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Munigua

Im hispano-römischen Munizipium Munigua (Sevilla) spielen Fragen der Metallurgie (Bergbau und Verhüttung) für das Verständnis der Stadtgeschichte eine zentrale Rolle. Das Fallbeispiel eignet sich gut für die Untersuchung des Zusammenwirkens von natürlichen Ressourcen, ihrer Bewirtschaftung und der Stadtentwicklung. Wie sich zeigt, handelt es sich um einen Modellfall, der im römischen Hispanien vielfach zu beobachten, aber bisher nirgendwo untersucht ist. Die Wirtschaftsform, namentlich der Bergbau, führte in Munigua zu einem charakteristischen Siedlungsmuster, das für viele Städte Gültigkeit besitzt und sich durch den Charakter der Stadt als Zentralort auszeichnet. Während die Stadt hauptsächlich die Infrastruktur für Verwaltung, Kult, Handel und Verkehr bereithält, indessen kaum für Wohnung, siedelt die Bevölkerung mehrheitlich im Umland in Weilern oder auf einzeln liegenden Höfen. Die große Zahl der Fundstellen der von Minen und Bergbau geprägten Region läßt den Schluß zu, daß das römische Munigua in augusteischer Zeit wegen der im Umland gelegenen Minen gegründet wurde. Als im 2. Jh. n. Chr. die Minen ausgebeutet waren, begann der Niedergang der Stadt.

Lokalisierung

37° 39' 52.92" N, 5° 39' 11.52" W

Abb. 1. Munigua in der Landschaft der Sierra Morena. © DAIIn Andalusien ca. 50 km nordöstlich der Stadt Sevilla (Provinz Sevilla, Andalusien) in den südlichen Ausläufern der Sierra Morena inmitten von Steineichen- und Korkeichenwäldern. Ortsüblicher Name: Castillo de Mulva. Kleines (Stadtfläche knapp 4 ha). Am Fuße des Stadthügels liegt eine Quelle, die aufgrund einer geologischen Anomalie das ganze Jahr über Wasser führt.

Hintergrund

Die archäologischen Zeugnisse dokumentieren eine Besiedlung des Ortes über nahezu 1000 Jahre. Die vorrömische Phase ist allein durch Funde belegt, nicht durch Baureste. Diese sind erst aus dem 1. Jh. v. Chr. ist bekannt. Römische Präsenz an dem Platz wird durch einen Patronatsvertrag auf einer Bronzetafel aus der Periode um die Zeitenwende dokumentiert. Ab den 70er Jahren des 1. Jhs. n. Chr. läßt sich der Ausbau der Stadt feststellen, der in einem Zuge erfolgt und zu Beginn des 2. Jhs. n. Chr. abgeschlossen ist. Ein Einschnitt in der Stadtgeschichte waren Zerstörungen größeren Ausmaßes, als deren Ursache ein Erdbeben im 3. Jh. n. Chr. vermutet wird. Im 6./7. Jh. n. Chr. ist ein merklicher Rückgang der Bevölkerung zu beobachten, möglicherweise war der Ort nahezu verlassen. Letzte Spuren menschlichen Lebens in Munigua belegen vereinzelte Funde islamischer Keramik und Bestattungen aus dem 8. Jh. n. Chr.

