen Ufer des Urgulsaj, etwa 900 m ost-nordöstlich vom Majdatepa. Diese große Anlage der klassischen Jaz III (Achaemenidischen) Periode war bereits von E. Rtveladze (Ртвеладзе 1987) angegraben und publiziert worden.

Die Besiedlung erfolgte danach und bis in die Kuschanzeit am Jalangtuschtepa, etwa 2 km nordöstlich von Gazimullahtepa. Während der Kuschanzeit entstand eine weitere Siedlung, Sariband, am rechten Ufer des Tashkuprik-Saj, ungefähr 10 km weiter nordöstlich. In der Nähe liegt auch der Kaxramontepa, wo eine Sondage und größere Grabungen durchgeführt wurden. Der Fundort besteht aus einer kleinen, ungefähr quadratischen Festung (35 x 35 m), die in das 4.-5. Jh. n. Chr. datiert werden kann, womit die Besiedlung der Region nach Aufgabe von Jalangtuschtepa und Sariband fortgesetzt wurde. Grabanlagen im Bereich von Sariband und Kaxramontepa dürften ebenfalls in die Mitte des 1. Jt. n. Chr. gehören.

Ergebnisse

Am Majdatepa konnten vier bis fünf Bauphasen der Jaz I Zeit auf der gesamten Fläche aufgedeckt werden. Durch 14C-Analysen ist eine Datierung ungefähr in die Periode zwischen 1400 und 1100 v. Chr. gesichert. Mehrere Räume sind um einen zentralen Korridor angeordnet, der von einem großen Hof in Ost-West Richtung verläuft, so dass erstmals eine komplexe, geplante Architektur für diese Zeit dokumentiert werden konnte. Die Strukturen bestehen aus Lehmziegeln, Lehmblöcken oder Stampflehm und haben gut erkennbare Fußböden. Mehrere Räume enthalten erhöhte, gegliederte Feuerstellen mit angefügten Einrichtungen zur Aufnahme von Asche. Östlich des Gebäudekomplexes liegt eine größere Anlage, die wohl mit der Wasserversorgung zu verbinden ist (Hauptbewässerungskanal?) und die durch kleine Kanäle mit den Gebäuden verbunden wurde. Die Funde bestehen hauptsächlich aus Keramik, bei der drei Hauptgruppen (nach Häufigkeit geordnet) benannt werden können: 1a. handgemachte Töpfe, Schalen, Deckel und Miniaturgefäße, 1b. handgemachte Töpfe, Schalen und Deckel mit gemalten geometrischen Motiven in roter oder schwarzer Farbe, selten auch mehrfarbig mit rot und schwarz auf hellem Grund, 2. Töpfe und Schalen, die auf der Drehscheibe hergestellt wurden, 3. grobe handgemachte Kessel, manchmal mit Ausgüssen, die in der Magerung größere Mengen an zerstoßenen Muscheln und Kalksteinen enthalten.

Bemalte Schale mit 'Regen'-Motiv © DAIHandgemachte Schale vom Majdatepa (Jaz I-Zeit) © DAIDie Miniaturgefäße imitieren vor allem die Schalen, es kommen aber auch rechteckige Kästchen recht häufig vor. Außerdem gibt es kleine Schalen auf hohen Füßen, die an ähnliche Formen des älteren sogenannten Baktro-Margiana Archäologischen Komplexes erinnern. Die gemalten Motive sind vorwiegend geometrisch. Vorherrschend sind die bekannten Dreiecke oder Schraffurdreiecke vom Jaz I Typ und ihren Variationen. Ein Charakteristikum der bemalten Keramik vom Majdatepa scheinen auch Gruppen von kurzen Strichen zu sein, die eventuell Regen symbolisieren. Außerdem gibt es Fälle, wo Dreiecks, Zick-Zack , Kreis- und andere Motive kombiniert sind. Da sie nicht symmetrisch angeordnet wurden, ist denkbar, dass es sich um kodierte Symbole handelt, die nicht entschlüsselt sind. Die Kessel, insbesondere mit Ausguss, haben gute Analogien in den Burguljuk und Tchust Gruppen und kommen auch in Jaz vor. Kammstempelverzierung, die an die Steppenkeramik erinnert, ist kaum vorhanden, wogegen Traditionen des bronzezeitlichen Baktro-Margiana Komplexes deutlich sind. Fragmente von ungebrannten Tonobjekten und -gefäßen weisen auf eine lokale Produktion hin.

Bemalte Deckel der Jaz I Zeit vom Majdatepa. © DAIUnter den Bronzegegenständen befinden sich geradschneidige Messer, ein Sichelfragment, mehrere Nadelschäfte oder sogenannte "kosmetische Stäbchen" und ein Ω-förmiger Anhänger.

