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Forschungsprojekte

Corpus Inscriptionum Latinarum CIL II (2. Auflage)

Neuedition der ca. 23.000 lateinischen Inschriften des antiken Hispanien von der römischen bis zur arabischen Eroberung

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Marokko: Ur- und Frühgeschichte des östlichen Rif

Seit 1995 unternimmt die KAAK in Nordostmarokko Prospektionen und Grabungen (Provinzen Al Hoçeima, Taza und Nador). Die Arbeiten werden in Kooperation mit dem "Institut National des Sciences de l'Archéologie et du Patrimoine", der marokkanischen Altertümerverwaltung, durchgeführt. Die Feldarbeit des Projektes ist weitgehend abgeschlossen. Neue Entwicklungen im Arbeitsgebiet führen nun dazu, an der Mittelmeerküste ein neues Projekt mit dem Titel "Marokkanisches Küsten-Neolithikum" anzuschließen.

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Corpus römischer Bleibarren

Historisch-archäologische und naturwissenschaftliche Untersuchungen zur Bleiproduktion im römischen Reich

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Corpus der Urkunden der römischen Herrschaft (CURH)

Edition und Übersetzung der als Inschriften und auf Papyrus erhaltenen Erlasse und Schreiben der römischen Kaiser, Statthalter und Prokuratoren

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Türkei, Latmosregion

Latmos: Arbeiten auf dem Territorium von Herakleia, mit einem weitverzweigten Netz antiker Pflasterstraßen, Siedlungen und Heiligtümer

Externe Homepage des Projekts: http://latmos-felsbilder.de/

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Verbundprojekt 'Anden-Transekt'

Klimasensitivität präkolumbischer Mensch-Umwelt-Systeme

Erforschung vorspanischer Siedlungsmuster vom Hochland bis zum Andenfuß. Wie passen sich Menschen an verschiedenste ökologische und klimatische Zonen auf kleinstem Raum an und welchen Einfluss haben Umwelt und längerfristige klimatische Schwankungen auf die Entwicklung von Gesellschaften?

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Gerichtswesen der Römischen Kaiserzeit

Recht haben und Recht bekommen im Imperium Romanum. Das Gerichtswesen der Römischen Kaiserzeit und seine dokumentarische Evidenz

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Die Inschriftenkultur der Iberischen Halbinsel

Den Begriff epigraphic habit prägte vor gut zwanzig Jahren R. MacMullen für die Sitte, mit Inschriften versehene Monumente aus dauerhaften Materialien zu errichten. Die Verbreitung des Phänomens stellt einen der wichtigsten und am besten dokumentierten Vorgänge im Rahmen der Romanisierung dar, da in vielen Regionen des Westens der Gebrauch von Inschriften erst im Gefolge der römischen Herrschaft üblich wurde.

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Der Kirchenbau in den spätantiken Patriarchaten Antiocheia und Jerusalem und der antike Euergetismus

Sammlung und historische Auswertung der über 1000 Inschriften, die in den Kirchen des Nahen Ostens zwischen 312 und 638 n. Chr. angebracht wurden.

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Polis-Institutionen in hellenistischer Zeit

Der Hellenismus wird heute im Gegensatz zur älteren Forschung als eine Blütezeit der griechischen Polis verstanden. Während in der klassischen Zeit nur Athen differenzierter untersucht werden kann, liegt uns für die hellenistische Zeit eine Fülle von Inschriften aus allen Teilen der griechischen Welt vor, die es uns erlauben, die institutionelle Entwicklung der Poleis breiter zu untersuchen. Dabei ist im Rahmen der allgemeinen gesellschaftlichen und urbanistischen Entwicklung der Städte, die sich z. B.

