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Forschungsprojekte

Herausbildung und Niedergang des frühbronzezeitlichen Siedlungszentrums von Fidvár bei Vráble (Südwestslowakei)

Untersuchungen zu Wirtschaft, Sozialstruktur und politischer Organisation eines Sozialverbandes und seines Umfeldes

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Siedlungsbestattungen der Hallstatt- und Frühlatènezeit

Zum ältereisenzeitlichen Umgang mit den Toten.

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Frühkeltische Fürstensitze und ihr Umland

Das Projekt ist Teil des DFG-SPP "Frühe Zentralisierungs- und Urbanisierungsprozesse. Zur Genese und Entwicklung frühkeltischer Fürstensitze und ihres territorialen Umlandes", das bis 2010 laufen wird. Gegenstand des Projektes ist der Vergleich mehrerer frühkeltischer befestigter Zentralsiedlungen Mitteleuropas aus der Zeit des 6.-4. Jhs. v. Chr., die sich in der Regel durch Importe aus dem Mittelmeerraum, durch goldreiche Gräber unter Großgrabhügeln in ihrer nächsten Umgebung, durch die vereinzelte Übernahme mediterraner Sitten und z. T. durch kultische Einrichtungen auszeichnen.

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Der spätantike Kaiserpalast Felix Romuliana bei Gamzigrad / Serbien

Die ca. 200 x 200 m große Palastanlage Felix Romuliana bei Gamzigrad / Serbien ist im Unterschied zum gut vergleichbaren Diokletianspalast in Split / Kroatien in nachantiker Zeit nie überbaut worden. Sie liegt eingebettet in eine hügelige Landschaft am Rande des serbischen Erzgebirges (in den nachpalastzeitlichen Siedlungen wurde auch in größerem Umfang Metallurgie betrieben). Mit der Grenzregion an der unteren Donau ist Romuliana durch das Flusstal des Timok verbunden.

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Das keltische Oppidum von Manching / Bayern

Das keltische Oppidum von Manching (320-50 v. Chr.), seit 1956 von der RGK meist in Form von Rettungsgrabungen untersucht, umfasst 380 ha. Es war in seiner Spätphase von einer 7 km langen Stadtmauer umgeben. Manching gilt mit 25 ha untersuchter Fläche als das am besten erforschte Oppidum überhaupt, ist der Motor der deutschen Oppidaforschung und hat die europäische Kelten-Forschung ganz wesentlich mitbestimmt. Die verkehrsgünstige Lage der Siedlung in der Ebene, an der Mündung der Paar in die Donau, prädestinierte sie in Kombination mit den sie umgebenden Ressourcen (u. a.

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Die kaiserzeitlich-spätrömische Stadt Ulpiana bei Graçanica, Kosovo

Ziel des Forschungsvorhabens der Römisch-Germanischen Kommission in Frankfurt am Main ist es, erstmalig für das zentrale Balkangebiet die bauliche Struktur und chronologische Entwicklung eines römischen Municipiums zu erschließen, dem als früher Bischofsitz noch in justinianischer Zeit zentralörtliche Bedeutung zukam. Mit Hilfe geophysikalischer Prospektionen und Feldbegehungen sind Umfang, Ausdehnung und Struktur der Stadt zu ermitteln.

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Das keltische Oppidum von Manching / Bayern

Das keltische Oppidum von Manching (320-50 v. Chr.), seit 1956 von der RGK meist in Form von Rettungsgrabungen untersucht, umfasst 380 ha. Es war in seiner Spätphase von einer 7 km langen Stadtmauer umgeben. Manching gilt mit 25 ha untersuchter Fläche als das am besten erforschte Oppidum überhaupt, ist Motor der deutschen Oppidaforschung und hat die europäische Kelten-Forschung ganz wesentlich mitbestimmt. Die verkehrsgünstige Lage der Siedlung in der Ebene, an der Mündung der Paar in die Donau, prädestinierte sie in Kombination mit den sie umgebenden Ressourcen (u. a.

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Römische Grenzsicherung in Ostdakien

Gegenstand des Projektes ist ein ca. 150 km langer Grenzabschnitt der römischen Provinz Dakien entlang des Westabhangs der Ostkarpaten in Transsilvanien (Siebenbürgen). Das Arbeitsgebiet verteilt sich auf die rumänischen Bezirke Cosvasna, Harghita, Mureş und Bistriţa-Năsăud. Ziel des Vorhabens ist es, wissenschaftliche Aussagen zu Struktur, Chronologie und Funktionen des östlichen Grenzabschnitts der römischen Provinz Dacia zu gewinnen.

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Portugal, Vale de Rodrigo

Untersuchungen an Megalithgräbern und einer kupferzeitlichen Befestigung (Monte da Ponte) in Südportugal. Erfoschung der Besiedlungsgeschichte.

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Römische Eroberung und Grenzsicherung

Verschiedene Unternehmungen der Forschungsstelle befassen sich mit der Limesforschung, die heute nicht mehr beschränkt auf die Außengrenzen gesehen wird, deren sichtbare Manifestation in England und Deutschland als Weltkulturerbe Limes geschützt ist.

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Siedlungsarchäologische Studien zur Frühbronzezeit am Südwestrand des Slowakischen Erzgebirges. Untersuchungen zur Entwicklung der Metallurgie im nordwestlichen Karpatenbecken.

Die Entwicklung der spätfrühbronzezeitlichen Siedlungslandschaft im nordwestlichen Karpatenbecken ist durch die Entstehung zahlreicher befestigter Siedlungen gekennzeichnet. Sie befinden sich in verkehrsgünstiger Lage in Nachbarschaft zu den reichen Erzlagerstätten der Nordwestkarpaten.

Hinweise auf das Aufblühen der frühen Metallurgie liefern Gräberfelder in der Slowakei, deren Metallreichtum innerhalb der europäischen Frühbronzezeit singulär ist.

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Spätaugusteische Stadtanlage von Lahnau-Waldgirmes

Seit 1993 untersucht die Römisch-Germanische Kommission in Waldgirmes eine römische Stadtanlage, die noch während ihrer Gründungsphase wieder aufgegeben wurde. Aufgrund von dendrochronologischen Daten und Münzfunden können die Spuren dieser Siedlung in die Zeit von 4 v. Chr. bis 9 n. Chr. (Niederlage der Römer unter Führung des Varus 9 n. Chr. in der "Schlacht im Teutoburger Wald") datiert werden und damit in die Zeit römischer Eroberungszüge nach Germanien. Dabei handelt es sich nicht um eine militärische, sondern um eine zivile Anlage von rund 8 ha Größe.

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Untersuchungen zur frühbronzezeitlichen Siedlungslandschaft im mittleren Grantal und ihre Bedeutung für die Entwicklung der Metallurgie im nordwestlichen Karpatenbecken

Die Siedlungsgeschichte am Übergang vom Spätneolithikum zur Bronzezeit ist im Grantal durch besondere Dynamik und Komplexität gekennzeichnet. Die in der Frühbronzezeit zunehmenden Einflüsse von Kulturen des Karpatenbeckens sind plausibel mit der Erschließung der reichen Erzlagerstätten der Nordwestkarpaten zu erklären. Im August 2004 begannen Untersuchungen auf der unmittelbar am Slowakischen Tor gelegenen befestigten Siedlung von Rybnik. Besonderes Interesse gilt der Funktion der befestigten Siedlung in Zusammenhang mit der Metallurgie.

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