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Migrationen und Mobilität

Migrationen und Mobilität der Griechen in der archaischen Zeit

Geschichte

Abb.1 Paestum © DAIDer Migrationsprozess während der spätarchaischen Zeit, als Siedler vom griechischen Festland, den Ägäischen Inseln und Kleinasien an den Küsten des Mittelmeeres und des Schwarzen Meeres allenthalben Städte gründeten (ca. 750-550 v. Chr.), zählt zu den großen Umwälzungen der griechischen Geschichte. Als dessen Folge wurden die benachbarten einheimischen Zivilisationen von griechischen Verhaltens- und Denkweisen stark beeinflusst. Dieser Ereignisverlauf, der gewöhnlich als "Griechische" oder gar "Große Kolonisation" bezeichnet wird, bedarf jedoch einer erneuten Betrachtung, und zwar aus zwei Gründen: Zum einen ist, besonders in den letzten zwanzig Jahren, eine gewaltige und noch immer zunehmende Menge archäologischen Materials zum Vorschein gekommen. Ausgehend von theoretischen Überlegungen und vergleichender Analyse sind zum anderen neue Versuche unternommen worden, ein allgemeines Konzept der griechischen Expansion zu erstellen.

Ziele

Das Ziel ist, diese innovativen Ideen als Ausgangspunkt zu nehmen und sie unseren traditionellen Quellen sowie den Ergebnissen der jüngeren archäologischen Forschung gegenüber zu stellen, um eine adäquate Zusammenschau des Phänomens "griechische Migration" auszuarbeiten. Diese wird Teil eines neuen Handbuchs über griechische Geschichte sein.

Kontakt

Das Deutsche Archäologische Institut (DAI) ist eine wissenschaftliche Einrichtung, die als Bundesanstalt zum Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts gehört. Das Institut mit Zentrale in Berlin und mehreren Kommissionen und Abteilungen im In- und Ausland führt archäologische Ausgrabungen und Forschungen durch und pflegt Kontakte zur internationalen Wissenschaft.
Das Institut veranstaltet wissenschaftliche Kongresse, Kolloquien und Führungen und informiert die Öffentlichkeit über seine Arbeit.  

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