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Forschungen zur Stadt- und Regionalgeschichte Pamphyliens und Pisidiens

Münzcorpora von Städten in Pamphylien und Pisidien sowie Sammlungen der Inschriften aus Side, Selge und Sillyon

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Sympolitien und Synoikismen

Gesellschaftliche und urbanistische Implikationen von Konzentrationsprozessen in hellenistischer Zeit

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Die Verwaltung der Stadt Rom in der Kaiserzeit

Im Rahmen seiner Habilitationsschrift hat C. Schuler eine zusammenfassende Studie der administrativen Organisation der Stadt Rom in der Kaiserzeit (1.-3. Jh.) vorgelegt, die jetzt für den Druck vorbereitet wird. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Frage, wie die Einführung neuer Ämter und die wiederholten Reformen in der Verwaltung der Stadt legitimiert wurden und inwieweit diese Neuerungen nach den Maßstäben antiker städtischer Verwaltung als innovativ gelten können.

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Abgeschlossene Projekte

Das Projekt möchte vor dem Hintergrund der Machterweiterung Roms untersuchen, wie Räume im frühen und republikanischen Latium und im Gebiet der seit dem 5. Jh. mit Rom verbündeten Herniker als politische Ausdrucksformen fungierten. Städte setzen sich durch ihre Struktur in ein Verhältnis zu anderen Städten, z. B. durch ihre Lage und Anbindung, aber auch durch ihr Erscheinungsbild. Indem sie planerische und konstruktive Vorbilder nachahmen oder modifizieren, stellen sie Bedeutungszusammenhänge her.

Ein interdisziplinäres Gemeinschaftsprojekt zur Untersuchung der Frühen Kupfermetallurgie im Sinai und der Kupferversorgung des prädynastischen Ägyptens. Ziel ist eine Neubewertung des archäometallurgischen Potenzials im Sinai.

Aufnahme und baugeschichtliche Erforschung des größten Mauer- und Festungskomplexes der Alten Welt

Studium der Architektur und Urbanistik der großen griechischen Kolonialstadt in Zusammenarbeit mit der Soprintendenz Basilicata. Mitarbeit an der Gestaltung des archäologischen Parks und des Museums

Anhand ausgesuchter antiker Bauten und topographischer Situationen, die unter dem Faschismus eine Neunutzung oder Neubestimmung erhalten haben, wird versucht, den Anteil, den die Klassische Archäologie bei deren Herrichtung zu neuen, meist propagandistischen Zwecken gespielt hat, herauszuarbeiten.

Archäologische und baugeschichtliche Untersuchung des Bauwerks

Untersuchung, Vergleich und Auswertung der Grabtypen und weiterer Bestattungssitten

Eine thanatoarchäologische Untersuchung zur Konstituierung von Identitäten

Dissertationsprojekt

Ein brettisches Bevölkerungszentrum im Hinterland der ionischen Küste

Untersuchungen zu Ursachen von Wandlungsprozessen im Bestattungsbrauch griechischer Kolonien im 5. und 4. Jh. v.Chr.

Indigene Zentralisierungsprozesse im Hinterland von Selinunt

Zentralisierungsprozesse und Siedlungsgenese in Unteritalien und Sizilien

Während der Urbanisierung Latiums im 7. und 6. Jh. v. Chr. kam mit den städtischen Heiligtümern eine neue Form heiligen Handelns auf. Sie wird in den Zwölf-Tafel-Gesetzen als sacra publica gegenüber den sacra privata (Toten- und Hauskulten) abgegrenzt. Einer der ältesten dieser latinischen Kultbezirke ist das Ostheiligtum von Gabii. Aufgrund der guten Erhaltungsbedingungen können hier die sacra publica in ihrer Entstehungsphase gut untersucht werden.

Kontakt

Das Deutsche Archäologische Institut (DAI) ist eine wissenschaftliche Einrichtung, die als Bundesanstalt zum Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts gehört. Das Institut mit Zentrale in Berlin und mehreren Kommissionen und Abteilungen im In- und Ausland führt archäologische Ausgrabungen und Forschungen durch und pflegt Kontakte zur internationalen Wissenschaft.
Das Institut veranstaltet wissenschaftliche Kongresse, Kolloquien und Führungen und informiert die Öffentlichkeit über seine Arbeit.  

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