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Untersuchung einer befestigten Siedlung des 3./2. Jt. v. Chr.
Durch die Grabungen des DAI seit 1964 wurde der kupferzeitliche Fundort zu einem der berühmtesten der Iberischen Halbinsel. Das gegenwärtige Forschungsprogramm ist speziell der Herkunft des Kupfers, das in Zambujal verarbeitet wurde, gewidmet. Dabei sollen zumindest das Herkunftsgebiet eingeengt und vorgeschichtliche Minen gefunden werden, wodurch die Erforschung des kupferzeitlichen Bergbaus in diesem Raum auf eine neue Grundlage gestellt werden könnte. Daneben sind neue Kenntnisse zur kupferzeitlichen Technologie zu erwarten. Im Rahmen des seit 2004 laufenden DFG-Projektes zur Archäometallurgie von Zambujal wurden u. a. eine erste, bisher unbekannte vorgeschichtliche Mine, ein möglicher Kupfergießplatz und Herde mit Resten von Kupferverarbeitung untersucht. Daneben wurden bereits zahlreiche Materialproben im Labor bearbeitet.
Die Befestigungsanlage liegt im mittelportugiesischen Küstengebiet bei Torres Vedras (Distrikt Lisboa), etwa 50 km nordwestlich von Lissabon und 14 km in Luftlinie von der heutigen Atlantikküste entfernt auf einem Fels-Sporn über dem Tal der Ribeira de Pedrulhos, einem Seitental des Rio Sizandro.
Die Befestigungsanlage des 3. und beginnenden 2. Jt. v. Chr. gehört heute zur Freguesia (etwa Gemeinde) Santa Maria do Castelo e São Miguel im Concelho (etwa Kreis) Torres Vedras, Distrikt Lissabon (port.: Distrito Lisboa) (frühere Provinz Estremadura) etwa 14 km in Luftlinie von der heutigen Atlantikküste entfernt auf einem steil nach Westen abfallenden Sporn einer Anhöhe über dem Ostufer der Ribeira de Pedrulhos, Nebenfluss des Rio Sizandro. Geoarchäologische Untersuchungen (seit 1986) stellten fest, dass Zambujal bis in die zweite Hälfte des 2. Jt. v. Chr. höchstens 1 km von einem ehemaligen Meeresarm entfernt lag (s. Projekt Sizandro-Alcabrichel)
Bei der Kupferzeit handelt es sich um eine Epoche, die sich durch zahlreiche Innovationen auszeichnet, und deren Entwicklung auf der Iberischen Halbinsel schon im 4. Jt. v. Chr. einsetzte.
Die Erforschung dieser für die Kulturentwicklung Europas wichtigen Zeit auf der Iberischen Halbinsel hat eine lange Tradition, die bis in die zweite Hälfte des 19. Jhs. zurückreicht. Seit der Mitte des 20. Jhs. spielt in diesem Zusammenhang auch die Erforschung von Zambujal eine wesentliche Rolle.
Im Neolithikum der Iberischen Halbinsel ist im 4. Jt. ein technologischer Fortschritt zu verzeichnen (z. B.: Flächenretusche an Steinwerkzeugen, Steinarchitektur in Form von Megalithbauten, Untertage-Bergbau von Callaïs), zu dem vermutlich auch ein Spezialistentum gehörte. Im Zuge dieser Entwicklung kam es parallel zu den klimatischen Veränderungen vom Atlantikum (feuchter) zum Sub-Boreal (trockener) zu einem kulturellen und sozialen Wandel. Eigenartiger Weise führte dieser Wandel zu gegenläufigen Entwicklungen im Nordosten (Katalonien) und im Süden (dort vor allem im heutigen Almería, im Bereich des Guadalquivir und des Tejo/Tajo). An der Wende vom 4. zum 3. Jt. v. Chr. kommen im Südteil befestigte Siedlungen auf (z. B. Valencina de la Concepción (Sevilla) und Los Millares (Almería), Alcalar (Algarve), Leceia (an der Nähe der Tejomündung) in Portugal), in denen auch erstmalig Kupfermetallurgie zu finden ist; man spricht von einer 'Kupferzeit'. Anhand von besonderen Funden, z. B. aus Gold und Elfenbein, sowie Prunkgrabausstattungen (z. B. Cueva del Romeral bei Antequera (Málaga) oder La Pastora bei Valencina de la Concepción (Sevilla)) läßt sich die Herausbildung von Eliten erkennen. Um die Mitte des 3. Jt. v. Chr. scheint vor diesem Hintergrund im Mündungsgebiet der genannten Flüsse eine Kulturausprägung entstanden zu sein, die heute als das 'Glockenbecher-Phänomen' bezeichnet wird und die sich im gesamten Westen Europas ausbreitete. Zambujal gehört in dieses Kerngebiet der frühen Metallurgie der Iberischen Halbinsel und der Glockenbecher-Bewegung.
