Metanavigation

Forschungsprojekte

Der spätantike Kaiserpalast Felix Romuliana bei Gamzigrad / Serbien

Die ca. 200 x 200 m große Palastanlage Felix Romuliana bei Gamzigrad / Serbien ist im Unterschied zum gut vergleichbaren Diokletianspalast in Split / Kroatien in nachantiker Zeit nie überbaut worden. Sie liegt eingebettet in eine hügelige Landschaft am Rande des serbischen Erzgebirges (in den nachpalastzeitlichen Siedlungen wurde auch in größerem Umfang Metallurgie betrieben). Mit der Grenzregion an der unteren Donau ist Romuliana durch das Flusstal des Timok verbunden.

mehr

Lissos. Urbanistik und sozio-ökonomische Strukturen einer hellenistischen Polis in Illyrien

Das deutsch-albanische Projekt gilt der Erforschung des hellenistischen Lissos und wird von der DFG im Rahmen des Schwerpunktprogramms 1209 ("Die hellenistische Polis als Lebensform. Urbane Strukturen und bürgerliche Identität zwischen Tradition und Wandel") gefördert.

mehr

Die Stadtmauer von Tayma

Nach Vorarbeiten im Jahr 2005 beschäftigt sich das von der Thyssen-Stiftung unterstützte Projekt "Die Mauern von Tayma" seit 2006 als Kooperationsprojekt von BTU Cottbus und DAI im Rahmen des DFG-Projekts Tayma, das an der Orient-Abteilung des DFG angesiedelt ist, mit den Mauern der Oasenstadt Tayma.

mehr

Lissos: Stadtmauern und Umland

Die Stadtmauer von Lissos war ein konstituierendes Element bei der Ausprägung sowohl des intramuralen als auch des extramuralen Raumes dieser Polis in Illyrien. Denn in der nordwestalbanischen Küstenebene war sie weithin sichtbar und unterstrich damit auch symbolisch die Bedeutung der Stadt, welche wohl vornehmlich durch die Kontrolle der Hauptverbindungsstraße entlang der Küste sowie der Straße nach Kosovo und durch die beiden Häfen begründet war.

mehr

Die frühbyzantinische Siedlung von Tall Dġērat-Süd/Nord-Ost-Syrien

Das Forschungsvorhaben ist entstanden aus dem Projekt "Rettungsgrabung Tall Dġērat-Süd/Nord-Ost-Syrien", das - gefördert durch die Fritz Thyssen Stiftung - in den Jahren 2000 bis 2004 in Kooperation zwischen der Zentrale des DAI und dem Institut für Vorderasiatische Altertumskunde der FU Berlin (Prof. Dr. Hartmut Kühne) durchgeführt wurde. Die Arbeiten in Syrien konnten mit einer letzten Aufarbeitungskampagne im Museum von Dēir az-Zor im Jahre 2004 abgeschlossen werden (siehe Forschungsplan). Die wissenschaftliche Auswertung erfolgt zur Zeit.

mehr

Die hellenistischen Stadtbefestigungen von Pergamon

Als Teil des neuen Forschungsprogramms der Pergamongrabung zum Städtebau und zum Gesamtorganismus der hellenistischen Stadt befasst sich das Projekt mit den zwei Mauerringen, durch welche die Stadt in hellenistischer Zeit neu befestigt bzw. beträchtlich vergrößert worden ist. Sie werden Philetairos (281-263 v. Chr.), dem Begründer der Attaliden-Dynastie und. Eumenes II. (197-159 v. Chr.), in dessen Regierungszeit das Herrschaftsgebiet seine größte Ausdehnung erreichte, zugeschrieben. Stratigrafisch sind sie bisher jedoch nicht datiert.

mehr

Architektonische Ausgestaltung von Prozessionswegen ägyptischer Tempel

Die Untersuchung basiert auf der Frage, wie sich Veränderungen im Kultbetrieb als Resultat gewandelter machtpolitischer Situationen in der Nutzung und Ausgestaltung von politischen Räumen widerspiegeln können und inwieweit sich in den Zutrittsregelungen zu Räumen gesellschaftliche Hierarchien manifestierten. In diesem Zusammenhang steht auch die Auseinandersetzung mit Ein- und Durchgangsbereichen als Öffnung gebende und zugleich Grenzen schaffende Bestandteile der Architektur, die nicht unbedeutend zur religiösen oder politischen Konnotation eines Raumes beitragen.