Abb. 2. Wiedererrichtete Ädikula für Merkur. © DAIIn der Folge der römischen Eroberung der Pyrenäenhalbinsel, die im Jahre 19 v. Chr. endgültig abgeschlossen war, entsteht nicht nur in den westlichen Provinzen des Imperium Romanum eine bisher so nicht gekannte Form des Zusammenlebens: die Stadt, in der sich die Lebensäußerungen der Menschen in neuer Weise verdichten, in der sich eigene Lebensformen herausbilden (städtisches Leben), in der die Ausdifferenzierung der Lebens- und Arbeitsbereiche, ein Wesenszug der Romanisierung, stattfindet, ein Platz, an dem sich Öffentliches und Privates, Sakrales und Profanes bündelt. Rom wird in Hispanien über 400 Städte gründen. Die Beschreibung und Untersuchung des Phänomens ist von zentraler Bedeutung für das Verständnis der beträchtlichen Veränderung, die es bewirkte. Aus der Notwendigkeit sehr schnell viele Städte gründen zu müssen, resultiert das stadtplanerische Konzept der Regelstadt, nachdem die überaus meisten Städte angelegt sind. Vor diesem Hintergrund erwecken diejenigen römischen Städte besonders das Interesse, die davon abweichen, wie etwa Munigua.
Die Stadt Munigua zeichnet sich durch ganze Reihe von Besonderheiten aus, unter denen die miniaturhafte Größe von 3,8 ha sowie das fehlende orthogonale Planungskonzept augenfällig sind. So klein aber die Stadt nun ist, so erstaunlich komplett und vielgestaltig sind seine öffentlichen Bauten. Da gibt es an Sakralanlagen neben dem imposanten Terrassenheiligtum auf der Spitze des Stadthügels, den Podiumtempel auf halber Höhe des Hügels, den Forumtempel, den Merkurtempel, das Heiligtum für Dis Pater im Forum sowie möglicherweise ein Nympäum in der Therme. An profanen öffentlichen Bauten ist das Forum zu nennen, die Doppelgeschossige Halle sowie die Therme.
Wie die genannten Bauten des römischen Munigua auch entstammen sie sämtlich einer Bauphase, die in der zweiten Hälfte des 1. Jhs. n. Chr., das heißt um das Jahr 70 n. Chr. herum, einsetzte und über eine Generation bis an den Beginn des 2. Jhs. n. Chr. fortdauerte. Zur Durchführung der Bauarbeiten wurde ältere Bausubstanz rigoros abgerissen und einplaniert, die Errichtung des römischen Munigua bedeutet also die völlige Neuanlage der Stadt. Das heißt, daß von dem älteren iberischen Munigua, das seit dem 4. Jh. v. Chr. auf dem Stadthügel durch Funde bekannt ist, kein einziges Gebäude erhalten wurde. Die Vorgehensweise ist üblich für die beschriebene Neugründung von römischen Städten.
Abb. 3. Stützmauer des Forums von Osten. © DAIIn einigen Fällen leben die von den Römern gegründeten Städte bis heute fort (z. B. Sevilla, Córdoba). In anderen Fällen, so auch in Munigua, bedeutet die römische Phase die Blütezeit der Stadt. Am Ende dieser Periode beginnt der Niedergang, der schließlich zur Aufgabe der Siedlung führt. Diese relativ kurze Zeitspanne von etwa drei Jahrhunderten, die zu Beginn der Kaiserzeit schnell einsetzt und in spätrömischer Zeit langsam endet ohne eine Fortsetzung zu finden, scheint in Munigua eng mit der Wirtschaft verknüpft zu sein, welche die Grundlage des Lebens am Ort bildete. In diesem Fall handelt es sich um Bodenschätze, namentlich um Kupfer und Eisen, deren Ausbeutung in großem Stile den Beginn der Ansiedlung markiert, deren Ausschöpfung aber auch deren Ende. Die Metalle waren offenbar die bestimmenden Faktoren sowohl bei der Ansiedlung, wie auch für die Aufgabe des Platzes.
Die archäologischen Zeugnisse dokumentieren eine Besiedlung des Ortes über nahezu 1000 Jahre. Einer vorrömischen Phase, die nach spärlichen Keramikfunden etwa nach der Mitte des 4. Jhs. v. Chr. begonnen haben dürfte, können bisher keinerlei Baureste zugewiesen werden. Erst aus dem 1. Jh. v. Chr. ist eine Siedlung bekannt, deren Existenz sich wahrscheinlich aus Verhüttungsöfen erklärt, die auf dem Siedlungshügel in größerer Zahl gefunden wurden. Ein Patronatsvertrag auf einer Bronzetafel aus der Periode um die Zeitenwende dokumentiert die Anwesenheit von Römern auf dem Platz. Ab den 70er Jahren des 1. Jhs. n. Chr. läßt sich der Ausbau der Stadt feststellen, der in einem Zuge erfolgt und zu Beginn des 2. Jhs. n. Chr. abgeschlossen ist. Er bedeutete die Aufgabe der Öfen auf dem Areal des Stadtgebiets. Ein Einschnitt in der Stadtgeschichte waren Zerstörungen größeren Ausmaßes, als deren Ursache ein Erdbeben im 3. Jh. n. Chr. vermutet wird. Die Bevölkerung richtete sich notdürftig in den Ruinen ein. Repräsentative Neubauten wurden nicht mehr in Angriff genommen. Im 6./7. Jh. n. Chr. ist ein merklicher Rückgang der Bevölkerung zu beobachten, möglicherweise war der Ort nahezu verlassen. Letzte Spuren menschlichern Lebens in Munigua belegen vereinzelte Funde islamischer Keramik und Bestattungen aus dem 8. Jh. n. Chr.
Die Ruine Muniguas ist seit dem 16. Jh. der Wissenschaft bekannt, seit der Mitte des 18. Jhs. kennt man aufgrund eines Inschriftfundes den ursprünglichen lateinischen Namen: municipium flavium muniguense, kurz Munigua. Altertumsforscher der Abt. Madrid des DAI arbeiten seit 1956 kontinuierlich in Munigua.

