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Forschungsprojekte

ARIADNE

Advanced Research Infrastructure for Archaeological Dataset Networking in Europe

Nahezu jeder Archäologe arbeitet heute mit digitalen Daten. Die produzierten Daten werden in vielen verschiedenen Formen erhoben, gespeichert und verwaltet, von unterschiedlichen Institutionen, in unterschiedlichen Formaten und Sprachen.

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Göbekli Tepe

Die architektonische Gestaltung der monumentalen steinzeitlichen Heiligtümer des Göbekli Tepe folgt einem einheitlichen Grundgedanken. Es handelt sich um kreisförmig aufgestellte, monolithische T-förmige Pfeiler, die von Mauerstreifen verbunden werden, so daß der Innenraum klar vom Außen abgetrennt wird. Innen an die Mauern sind steinerne Bänke angelehnt. Im Zentrum der Anlagen steht immer ein Paar gleichartiger, aber besonders großer Pfeiler. Arme und Hände, die auf einigen dieser Pfeilern in Flachrelief dargestellt sind, lassen die Monolithe als menschengestaltig erkennen.

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Göbekli Tepe

Ein frühneolithisches Bergheiligtum im südosttürkischen Taurusvorland

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Göbekli Tepe

Die Heiligtümer am Göbekli Tepe waren ohne Zweifel Orte für rituelle Handlungen. Welche Art und Gestalt diese besaßen, ist noch völlig ungeklärt. Überhaupt können verschiedene bei antiken Heiligtümern als gegeben anzusehende Grundlagen, daß es z.B. Götter gab, denen Opfer und Votivgaben dargebracht wurden, am Göbekli Tepe nicht ungeprüft übernommen werden. Ob die innen in den Kreisanlagen angefügten steinernen Bänke als Altäre fungierten, ob die T-Pfeiler, die als menschengestaltige steinerne Wesenheiten zu verstehen sind, Götter darstellen oder Menschen, gilt es noch zu ergründen.

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IT-Leitfaden

IT-Empfehlungen für den nachhaltigen Umgang mit digitalen Daten in den Altertumswissenschaften

Die IT-Empfehlungen beschreiben Mindeststandards, die von Altertumswissenschaftlern im Zusammenhang mit dem Einsatz von Informationstechniken idealerweise eingehalten werden sollten.

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Verbundprojekt ‘MayaArch3D’

Ein webbasiertes 3D-GIS zur Analyse der Archäologie von Copan, Honduras

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Abgeschlossene Projekte

ein EU-Projekt zur Erforschung von Kleidung als Identitätsträger im Römischen Reich

Das Projekt möchte vor dem Hintergrund der Machterweiterung Roms untersuchen, wie Räume im frühen und republikanischen Latium und im Gebiet der seit dem 5. Jh. mit Rom verbündeten Herniker als politische Ausdrucksformen fungierten. Städte setzen sich durch ihre Struktur in ein Verhältnis zu anderen Städten, z. B. durch ihre Lage und Anbindung, aber auch durch ihr Erscheinungsbild. Indem sie planerische und konstruktive Vorbilder nachahmen oder modifizieren, stellen sie Bedeutungszusammenhänge her.

Ein interdisziplinäres Gemeinschaftsprojekt zur Untersuchung der Frühen Kupfermetallurgie im Sinai und der Kupferversorgung des prädynastischen Ägyptens. Ziel ist eine Neubewertung des archäometallurgischen Potenzials im Sinai.

Aufnahme und baugeschichtliche Erforschung des größten Mauer- und Festungskomplexes der Alten Welt

Studium der Architektur und Urbanistik der großen griechischen Kolonialstadt in Zusammenarbeit mit der Soprintendenz Basilicata. Mitarbeit an der Gestaltung des archäologischen Parks und des Museums

Anhand ausgesuchter antiker Bauten und topographischer Situationen, die unter dem Faschismus eine Neunutzung oder Neubestimmung erhalten haben, wird versucht, den Anteil, den die Klassische Archäologie bei deren Herrichtung zu neuen, meist propagandistischen Zwecken gespielt hat, herauszuarbeiten.

Archäologische und baugeschichtliche Untersuchung des Bauwerks

Untersuchung, Vergleich und Auswertung der Grabtypen und weiterer Bestattungssitten

Eine thanatoarchäologische Untersuchung zur Konstituierung von Identitäten

Dissertationsprojekt

Ein brettisches Bevölkerungszentrum im Hinterland der ionischen Küste

Untersuchungen zu Ursachen von Wandlungsprozessen im Bestattungsbrauch griechischer Kolonien im 5. und 4. Jh. v.Chr.

Indigene Zentralisierungsprozesse im Hinterland von Selinunt

Zentralisierungsprozesse und Siedlungsgenese in Unteritalien und Sizilien

Kontakt

Das Deutsche Archäologische Institut (DAI) ist eine wissenschaftliche Einrichtung, die als Bundesanstalt zum Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts gehört. Das Institut mit Zentrale in Berlin und mehreren Kommissionen und Abteilungen im In- und Ausland führt archäologische Ausgrabungen und Forschungen durch und pflegt Kontakte zur internationalen Wissenschaft.
Das Institut veranstaltet wissenschaftliche Kongresse, Kolloquien und Führungen und informiert die Öffentlichkeit über seine Arbeit.  

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