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Forschungsprojekte

Siedlungsbestattungen der Hallstatt- und Frühlatènezeit

Zum ältereisenzeitlichen Umgang mit den Toten.

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Nasca-Palpa, Peru

Die Kultur- und Landschaftsgeschichte der Region um Palpa, Süd-Peru, wird in enger Zusammenarbeit von Archäologen und Naturwissenschaftlern erforscht. Geoglyphen der Nasca- und Paracas-Kultur werden erstmals großflächig dokumentiert

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Siedlungskammer und Sakralbauten in Addi Akaweh (Tigray)

Kulturentwicklung und Kulturtransfer im abessinischen Hochland des 1. Jahrtausends v. Chr.

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Wasserbewirtschaftung, Hydrotechnik und Wasserarchitektur der Kleinstadt Minturnae

Wasserwirtschaft in einer mittelitalischen Stadt von der Gründung bis in die Spätantike - Wasserkultur im Kontext öffentlicher und privater Architektur - Standardisierung in Wasserbewirtschaftung und Hydrotechnik in römischer Zeit - frühe Aquädukte außerhalb der urbs

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Syrakus: Großer Altar Hierons II.

Der Große Altar Hierons II. in Syrakus - Neue Bauaufnahme und bauhistorische Untersuchung des größten Altares der antiken Welt im Rahmen hellenistischer Heiligtümer Siziliens

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Ein archaischer Heiligtumsbefund auf dem Taxiarchis-Hügel in Didyma

Im Jahre 2000 wurde ca. 200 m nordwestlich des Apollontempels in Didyma ein bislang unbekannter archaischer Kultplatz lokalisiert. Er befindet sich an exponierter Stelle auf einer Anhöhe (sog. Taxiarchis-Hügel) oberhalb der Heiligen Straße, die Milet mit Didyma verband. Im Verlauf der sich anschließenden Grabungen wurde auf geringer Fläche eine Fülle von äußerst qualitätsvollem Votivmaterial archaischer Zeit zutage gefördert, welches das bisher bekannte bzw.

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Die Grobkeramik von Milet IV

Die Grobkeramik der Phase Milet IV (entspricht MM III bis SM I A/SM II), die im bronzezeitlichen milesischen Heiligtum wenig südlich des späteren Tempels der Athena gefunden wurde, weist zweierlei Besonderheiten auf: Zum einen gehören ihre Formen größtenteils dem kretisch-minoischen Formenspektrum an, zum zweiten ist die Keramik nahezu ausschließlich aus dem lokalen glimmerhaltigen milesischen Ton gefertigt. Unter den Formen, die eindeutig auf rituelles Geschehen weisen, sind konische Rhyta, wie sie vielfach aus kretischen Heiligtümern belegt sind. Des weiteren kommen sog.

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Olympia - Diachrone Analyse des Votivspektrums

Dank günstiger Lagerungsbedingungen hat sich in Olympia eine große Zahl von Weihgeschenken erhalten, die innerhalb des weiten Zeitrahmens von der protogeometrischen Epoche bis zur römischen Kaiserzeit entstand. Auch wenn die archäologischen Befunde nur von wenigen Schriftquellen ergänzt werden, bietet sich hier eine hervorragende Möglichkeit, die Entwicklung der Kultstätte wie auch Veränderungen des Weihverhaltens zu untersuchen.

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Entwicklung und Funktion eines suburbanen Kultes am Beispiel des Heiligtums von Kako Plaï auf dem Anavlochos (Kreta)

Die Genese der suburbanen Kultplätze unterliegt nicht nur den allgemeinen Veränderungen in der Kult- und Weihpraxis, sondern vollzieht sich darüber hinaus in enger Wechselwirkung mit der Entwicklung der Siedlung oder polis, zu der das jeweilige Heiligtum gehörte.

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Elephantine

Kaum ein Land oder eine Kultur ist in seiner Existenz derartig von einem einzelnen Naturereignis abhängig gewesen wie Ägypten von der Nilflut. Der Zeitraum vom Einsetzen der ersten Pegelerhöhung bis zur Sicherstellung der landwirtschaftlichen Grundlage des kommenden Jahres wurde landesverbindlich an der Südgrenze beobachtet - und die Beobachtungsstelle rituell ausgestaltet. Der heilige Platz hierfür ist der Tempel der Göttin Satet an einem tiefreichenden Strudelloch auf der Nilinsel Elephantine gegenüber der modernen Großstadt Assuan.

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Votivpraxis im hellenistischen und kuschanzeitlichen Baktrien

Seit den 1960er Jahren wurden im antiken Baktrien (Zentralasien) mehrere Tempel aus hellenistischer Zeit und der anschließenden Kuschanzeit ausgegraben. Ob dort griechische, iranisch-baktrische oder synkretistische Gottheiten verehrt wurden und nach welchen Mustern der Kult in diesem Randgebiet der hellenistischen Welt ausgeübt wurde, konnte bisher nicht geklärt werden. Eine systematische und vergleichende Untersuchung der in diesen Heiligtümern gefundenen Votive ist deshalb von großem religionsgeschichtlichem Interesse. Orientierten sich die Weihsitten des 3. und 2. Jhs. v. Chr.