Ziele

Abb. 4. Virtuelle Rekonstruktion der Stadt, Blick von Ost. © DAIIm Vergleich mit den vielen Römerstädten Hispaniens besitzt Munigua einen Ausnahmecharakter, der von Anfang an deutlich war und als dessen Sinnbild das stadtbeherrschende Terrassen-Heiligtum gelten kann, neben einem Beispiel in Frankreich das einzige des Typs außerhalb von Latium/Italien. Die Forschung bemüht sich darum, die Gründe für den Ausnahmecharakter darzulegen und auf diese Weise eine synthetische Sicht der gesamten Stadt zu gewinnen.

Nach über 40jähriger Ausgrabungs- und Forschungsarbeit in Munigua (sog. Castillo de Mulva, Villanueva del Río y Minas, Provinz Sevilla) von Seiten der Archäologen der Abt. Madrid des Deutschen Archäologischen Instituts ist genügend Erkenntnis und Information zusammengekommen, daß eine Fragestellung erarbeitet werden konnte, welche das Munizipium als Ganzes in den Blick nimmt. Ziel der neuen Etappe ist die Erforschung der Wirtschaftsgrundlage der Stadt. Denn es zeigt sich, daß in den örtlichen Erzvorkommen offenbar die Gründe für die Entstehung der Stadt zu suchen sind, deren Lage abseits der Verkehrswege des Guadalquivirtales in den Ausläufern der Sierra Morena im Verein mit einer ganzen Reihe von Eigenheiten, welche die Stadt auszeichnen, ohnehin eine Erklärung erfordert. Späterhin ist die Wirtschaftsentwicklung der Stadt jedenfalls so eng mit der Geschichte der Stadt verknüpft, daß sich unmittelbare Wechselwirkungen ergeben.
Diese Eigenheiten erscheinen – jede für sich genommen – vielleicht nicht unbedingt auffallend. Im Zusammenspiel jedoch gewinnen sie an Bedeutung und Gewicht, so daß sich aus ihnen wiederum Rückschlüsse auf den Charakter des Gemeinwesens als Ganzes ziehen lassen. Unter diesen Eigenheiten sind an vorderster Stelle zu nennen:

