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Entwicklung und Funktion eines suburbanen Kultes am Beispiel des Heiligtums von Kako Plaï auf dem Anavlochos (Kreta)

Die Genese der suburbanen Kultplätze unterliegt nicht nur den allgemeinen Veränderungen in der Kult- und Weihpraxis, sondern vollzieht sich darüber hinaus in enger Wechselwirkung mit der Entwicklung der Siedlung oder polis, zu der das jeweilige Heiligtum gehörte. Am Beispiel einer geometrisch-archaischen Siedlung auf dem Anavlochos und des zugehörigen suburbanen Heiligtums von Kako Plaï soll untersucht werden, welche konkrete Funktion dieser Kult erfüllt hat und welche Rückschlüsse sich möglicherweise aus dem Votivmaterial auf die sozialen Strukturen innerhalb der Siedlung ziehen lassen. Durch eine ikonographische und quantitative Analyse der figürlichen Terrakotten, die das Gros der erhaltenen Weihgaben bilden, sollen der Charakter des Kultes sowie die Intensität der Nutzung des Heiligtums genauer bestimmt werden. Zusätzliche Hinweise liefert die Keramik, die im Votivmaterial allerdings nur in verhältnismäßig geringem Umfang vertreten ist.

Kontakt: O. Pilz - M. Krumme, Abteilung Athen/Zentrale

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