Die ersten Untersuchungen von Siedlungen und Nekropolen, bei denen es sich vor allem um Kuppelgräber handelt mit 'falschen Gewölben bzw. Kraggewölben', gehen zurück in die zweite Hälfte des 19. Jhs. n. Chr., vor allem sind zu erwähnen Louis (oder Luis) Siret, George Bonsor in Spanien und in Portugal Sebastião P. M. Estacio da Veiga, A. Santos Rocha und Carlos Ribeiro. Im 20. Jh. n. Chr. kam vor allem in Portugal die Untersuchung von Vila Nova de São Pedro (Azambuja) durch Afonso do Paço hinzu und dann der Megaltihgräber-Corpus von Georg und Vera Leisner, die u. a. auch die Arbeiten der o. g. Forscher des 19. Jh. aufgriffen. Eine methodische Wende brachten einerseits die spektralanalytischen Untersuchungen an Kupferobjekten im Rahmen des von der DFG geförderten Projektes SAM (Studien zu den Anfängen der Metallurgie) durch die eine intensivere Kupferzeitforschung auf der Iberischen Halbinsel, und an dem vor allem Edward Sangmeister und Beatrice Blance beteiligt waren, und zum anderen die Ausgrabungen von Zambujal in der zweiten Hälfte des 20. Jhs. durch Edward Sangmeister und Hermanfrid Schubart, ausgehend von der Abteilung Madrid des Deutschen Archäologischen Instituts. Am Ende des letzten Jhs. wurde vor allem durch die Entdeckung sehr großer Siedlungen, wie Marroquíes Bajos bei Jaén oder Valencina de la Concepción bei Sevilla eine weitere Phase der Erforschung eingeleitet, bei der heute siedlungsarchäologische, funktionale und soziale Aspekte im Vordergrund stehen.
Zambujal wurde etwa 1932 von Leonel de Freitas Sampaio Trindade entdeckt und 1946 zum «Monumento Nacional» erklärt. 1959 bis 1961 fanden Ausgrabungen unter Leitung von Aurélio R. Belo und L. Trindade statt. Auf Einladung der Portugiesen wurden 1964 bis 1973 erste Ausgrabungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Abteilung Madrid durchgeführt, in Zusammenarbeit mit dem Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Freiburg i. Breisgau, unter Leitung von Hermanfrid Schubart und Edward Sangmeister. 1994 und 1995 wurden die Ausgrabungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Abteilung Madrid unter Leitung von Michael Kunst und Hans-Peter Uerpmann (Institut für Archäobiologie der Universität Tübingen) weitergeführt. Es folgten weitere Ausgrabungen unter Leitung von Michael Kunst 2001, zusammen mit Elena Morán und Rui Parreira 2002, und zusammen mit Nina Lutz 2004 und 2007.
Außerdem werden folgende 5 Ziele verfolgt:
1) Ergründung des Gesamtumfanges der Befestigungsanlage und einer sich möglicherweise außerhalb anschließenden Siedlung sowie die Suche nach der noch unbekannten Nekropole.
2) Untersuchung des Zentrums der Befestigungsanlage, in dem sich verschiedene Siedlungsstrukturen unter einer Bauernhausruine erhalten haben, vor allem aus den frühen Siedlungsphasen.
3) Die Untersuchung von Siedlungsstrukturen nach vor allem funktionalen Gesichtspunkten.
