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Die geschlossene Siedlungskammer der Halbinsel mit dem Hauptort Palairos wird mit einem Intensiv-Survey erforscht, wobei Befunde aus der Altsteinzeit bis in die Siedlungsveränderungen im 20. Jh. dokumentiert werden.
Die Plaghia-Halbinsel grenzt im Westen an den Sund der Insel Leukas, im im Norden an den ambrakischen Golf, im Süden an den Golf von Zaverda (Palairos) und ist nur im Osten durch eine langgestreckte Fruchtebene mit dem Festland verbunden. Diese flache Ebene im Gegensatz zur gebirgigen Struktur der Halbinsel hat häufig zu der Vermutung Anlass gegeben, die Halbinsel sei ursprünglich eine Insel gewesen.
Nach Abschluss des Surveyprojektes Stratiké soll für das westgriechische Stammesgebiet der Akarnanen die geschlossene Siedlungskammer der Region des antiken Stadtstaates Palairos erforscht werden. Insbesondere im Vergleich zum akarnanischen Bundeszentrum Stratos, für das rege Teilnahme an der griechischen Kulturentwicklung seit dem 8. Jh.v.Chr. nachgewiesen werden konnte, soll nun eine kleinere akarnanische Polis im Küstenbereich auf ihre Eigenständigkeit wie auch ihre Auseinandersetzung mit den Nachbarstaaten untersucht werden.
Ausgehend von den Planungen des griechischen Antikendienstes zum Hauptort der Plaghia-Halbinsel, der antiken Stadt Palairos, wurde ein intensiver Flächen-Survey für die gesamte Siedlungskammer der Halbinsel beschlossen, die unter der Leitung des Generaldirektors des griechischen Antikendienstes, L. Kolonas, steht. Die ersten organisierten Begehungen begannen im September 2000.
Als Kooperationsprojekt unter der Leitung von L. Kolonas nehmen von deutscher Seite folgende Institutionen der Altertumswissenschaft Teil : Architektur-Referat des DAI (E.-L. Schwandner); Seminar für Klassische Archäologie der Humboldt-Universität (F. Lang); Seminar für Alte Geschichte der Universität Münster (P. Funke); Einzelne Fachwissenschaftler verschiedener naturwissenschaftlicher Institute.
Dr. Franziska Lang, Humboldt-Universität, Seminar für Klassische Archäologie, Unter den Linden 6, 10099 Berlin; Tel.: +49-(0)30-2093 2274; E-Mail: franziska.lang@culture.hu-berlin.de
Kurzberichte seit 2001 jährlich im Jahresbericht des DAI (Zentrale) im »Archäologischen Anzeiger«. - E.-L. Schwandner: Akarnanien, die unbekannte Landschaft Griechenlands. Feldforschungen in Stratos und Palairos. in: Nürnberger Blätter zur Archäologie : Publikationsreihe des Bildungszentrums der Stadt Nürnberg, Fachbereich Archäologie ; NBA 17.2000/01, 8-22.
Grafik und Visualisierung
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Bauforschung in Ägypten
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Betreuung der Publikationen
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Das Deutsche Archäologische Institut (DAI) ist eine wissenschaftliche Einrichtung, die als Bundesanstalt zum Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts gehört. Das Institut mit Zentrale in Berlin und mehreren Kommissionen und Abteilungen im In- und Ausland führt archäologische Ausgrabungen und Forschungen durch und pflegt Kontakte zur internationalen Wissenschaft.
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