Große Steinmörser und Stößel wurden wohl zum Mahlen von Getreide verwendet, während ein kleineres sanduhrförmiges Objekt und dazu passender Stößel aus gut poliertem schwarzem Stein wohl eher einen anderen Zweck erfüllten. Schmuck aus Meeresmuscheln weist auf Fernbeziehungen hin. Getreide wurde in Schlemmproben geborgen und belegt Landwirtschaft. Die Untersuchungen sind jedoch noch nicht abgeschlossen. Große Mengen an Tierknochen (vorwiegend Schaf/Ziege, aber auch Rinder und andere) weisen auf Viehzucht hin.

Die Keramik aus der untersten Schicht am Bektepa lässt sich von den Formen des Majdatepa herleiten, ist jedoch fast immer scheibengedreht. Handgemachte Kessel, auch mit Ausgüssen, kommen weiterhin vor, ebenso wie die Steinmörser zum Mahlen von Getreide, das in Schlemmproben identifiziert wurde. Die rechteckige Befestigung, die an der Oberfläche sichtbar ist, gehört in eine spätere Zeit. Es konnte keine innere Architektur festgestellt werden, obwohl solche bereits früher signalisiert worden war (Сагдуллаев 1989, 29-52 Abb. 1). Die Festung besteht aus einer 2 m dicken Mauer mit runden Türmen und Schießscharten und kann durch sehr typische Keramik in die späte Jaz III Periode (4. Jh. v. Chr.) datiert werden.

Am Gazimullatepa ist 2006 eine kleine Kontrollsondage durchgeführt worden, da das Monument durch Lehmentnahme und Mülldeponierung in seinem Bestand stark gefährdet ist. Die neuen Arbeiten bestätigen im wesentlichen die Ergebnisse Rtveladze, der vier Phasen der klassischen Jaz III (Achaemenidischen) Periode feststellte, erlauben aber teilweise Verfeinerungen.

Miniaturgefäße vom Majdatepa (Jaz I-Zeit) © DAIDrehscheibenschale vom Majdatepa (Jaz I-Zeit) © DAIIn der flächigen Grabung am Kindyktepa konnte die Datierung in die späte Jaz III Periode (4. Jh. v. Chr.) bestätigt werden. Obwohl die Untersuchungen noch nicht abgeschlossen sind, werden die Konturen eines repräsentativen Gebäudes auf einem Sockel aus großen Lehmziegeln erkennbar. Die Außenmauern sind, fast 3 m dick, aus Lehmziegeln errichtet worden. Das Gebäude besteht aus einem großen Zentralraum, mit seitlichen, korridorartigem Anbau, der mehrere Gruben beherbergt. Im zentralen Raum verläuft eine Rampe entlang der Südwand, die innerhalb der Ecke zur Westwand in Stufen übergeht. An der Westwand, nach Norden an die Rampe anschließend, befand sich ein erhöhter Bereich. Zur Raummitte hin standen, teils auf dem Podest, teils davor, vier Säulen aus Lehmziegeln. In ihrer Mitte lag eine große zentrale Feuerstelle. Geringe Spuren von Zerstörung und vereinzelte Menschenknochen weisen eventuell auf ein gewaltsames Ende hin, das auf innere Auseinandersetzungen im Achaemenidenreich oder aber auf die Feldzüge Alexanders des Großen in Asien zurückgeführt werden könnten. Das gesamte Gebäude wurde jedenfalls am Ende seiner Nutzung durch sehr harten Stampflehm verfüllt - regelrecht "versiegelt".

Übersicht zum Zentralraum am Kindyktepa. Blick von Osten © DAiGefäße der klassischen Achaemenidenzeit (1. Jt. v. Chr.) vom Gazimullahtepa. © DAIDurch die Sondage 2006 am Jalangtuschtepa ist, neben der obertägig sichtbaren Festung aus der klassischen Kuschanzeit, auch eine etwas größere Befestigung der älteren Kuschanzeit nachgewiesen worden. Außerdem kann der Beginn der Besiedlung dieses Platzes bis in graeco-baktrische Zeit (3.-2. Jh. v. Chr.) zurück verfolgt werden.