4) Klärung von chronologischen Problemen, die einerseits bei der Kalibration der 14C-Daten aufgekommen sind und andererseits die Erörterung des relativchronologischen Verhältnisses stratigrafischer Gegebenheiten betreffen.
5) Rekonstruktion der kupferzeitlichen Architektur in 3D, denn Zambujal weist als einzige derartiger Siedlungen der Iberischen Halbinsel noch Mauerteile von bis zu 4 m Höhe auf.
6) Erweiterung der Archäometallurgie-Forschung , vor allem unter den beiden Fragestellungen nach der Herkunft des Kupfers und der Intensität der metallurgischen Aktivitäten. Dazu wurde ein eigenes, von der DFG gefördertes, Projekt gegründet, s. das Projekt „Zambujal. Vom Rohmaterial zum Fertigprodukt“
7) Studien zum Glockenbecher-Phänomen und seiner Entstehung, darunter auch archäometrische Keramikstudien, deren Ergebnisse dem überregionalen Vergleich dienen sollen.
8) Rekonstruktion der kupferzeitlichen Umwelt, ihrer Entstehung und Weiterentwicklung. Dazu wurde ein neues, durch Sondermittel gefördertes Projekt entwickelt, s. das Projekt „Sizandro – Alcabrichel“.
9) In Zusammenarbeit mit den portugiesischen Behörden Konservierung der prähistorischen Baureste und Gestaltung eines Museums mit archäologischem Park.
Die Methoden der Grabungen von 1964 bis 1973 werden in Sangmeister – Schubart 1981, 8-19 beschrieben. Seit 1994 liegt den Grabungen ein neues Vermessungssystem zugrunde, das sich nach nationalen portugiesischen Koordinaten richtet, s. Höck 2007. Die Grabungsmethoden von E. Sangmeister und H. Schubart wurden weiterentwickelt, vor allem wird seit 2001 in großem Stile Einzelfundeinmessung durchgeführt, außerdem werden Serien von 14C-Daten erstellt. Jedes Planum und Profil wird zeichnerisch und fotografisch dokumentiert. Am Ende entsteht u. a. eine Harrismatrix.
Die von E. Sangmeister und H. Schubart erarbeiteten Grabungsmethoden haben weiterhin Geltung. Vor allem liegen den heutigen Grabungen ihre Beobachtungen zu folgenden Gegebenheiten zugrunde: 1) Konstruktion der kupferzeitlichen Mauern 2) die Merkmale ihrer Zerstörung, 3) die Unterscheidung von Versturz- und Siedlungsschichten, 4) das Verhältnis von Schichten zu einzelnen Bauphasen, 5) die daraus resultierende Erarbeitung einer relativen Chronologie für die gesamte Anlage (s. Sangmeister – Schubart 1981, 8-19). Seit 1994 liegt den Grabungen ein neues Vermessungssystem zugrunde, das sich entsprechend der heutigen Regeln der portugiesischen Denkmalpflege nach nationalen portugiesischen Koordinaten richtet (s. Höck 2007). Die Grabungsmethoden von E. Sangmeister und H. Schubart wurden weiterentwickelt, vor allem wird seit 2001 in großem Stile Einzelfundeinmessung durchgeführt. Dadurch konnte an bestimmten Stellen die Schichtentstehung präzisiert werden, außerdem ist sie für die Erstellung der Serien von 14C-Daten wichtig, durch die die absolute Chronologie besser untermauert werden kann. In den meisten Fällen werden exakt horizontale Plana hergestellt, die zusammen mit den senkrechten Profilen für Dritte eine weitgehend objektive Rekonstruktion der Stratigrafie ermöglichen. Die Funde werden, soweit sie nicht einzeln eingemessen werden konnten, entsprechend ihrer Zugehörigkeit zu Funkomplexen geborgen, die sich jeweils als Teil bestimmter stratigrafischer Einheiten definieren lassen. Für die Komplexe sowie für die Funde gibt es Formblätter, die während der Grabung ausgefüllt werden und durch die die genaue Lage derselben dokumentiert wird. Die
Erde aus Siedlungsschichten wird für archäobotanische Untersuchungen generell geschlämmt. An einem Profil zwischen Linie I und II wird das gesamte Erdmaterial geschlämmt, um über die archäobotanischen Untersuchungen hinaus auch ausreichendes Probenmaterial für 14C-Daten zu gewinnen. Jedes Planum und Profil wird sowohl zeichnerisch als auch fotografisch dokumentiert. Für spezielle Fragestellungen werden an bestimmten Lokalitäten, vor allem an ‚Herdstellen’, Miniprofile entnommen, von denen Spezialisten der Bodenkunde Dünnschliffe herstellen und auswerten. Durch diese Maßnahmen verlangsamt sich das Grabungstempo um ein Vielfaches, doch zeigt sich, dass sich daraus eine Vielzahl weiterführender Erkenntnisse gewinnen lassen. Darüber hinaus muss ein durch Baumaßnahmen ungefährdeter Platz wie Zambujal, der durch seine hervorragende Konservierung im Verhältnis zu anderen gleichzeitigen Siedlungen noch vielfältige Ergebnisse erwarten lässt, als solcher respektiert werden und so sorgsam wie möglich untersucht werden, da ja eine archäologische Ausgrabung zugleich auch die Zerstörung des Befundes bedeutet.
