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Im Rahmen eines internationalen Gemeinschaftsprojektes werden alle aus dem Römischen Reich in das europäische Barbaricum gelangten Funde mit dem Ziel erfasst, die Beziehungen zwischen Römern und Barbaren zu beleuchten. Die Herausgabe der Bände im Corpus der römischen Funde im europäischen Barbaricum (CRFB) wird von jedem Land (Deutschland, Litauen, Niederlande, Polen, Rumänien, Slowakei, Tschechien, Ungarn) selbst vorgenommen, die Römisch-Germanische Kommission hat koordinierende Aufgaben übernommen.
Dr. Rudolf Habelt
Am Buchenhang 1
D-53115 Bonn
CRFB, D 7: St. Berke (Bearb.), Land Nordrhein-Westfalen, Landesteile Westfalen und Lippe (2009).
Deutschland (D)
Bd. 6: M. Becker / J. Bemmann / R. Laser / R. Leineweber / B. Schmidt / E. Schmidt-Thielbeer / I. Wetzel (Bearb.), Land Sachsen-Anhalt (2006).
Bd. 5: M. Erdrich / C. von Carnap-Bornheim, Freie und Hansestadt Hamburg und Land Schleswig-Holstein (2004).
Bd. 4: M. Erdrich, Hansestadt Bremen und Bundesland Niedersachsen (2002).
Bd. 3: H.-U. Voß (Bearb.), Bundesland Mecklenburg-Vorpommern (1998).
Bd. 2: R. Laser / E. Schultze (Bearb.), Freistaat Sachsen (1995).
Bd. 1: R. Laser / H.-U. Voß (Bearb.), Bundesländer Brandenburg und Berlin (1994).
Polen (P)
Bd. 1: W. Nowakowski, Masowien (Warszawa 2001).
Supl. I: J. Kolendo (Hrsg.), Neue Funde römischer Importe aus Polen 1 (Warszawa 1998).
Supl. II: J. Kolendo / A. Bursche (Hrsg.), Neue Funde römischer Importe aus Polen 2 (Warszawa 2001).
Supl. III: A. Bursche / R. Ciołek (Hrsg.), Neue Funde römischer Importe aus Polen 3 (Warszawa 2006).
Litauen
M. Michelbertas, Litauen (Vilnius 2001).
Ungarn (U)
Bd. 1: A. Vaday (Bearb.), Komitat Szolnok (2005).
Das Deutsche Archäologische Institut (DAI) ist eine wissenschaftliche Einrichtung, die als Bundesanstalt zum Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts gehört. Das Institut mit Zentrale in Berlin und mehreren Kommissionen und Abteilungen im In- und Ausland führt archäologische Ausgrabungen und Forschungen durch und pflegt Kontakte zur internationalen Wissenschaft.
Das Institut veranstaltet wissenschaftliche Kongresse, Kolloquien und Führungen und informiert die Öffentlichkeit über seine Arbeit.