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Dahschur (Cluster)

Landschaftsrekonstruktion in Dahschur

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Die dekorierte geometrische Keramik im Heiligtum von Kalapodi

Die dekorierte geometrische Keramik im Heiligtum von Kalapodi bietet die Möglichkeit, das Ritualverhalten vom 10. bis zum 7. Jh. v. Chr. zu untersuchen. Die Keramik aus den geometrischen Kontexten besteht aus klein zerscherbtem Material, das sich hauptsächlich zu offenen Gefäßformen wie Skyphoi, Tassen und dergleichen rekonstruieren läßt. Ob die größeren Formen wie Dinoi und Kratere als Votive gedient haben oder ebenfalls im rituellen Zusammenhang verwendet wurden, muß die weitere Fundanalyse erbringen, die noch nicht abgeschlossen ist.

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Göbekli Tepe

Die Heiligtümer am Göbekli Tepe waren ohne Zweifel Orte für rituelle Handlungen. Welche Art und Gestalt diese besaßen, ist noch völlig ungeklärt. Überhaupt können verschiedene bei antiken Heiligtümern als gegeben anzusehende Grundlagen, daß es z.B. Götter gab, denen Opfer und Votivgaben dargebracht wurden, am Göbekli Tepe nicht ungeprüft übernommen werden. Ob die innen in den Kreisanlagen angefügten steinernen Bänke als Altäre fungierten, ob die T-Pfeiler, die als menschengestaltige steinerne Wesenheiten zu verstehen sind, Götter darstellen oder Menschen, gilt es noch zu ergründen.

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Die rotfigurige Keramik von Olympia

Thema ist die Funktion von bemalter "Luxus"-Keramik im Heiligtum. Zunächst wird die bislang unbearbeitete attische und elische rotfigurige Keramik erfaßt und ausgewertet. Unter Berücksichtigung der Chronologie, der Formen, der Bilder auf den Gefäßen und der Fundkontexte sowie unter Einbeziehung aller anderen bemalten Gattungen sollen die möglichen Verwendungsarten geklärt werden: 1. als Weihgeschenk, 2. Verwendung im Kult, 3. als Geschirr bei kultischen Mahlzeiten, 4. profane Verwendung durch Besucher außerhalb religiöser Rituale.

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Abgeschlossene Projekte

ein EU-Projekt zur Erforschung von Kleidung als Identitätsträger im Römischen Reich

Das Projekt möchte vor dem Hintergrund der Machterweiterung Roms untersuchen, wie Räume im frühen und republikanischen Latium und im Gebiet der seit dem 5. Jh. mit Rom verbündeten Herniker als politische Ausdrucksformen fungierten. Städte setzen sich durch ihre Struktur in ein Verhältnis zu anderen Städten, z. B. durch ihre Lage und Anbindung, aber auch durch ihr Erscheinungsbild. Indem sie planerische und konstruktive Vorbilder nachahmen oder modifizieren, stellen sie Bedeutungszusammenhänge her.

Ein interdisziplinäres Gemeinschaftsprojekt zur Untersuchung der Frühen Kupfermetallurgie im Sinai und der Kupferversorgung des prädynastischen Ägyptens. Ziel ist eine Neubewertung des archäometallurgischen Potenzials im Sinai.

Aufnahme und baugeschichtliche Erforschung des größten Mauer- und Festungskomplexes der Alten Welt

Studium der Architektur und Urbanistik der großen griechischen Kolonialstadt in Zusammenarbeit mit der Soprintendenz Basilicata. Mitarbeit an der Gestaltung des archäologischen Parks und des Museums

Anhand ausgesuchter antiker Bauten und topographischer Situationen, die unter dem Faschismus eine Neunutzung oder Neubestimmung erhalten haben, wird versucht, den Anteil, den die Klassische Archäologie bei deren Herrichtung zu neuen, meist propagandistischen Zwecken gespielt hat, herauszuarbeiten.

Archäologische und baugeschichtliche Untersuchung des Bauwerks

Untersuchung, Vergleich und Auswertung der Grabtypen und weiterer Bestattungssitten

Eine thanatoarchäologische Untersuchung zur Konstituierung von Identitäten

Dissertationsprojekt

Ein brettisches Bevölkerungszentrum im Hinterland der ionischen Küste

Untersuchungen zu Ursachen von Wandlungsprozessen im Bestattungsbrauch griechischer Kolonien im 5. und 4. Jh. v.Chr.

Indigene Zentralisierungsprozesse im Hinterland von Selinunt

Zentralisierungsprozesse und Siedlungsgenese in Unteritalien und Sizilien

Kontakt

Das Deutsche Archäologische Institut (DAI) ist eine wissenschaftliche Einrichtung, die als Bundesanstalt zum Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts gehört. Das Institut mit Zentrale in Berlin und mehreren Kommissionen und Abteilungen im In- und Ausland führt archäologische Ausgrabungen und Forschungen durch und pflegt Kontakte zur internationalen Wissenschaft.
Das Institut veranstaltet wissenschaftliche Kongresse, Kolloquien und Führungen und informiert die Öffentlichkeit über seine Arbeit.  

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