Bei der Auswertung steht die Diskussion der stratigrafischen Verhältnisse sowie funktionaler Aspekte im Mittelpunkt, die durch eine Harrismatrix ergänzt werden. Bei der Bearbeitung der Funde spielen statistische Untersuchungen eine Rolle, aber auch in zunehmendem Maße archäometrische Materialanalysen.
Bisherige Arbeiten
6 Grabungskampagnen (1994, 1995, 2001, 2002, 2004, 2007), vor allem an der Linie IV, im Nordteil des Bauernhauses und zwischen Linie I und II.
Aktuelle Arbeiten
Erstellen einer Monografie über die genannten Grabungen, vor allem an der Linie IV. Zusammen mit dem Architekten F. Arnold Arbeiten an einer 3D-Rekonstruktion.
Ergebnisse: Rekonstruktion der Türme. Datierung von Linie IV bisher etwa 2850 bis 2500 v. Chr, wahrscheinlich noch jünger. Erste Anzeichen eines davor liegenden Grabens. Prospektionen zeigen Funde, die vom Bergsporn hangaufwärts bis weit nach Osten reichen.
Seit 1994 Topographische Aufnahmen; seit 1998 Erstellung von Gutachten über den Zustand des inzwischen zum Teil eingestürzten Nordteil des Bauernhauses, der schließlich 2002 abgerissen werden konnte. 1999 Ausarbeitung eines Gemeinschaftsprojektes der Denkmalbehörde und der Stadt Torres Vedras mit dem Titel: „Castro do Zambujal (Torres Vedras). Programa Global de Intervenção“, in dem die wissenschaftliche Leitung des Projekts M. Kunst vom Deutschen Archäologischen Institut, Abteilung Madrid, übertragen wurde; 2008 nach der Gründung der Neuorganisation der Denkmalbehörde, die heute IGESPAR heißt, Neuaufnahme des Projektes.
Seit 1994 wurden sechs Grabungskampagnen (1994, 1995, 2001, 2002, 2004, 2007) durchgeführt, vor allem an der Linie IV, im Nordteil des Bauernhauses und zwischen Linie I und II. Im Jahr 2003 wurde das Funddepot im Museum von Torres Vedras neu geordnet.
In den Jahren 2006, anlässlich des UISPP-Kongresses, und 2008 wurden in Torres Vedras Ausstellungen von Zambujal organisiert. 2008 zusammen mit zahlreichen Kollegen aus Portugal und anderen europäischen Ländern war die Ausstellung zu einer großen Glockenbecherausstellung erweitert worden, die 2009 im Nationalmuseum für Archäologie in Lissabon gezeigt wurde. Sie hatte dort etwa 62000 Besucher.
