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Antikenrezeption

Antikenrezeption in den Dreißiger Jahren des 20. Jh. in Italien

Anhand ausgesuchter antiker Bauten und topographischer Situationen, die unter dem Faschismus eine Neunutzung oder Neubestimmung erhalten haben, wird versucht, den Anteil, den die Klassische Archäologie bei deren Herrichtung zu neuen, meist propagandistischen Zwecken gespielt hat, herauszuarbeiten.

Location

Objectives

Die Untersuchungen zielen darauf ab, nach und nach das in den Dreißiger Jahren entstandene und die Hauptstadt Italiens noch heute prägende Erscheinungsbild vor allem der Innenstadt, nach dessen Zusammenhang mit dem antikem Bestand zu hinterfragen. Es soll dabei analysiert werden, inwieweit und unter Nutzung welcher Mittel eine politisch geprägte urbanistische Aufbereitung antiker Denkmäler und Situationen stattgefunden hat bzw. in welcher Weise mit klassischem architektonischem und ikonographischem Repertoire umgegangen wird.

Previous Activities

Die Untersuchung kann als innovativ gelten. Forschungen in Archiven, Emerotheken und Photoarchiven sind notwendig.

Erste Ergebnisse wurden veröffentlicht in:
Die nördliche Exedra des Templum Pacis und ihre Nutzung während des Faschismus, in: Bulletin Antieke Beschaving 76, 2001, S. 193 - 208.
Rom 1940: Die Fußbodenmosaiken im Bahnhof Ostiense. Eine Montage aktualisierter Geschichte, in: PEGASUS. Berliner Beiträge zum Nachleben der Antike Heft 6, 2004, S. 149 - 174.
Il sarcofago dimenticato di Giulio Aristide Sartorio. "Antonius Muñoz me fecit", in: Bollettino d'Arte (im Druck).

Die "arcimaiuscola” Casa del Fascio in Ponte a Signa (FI). Ein Beispiel des Eklektizismus von Adolfo Coppedè (1928), in: BCom Suppl. 18, 2007, S. 149-162.

Kunst am Bau. Die Scuole centrali antincendi in Rom-Capannelle (1941) in: Kunstgeschichte. Texte zur Diskussion, 2009-57.

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