  • die Lage der Stadt weitab vom Tal des Flusses Guadalquivir auf der Kuppe eines Hügels. Als geologische Erklärung für die Wahl des Platzes kann eine stets wasserführende Quelle (Quelle des Tamohoso) gelten, die sich am Fuß des Hügels befindet,
  • das schnelle Wachsen der Stadt, das sich architektonisch in einer einzigen Bauphase ausdrückt, die von flavischer Zeit bis zum Beginn des 2. Jhs. n. Chr. dauert. In der Folgezeit fehlen Neubauten, die Bautätigkeit beschränkt sich auf Reparatur- (Erdbebenschäden) bzw. Verschönerungsmaßnahmen. Vereinzelt gibt es Baudekoration des 3. Jhs. n. Chr. (Kapitelle), die jedoch keinem Bauwerk zugeordnet werden können, so daß unklar ist, ob sie zu Reparaturen oder Neubauten gehören,
  • die geringe Größe der Stadt von knapp 4 Hektar
  • die Lage einer Nekropole innerhalb des Mauerrings der Stadt
  • den großen Bereich, den die öffentlichen und sakralen Bauten einnehmen (Heiligtümer, Tempel, Thermen, Forum) im Vergleich zu den privaten Wohnbauten
  • die Existenz des Terrassenheiligtums, des einzigen auf der Iberischen Halbinsel, eines Bautyps also, der zum Zeitpunkt seiner Erbauung in frühflavischer Zeit einen Zeitabstand von nahezu zwei Jahrhunderten zu den Vorbildern in Italien aufweist (Praeneste, Tivoli), ohne daß Zwischenstufen bekannt wären; die Errichtung ist ein programmatischer Akt,
  • die zunehmende Entvölkerung und Aufgabe der Stadt seit dem 3./4. Jh. n. Chr. bis in almohadische Zeit ohne daß an dem Ort bis heute wieder gesiedelt worden wäre.

Diese Eigenheiten, gerade auch zu Siedlungsbeginn wie zu Siedlungsende, scheinen bestimmend für das Verständnis der Stadt. Denn es wird klar, daß die Blütezeit der Stadt nur etwa 150 Jahre andauerte, von frühflavischer Zeit bis zum Ende des 2. bzw. bis zur ersten Hälfte des 3. Jhs. n. Chr., als ein Erdbeben dem Munizipium ein vorläufiges Ende setzte. Urbanistische Merkmale wie schnelles Wachstum und nachfolgende Auflassung ohne Nachbesiedlung sind Hinweise auf monokausale Abhängigkeiten. Im Falle Muniguas deutet alles deutet daraufhin, daß die Stadt von einem Wirtschaftsfaktor abhängig war, daß sie mit ihm wuchs und später schrumpfte.
Es sind diese Beobachtungen, welche zur Formulierung der jetzt verfolgten Fragestellung führten. Dabei ist diese nicht neu. Bereits Don Tomás de Gusseme, Gouverneur von Lora del Río und wissenschaftlicher Entdecker Muniguas schreibt in seinem Bericht von 1757, daß an dem Ort Schlacke in großer Menge zu beobachten sei, die daraufhin deute, daß sich ursprünglich eine Metallverhüttung (fábrica) an der Stelle befunden haben müsse. In der Tat ist die Verwendung von Schlacke in der Stadt unübersehbar. Sowohl in den Mauern wie auch als Straßenbelag, kurzum überall dort, wo große Mengen an amorphem Füll- und Baumaterial nötig wurden, findet sie sich. Durch die Beobachtung Gussemes ist daher die Fragestellung nach der Wirtschaftsgrundlage Muniguas so alt wie die Entdeckung der Stadt selbst, und die Forschung hat von Anbeginn an, das heißt seit Beginn der systematischen Grabungen im Jahre 1956, dem – allerdings in unterschiedlicher Form und Gewichtung – Rechnung getragen. Seither ist verschiedentlich auf die Bedeutung des Bergbaus und der Verhüttung für Munigua hingewiesen worden, aber erst durch das jetzt ins Werk gesetzte Projekt ist es zum zentralen Thema geworden. Im Hinblick auf die Geschichte der Erforschung Muniguas handelt es sich um die dritte Forschungsetappe seitdem das Deutsche Archäologische Institut Abt. Madrid die Untersuchungen dort im Jahre 1956 aufgenommen hat.