Im Moment wird eine Monografie über die genannten Grabungen vorbereitet, vor allem der Untersuchungen von der Befestigungslinie IV. Zusammen mit dem Architekten F. Arnold entstand eine Rekonstruktion der Türme von Zambujal, die zu einer 3D-Rekonstruktion der verschiedenen Bauphasen ausgearbeitet werden soll. Außerdem wird ein weiterer Band zur Keramik von Zambujal vorbereitet, und es entstand eine spanische Dissertation zu den zylindrischen Gefäßen mit Glättmustern von dem Portugiesen G. Amaro. In diesem Zusammenhang wurden zahlreiche Keramikanalysen durchgeführt. Bodenkundliche Analysen von Miniprofilen, archäobotanische Untersuchungen und weitere 14C-Analysen sind in vollem Gange.
Es entstand ein neuer, digitaler Gesamtplan, in dem die Pläne der Grabungen von E. Sangmeister und H. Schubart mit den seit 1994 erzielten Plänen in dem aktuellen Messsystem zusammengeführt wurden. Durch die architektonische Rekonstruktion gelang es, eine ehemalige Höhe der Türme vom Fuß bis zur Dachspitze auf etwa 9 m darzustellen. Die absolute Chronologie ließ sich bisher für die Linie IV von etwa 2900/2850 bis 2500 v. Chr nachweisen, damit sind jedoch die jüngsten Bauteile noch nicht datiert (s. Kunst – Lutz 2008). Für die gesamte Chronologie wird dadurch jedoch das Anfangsdatum von Zambujal um etwa 200 Jahre älter. Erste Anzeichen eines vor Linie IV liegenden Grabens eröffnen Möglichkeiten, vielleicht doch noch das Enddatum für diesen Bauabschnitt durch einen letzten Versturz zu entdecken. Durch die Entdeckung der Linie IV hat sich der Umfang des befestigten Bereichs etwa verdoppelt, Prospektionen zeigen außerdem Funde, die vom Bergsporn hangaufwärts bis weit nach Osten reichen, was neue Perspektiven in Hinblick auf die ehemalige Siedlungsgröße oder die Lokalisierung der bisher unbekannten Nekropole eröffnet. Weitere Ergebnisse wurden zur Archäometallurgie erzielt (s. DFG-Projekt: Zambujal. Von der Erzlagerstätte zum Fertigprodukt) sowie zur Umweltrekonstruktion (s. Projekt: Sizandro-Alcabrichel).
Die beiden Kampagnen von 1994 und 1995 waren eine Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Dr. H.-P. Uerpmann, Institut für Archäobiologie der Universität Tübingen, die topographischen Arbeiten standen unter der Leitung von Dr. M. Höck (Universidade da Beira Interior in Covilhã, Portugal), später Christian Hartl-Reiter. Seit 2001 weitere Zusammenarbeit mit: Dr. J. Görsdorf (14C-Datierungen); Universität Frankfurt: Prof. Dr. H. Thiemeyer und R. Dambeck (Bodenkunde) sowie Dr. A. J. Kalis und Dr. A. Schweizer (Pollenanalyse); Archäometallurgie: Dr. R. Müller (jetzt RGK, von 2002-2007 Student von Prof. Dr. E. Pernicka (Universität Tübingen) und 2001 Montanarchäologie: Dr. Gert Goldenberg; Universität Sheffield: Prof. Dr. B. Ottaway (Metallographie); Universität Stuttgart-Hohenheim: Dr. H.-P Stika (Archäobotanik). Im Jahr 2002 wurde die Grabungsleitung mit R. Parreira (Faro) und E. Morán (Lagos) geteilt; Ab 2003 hat Dr. Simon Davis von der portugiesischen Denkmalbehörde archäozoologische Bestimmungen durchgeführt; bei den Kampagnen 2004 und 2007 Zusammenarbeit mit Nina Lutz, M. A.
Dr. Rui Parreira, Coordenador do Núcleo da Fortaleza de Sagres, P-8560 Sagres, Tel.: +351/282/62 01 40; rparreira@ippar.pt
Höck 2007: Martin Höck, O sistema de coordenadas no Zambujal a partir de 1994, Revista portuguesa de Arqueologia 10, 1, 2007, 119-122.
Sangmeister - Schubart 1981: Edward Sangmeister - Hermanfrid Schubart, Zambujal. Die Grabungen 1964 bis 1973, MB 5, 1 (1981).
s. auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Zambujal
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Furthermore, it organizes congresses, colloquia and tours, and informs the public through the media about its work.