mehr

Sarno-Becken: Rekonstruktion der antiken Kulturlandschaften

Ein multidisziplinäres Kooperationsprojekt mit Partnern aus Altertumswissenschaften und Geowissenschaften in Italien, Deutschland und England

mehr

Taganrog und sein Umland

Dem Vorhaben zugrunde liegt die Annahme, dass ein enger Zusammenhang zwischen sozialem Handeln und der Ausgestaltung von Räumen durch gebaute Grenzen besteht. Der gebaute Raum ist ein Resultat sozialer Interaktion; als solcher spiegelt er nicht nur soziale, sondern auch politische Entwicklungen wider. Im Rahmen des Projekts soll anhand von Taganrog und seiner Umgebung (Südrussland) der Zusammenhang zwischen politischen und sozialen Raumveränderungen in einer diachronen Perspektive verfolgt werden.

mehr

Geschichte der Archäologie 1900-1979

Im Zusammenhang mit den Forschungen zur Geschichte der Archäologie ist mit Ludwig Curtius eine Person gewählt worden, die in den Kernjahren des nationalsozialistischen Regimes die Abteilung in Rom leitete. 1937 wurde er aus seinem Amt entfernt, als Nachfolger wurde Armin von Gerkan, bis dahin zweiter Mann im römischen Institut, benannt. Die am DAI dem Nazi-Regime zuarbeitende Person war jedoch Sigfried Fuchs, der noch unter Curtius in der Photothek als wissenschaftliche Hilfskraft angestellt worden war.

mehr

Archäologie und Politik. Das Deutsche Archäologische Institut zwischen Wissenschaft, Zeitgeist und auswärtiger Kulturpolitik 1900-1980

Im Mittelpunkt der Darstellung sollen zwei Aspekte stehen:

(1) die Entwicklung des DAI als transnationale und transdisziplinäre Institution und
(2) die Politik des Instituts unter den wechselnden politisch-gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland.

mehr

Die Zentrale des DAI in Berlin - Entscheidungsprozesse und Finanzstrukturen von der Zwischen- zur Nachkriegszeit (1929-1979)

Einleitung
Die Geschichte wissenschaftlicher Institutionen zu erarbeiten ist in den letzten Jahren zu einem bedeutenden Arbeitsgebiet der historischen Forschung geworden. Sei es die Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft als Vorläuferin der Max-Planck-Institute oder die Deutsche Forschungsgesellschaft. Einrichtungen der Forschung und Forschungsförderung haben verstärkt begonnen, sich mit der kritischen Aufarbeitung ihrer eigenen Vergangenheit zu beschäftigen.

mehr

Griechische Kolonien in archaischer und klassischer Zeit

Die griechischen Kolonien spielten eine wichtige Rolle als Experimentierfelder, die zur institutionellen Entwicklung der Polis und zur Erfindung neuer Stadtformen bedeutende Beiträge leisteten. Die Kolonien waren zugleich Kontaktzonen, in denen Kulturgüter und Ideen zwischen Griechen und Einheimischen sowie über den Handel zwischen Griechenland und den Nachbarkulturen im Westen und Osten vermittelt wurden. Dieser Austausch führte zu vielfältigen Anregungen für alle Beteiligten.

mehr

Nordosteuropa: Das Neolithikum in der Waldzone

Überregionale Forschungen zu den Jäger-Sammler-Fischer-Gemeinschaften des 6. und 5. Jahrtausends v. Chr. im Raum zwischen Barentssee und Neman-Fluss mit besonderem Fokus auf Keramikentwicklung, Siedlungswesen und Wirtschaftsweise

mehr

Abgeschlossene Projekte

ein EU-Projekt zur Erforschung von Kleidung als Identitätsträger im Römischen Reich

Eine thanatoarchäologische Untersuchung zur Konstituierung von Identitäten

Der Hauptort einer geschlossenen Siedlungskammer im Westen des griechischen Mutterlandes mit vorzüglich erhaltenen Bebauungsresten soll intensiv zunächst oberflächlich untersucht und dokumentiert werden, worauf sich gezielte Grabungen anschließen werden.

Die geschlossene Siedlungskammer der Halbinsel mit dem Hauptort Palairos wird mit einem Intensiv-Survey erforscht, wobei Befunde aus der Altsteinzeit bis in die Siedlungsveränderungen im 20. Jh. dokumentiert werden.

Stratos/Griechenland, mit dem Projekt Stratiké: Bundeshauptstadt des westgriechischen Stammes der Akarnanen. Arbeiten im Gebiet der Agora und des Theaters

Kontakt

Das Deutsche Archäologische Institut (DAI) ist eine wissenschaftliche Einrichtung, die als Bundesanstalt zum Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts gehört. Das Institut mit Zentrale in Berlin und mehreren Kommissionen und Abteilungen im In- und Ausland führt archäologische Ausgrabungen und Forschungen durch und pflegt Kontakte zur internationalen Wissenschaft.
Das Institut veranstaltet wissenschaftliche Kongresse, Kolloquien und Führungen und informiert die Öffentlichkeit über seine Arbeit.  

zum Kontaktformular