Methoden

Archäologische Geländeprospektion und Grabung in Verbindung mit modernster geophysikalischer Prospektion sowie Luftfotografie. Schlackeuntersuchungen mineralogisch durch Elektronenmikroskop, Mächtigkeit der Schlackenhalden durch Geoelektrik.

Die Erforschung der Wirtschaftsgrundlagen der Stadt wurde vermittels Prospektion im Umlande durchgeführt. Dabei kam neben der üblichen althergebrachten Methode der archäologischen Geländeprospektion durch geregeltes Abschreiten des Geländes auch modernste geophysikalische Prospektion zum Einsatz sowie Luftfotografie. Die zahlreich dokumentierten Schlackenhalden bei den Höfen/Häusern im Umland wurden mineralogisch untersucht durch Elektronenmikroskop, in ihrer Mächtigkeit aber auch durch Geoelektrik.

Forschungsstand

Die derzeitige Fragestellung zur Wirtschaftsgrundlage der Stadt stellt die dritte Etappe in der Geschichte der Erforschung Muniguas seit dem Jahre 1956 dar, da das DAI Madrid seine Tätigkeit dort aufnahm. Nachdem der zentrale Bereich der Stadt freigelegt ist und bekannt, kann der Blick nun auf die Wirtschaftsgrundlage der Stadt gerichtet werden. Die Fragestellung ist entscheidend für das Verständnis der Stadt, die offenbar aufgrund der naheliegenden Minen entstand und nach deren Ausbeutung allmählich verlassen wurde und dem Vergessen anheim fiel.

Abb. 6. Kupferabbau unter Tage im Umland von Munigua. Topographische Aufnahme der Stollen. © DAIAbb. 5. Schlackenhalde von La Pepa mit rotem Sauerampfer bewachsen. © DAIEine erste Etappe der Erforschung ist zwischen 1956 und 1967 festzumachen, als der gesamte Bereich des Stadthügels mit den öffentlichen Bauten, d.h.  mit dem Terrassen-Heiligtum, dem Podiumstempel, dem Merkurtempelchen, einer doppelgeschossigen Halle sowie dem Forum und einem Teil der Nekropolen freigelegt wurde. Die zweite Etappe seit 1967 galt sodann den Wohnhäusern bzw. Stadtvillen am Fuß des Hügels, von denen inzwischen ein Dutzend bekannt sind, davon die Hälfte ausgegraben. In der dritten Etappe seit dem Jahre 2000 wurde der Blick auf die Wirtschaftsgrundlagen der Stadt gerichtet.
Wie es scheint, war das Wohlergehen der Stadt so eng mit dem Erzabbau im Umland verknüpft (zunächst vor allem Kupfer und später Eisen, möglicherweise auch Gold), daß seine Erschöpfung unmittelbare Folgen für das Munizipium hatte. Die Wirtschaft gründet in erster Linie auf den Metallvorkommen im Umland. Dort gibt es Halden von der Größe von Fußballfeldern. Das Erz wurde teils über Tag, teils unter Tage abgebaut, die Bergwerke mit ihren Schächten und Stollen sind erhalten.
Daneben dürften die Kalksteinbrüche wichtige Erwerbszweige gewesen sein sowie natürlich die Landwirtschaft, namentlich die Ölproduktion.

Kooperation

Die Grabung erfolgt mit Genehmigung der spanischen Behörden. Zuständig ist die Dirección General de Bienes Culturales, eine Behörde der Abteilung für Kultur (Consejería de Cultura) der Junta de Andalucía/Sevilla. Es bestehen Kooperationen und Absprachen mit mehreren Universitäten und Forschungsinstituten, namentlich mit: Delegación Provincial, Sevilla; Eurasien-Abteilung des DAI, Berlin; Kommission für Alte Geschichte und Epigraphik, München; Museo Arqueológico, Sevilla; Universität von Huelva; Universität von Sevilla; Universidade de Lisboa; Zentrale des DAI, Berlin. Die Teilnehmerzahl an den Kampagnen ist begrenzt. Interessierte Studenten können sich bewerben.