Die kleine frühmittelalterliche Festung am Kaxramontepa zeigt im bisher untersuchten Südwestviertel eine sorgfältig geplante Anlage. Kleine längliche Räume (bis 2007 acht ganz oder teilweise freigelegt) sind beiderseits einer Gasse angeordnet. Die Eingänge sind dabei versetzt, so dass sie sich nicht direkt gegenüber liegen. Die Räume sind direkt an die Umfassungsmauer gesetzt worden. Von der Gasse führen Stufen auf die Festungsmauer hinauf, die ansonsten keine Durchbrüche aufweist. Die spartanisch eingerichteten Räume hatten Decken aus Tonnengewölben, deren untere Ansätze noch gut erhalten sind. Die ursprünglich sehr strenge Planung wurde später durch Umbauten den Bedürfnissen angepasst. Jeder Raum enthielt nur wenige Funde, zumeist nur zwei bis drei Gefäße, was für eine friedliche Aufgabe der Anlage spricht.

Die Bandixon Mikroregion beinhaltet Siedlungen, die eine Periode von der Mitte des 2. Jt. v. Chr. bis in die Mitte des 1. Jt. n. Chr. abdecken, wobei zu verschiedenen Zeiten Verlagerungen stattfanden. Die neuen Grabungen, insbesondere am Majdatepa und am Bektepa, zeigen außerdem Veränderungen in der materiellen Kultur und in den Knochenfunden, die wahrscheinlich mit den Verlagerungen der Siedlungskerne zusammenhängen. Die Gründe hierfür sind in der Zukunft detaillierter zu untersuchen.

Jalangtuschtepa. Blick auf die Zitadelle von Südosten. © DAI Tonfiguren der Kuschanzeit vom Jalangtuschtepa. © DAI Übersicht zur Innenbebauung des Kaxramontepa. Blick von Osten © DAI

Kooperation

Großer Steinmörser vom Majdatepa (Jaz I-Zeit) © DAIBronzemesser vom Majdatepa (Jaz I-Zeit) © DAIO´zbekistan Badiiy Akademiyasi. San´atshunoslik Ilmiy-Tadqiqot Instituti/Academy of Sciences of Uzbekistan, Fine Arts Scientific Research Institute, Taschkent

Madaniyat va san´atni qo´llab-quvvatlash jamg´armasi "Boysun"/The Culture and Art Support Fund "Boysun"/Фонд поддержки культуры и искусства "Байсун", Taschkent.

Ansprechpartner

Leonid Sverchkov, Tashkent
E-Mail: lsverchkov@mail.ru

Bibliographie

C. Debaine-Francfort, Archéologie du Xinjiang des origins aux Han. IIème partie. Paléorient 15, H. 1, 1989, 183-213.

Ph. Kohl, Central Asia. Palaeolithic beginnings to the Iron Age. Recherche sur les Civilisations, Synthèse 14 (Paris 1984).

Ю. А. Заднепровский, Ошское поселение к истории Ферганы в эпоху поздней бронзы (Бишкек 1997).

В. М. Массон, Древнеземледельческая культура Маргианы. Материалы и Исследования по Археологии СССР 73 (Москва, Ленинград 1959) 29-62.

Э. В. Ртвеладзе, К характеристике памятников сурхандарьинской области ахеменидского времени. Советская археология 2, 1959, 262-266.

Э. В. Ртвеладзе, Новые древнебактрийские памятники на Юге Узбекистана. In: В. М. Массон (Hrsg.), Бактрийские Древности. Предварительные сообщения об археологических работах на Юге Узбекистана (Ленинград 1976) 93-103.

Э. В. Ртвеладзе, Могильник кушанского времени у Ялангтуш-тепе. Советская археология 2, 1983, 125-150.

Э. В. Ртвеладзе, Новые бактрийские памятники на Юге Узбекистана. История материалной культуры Узбекистана 21, 1987, 56-65

Э. В. Ртвеладзе, Азхеологические исследования в Бандихане в 1974 - 1975 гг. Труды Байсунской Научной Экспедиции. Археология, История и Этнография 3, 2007, 67-95.

А. С. Сагдуллаев, Усадьбы древней Бактрии (Ташкент 1987).

А. С. Сагдуллаев, Основные черты и генезис культуры доантичной Бактрии. In: Г. А. Пугаченкова (Hrsg.), Античные и раннесредневековые древности Южного Узбекистана. В свете новых открытий Узбекистанской искусствоведческой экспедиции (Ташкент 1989) 29-52.

В. И. Сарианиди, Храм и некрополь Тиллятепе (Москва 1989).

Л. М. Сверчков/Н. Бороффка, Археологические исследования в Бандихане в 2005 г. Труды Байсунской Научной Экспедиции. Археология, История и Этнография 3, 2007, 97-141.

Ш. Шайдуллаев, Cеверная Бактрия в эпоху раннего железного века (Ташкент 2000). (siehe auch die deutsche Version: S. B. Sajdullaev, Untersuchungen zur frühen Eisenzeit in Nordbaktrien. Archäologische Mitteilungen aus Iran und Turan 34, 2002, 243-339).

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