Externe Ansprechpartner

Prof. Dr. Juan Aurelio Pérez Macías, Universität Huelva

 

Foerderung

Firma Cometal/Madrid

Bibliographie

Literatur, Bibliographie
Muniguabericht, Archäologischer Anzeiger  1970, XIX

Muniguabericht, Archäologischer Anzeiger, 1971, 29

Muniguabericht, Archäologischer Anzeiger, 1972, 820

Muniguabericht, Archäologischer Anzeiger 1975, 619

Muniguabericht, Archäologischer Anzeiger1976, 552

Muniguabericht, Archäologischer Anzeiger 1977, 646 f.

Muniguabericht, Archäologischer Anzeiger 1978, 636 f.

Muniguabericht, Archäologischer Anzeiger 1979, 596

Muniguabericht, Archäologischer Anzeiger 1980, 595 f.

Muniguabericht, Archäologischer Anzeiger 1981, 696

Muniguabericht, Archäologischer Anzeiger 1983, 720 f.

Muniguabericht, Archäologischer Anzeiger 1984, 711

Muniguabericht, Archäologischer Anzeiger 1985, 729

Muniguabericht, Archäologischer Anzeiger 1986, 802 f.

Muniguabericht, Archäologischer Anzeiger 1987, 761

Muniguabericht, Archäologischer Anzeiger 1988, 744

Muniguabericht, Archäologischer Anzeiger 1990, 603
    
Muniguabericht, Archäologischer Anzeiger 1991, 661

Muniguabericht, Archäologischer Anzeiger 1994, 648

Muniguabericht, Archäologischer Anzeiger 1995, 851

Muniguabericht, Archäologischer Anzeiger 1998, 577 ff.

Muniguabericht, Archäologischer Anzeiger 1999, 611

Muniguabericht, Archäologischer Anzeiger 2000, 611 Abb. 3.

Muniguabericht, Archäologischer Anzeiger 2001, 674 f. Abb. 2.3.

Muniguabericht, Archäologischer Anzeiger 2002, 187 f. Abb. 3

Muniguabericht, Archäologischer Anzeiger 2003, 231–233 Abb. 3. 4

Muniguabericht, Archäologischer Anzeiger 2004, 326–328 Abb. 6–8

Muniguabericht, Archäologischer Anzeiger 2005, 226 f. Abb. 5–7

Muniguabericht, Archäologischer Anzeiger 2006, 237 f. Abb. 11. 12

Muniguabericht, Archäologischer Anzeiger 2007, 289 f. Abb. 21. 22

Muniguabericht, 1. Beih. Archäologischer Anzeiger 2008, 218 f. Abb. 38. 39

Aufsätze, Grabungsberichte und Tagungsbeiträge

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S. AHRENS, Baudekor von Munigua. Madrider Mitteilungen 45, 2004, 371–448

C. ALFARO GINER, Gold Textiles from a Roman Burial at Munigua (Mulva, Sevilla), in: VII North European Textil Symposium. Edinburgh 2001 (2003)

J. ALONSO DE LA SIERRA, Cerámicas africanas de Munigua y del Valle del Guadalquivir. Madrider Mitteilungen 39, 1998, 238–297. Mainz.

A. ARRIBAS, Una reja de ventana romana procedente de Pollentia (Mallorca), in: Homenatge a Miquel Tarradell (Barcelona 1993) 779–792 (=Estudis universitaris catalans 29)

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J. BELTRÁN FORTES, Los sarcófagos romanos de la Bética con decoración de tema pagano (Málaga 1999) 199–205

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Monographien

            
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Madrider Beiträge 15 (Mainz 1988).

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Th. G. SCHATTNER, Munigua. Cuarenta Años de Investigaciones, Arqueología Monografías 16 (Sevilla 2003).

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