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Oasensiedlungen in Nord- und Nordwestarabien

Im Rahmen der Clusterforschungen des Instituts untersucht die Orient-Abteilung in Kooperation mit der General Commission for Tourism and Antiquities, Riad, seit 2007 Oasensiedlungen mit dem Ziel, die Siedlungs- und Umweltgeschichte der Region zu rekonstruieren. Die thematischen Schwerpunkte sind 'Innovation: technisch/sozial' (Cluster 2, Teilprojekt Wasser) und 'Organisation politischer Räume' (Cluster 3).

Location

Die durch archäologisch-historische Quellen bekannten und bedeutenden Oasen im Norden und Nordwesten Arabiens, welche derzeit im Zentrum des Interesses des Forschungsprojekts stehen, sind Dumat al-Jandal, in der Literatur oft gleichgesetzt mit dem Adumatu assyrischer und babylonischer Quellen (29° 48' 40" N, 39° 52' 00" O), Tayma (das antike Tema) und Khuraybah (Dadanu). Die Siedlung in Qurrayah (Provinz Tabuk) lag am Rande eines Systems saisonaler Flussläufe (28° 47' 06" N, 36° 00' 30" O). Für sie ist bislang keine Identifizierung mit einem antiken Toponym vorgeschlagen worden.

History

Bekannt durch Erwähnungen in altorientalischen und biblischen Quellen spielt die Region Nord- und Nordwestarabiens für den Transfer von Waren, Gütern und Ideen spätestens seit dem ausgehenden 2. Jt. v. Chr. eine bedeutende Rolle. Allerdings ist das Verhältnis zwischen textlicher und archäologischer Überlieferung sehr komplex, da unausgewogen. Umstritten sind Datierung sowie Ursachen für das Vorkommen der so genannten bemalten Qurayyah-Keramik (konventionell wird ihr Beginn in das 13./12. Jh. v. Chr. datiert), deren Verbreitungsgebiet von Nordwest-Arabien bis in die südliche Levante und nach Jordanien reicht. Ab dem frühen 1. Jt. v. Chr. ist dieser Teil Arabiens in den epigrafischen Zeugnissen der Region zu fassen. Der Durchzug von Karawanen macht es dabei erforderlich Grenzen politischer Räume stets durchlässig zu halten, um ökonomischen Vorteil aus dem Karawanenhandel zu ziehen und wirtschaftliche Stabilität zu gewährleisten. Als Zeugnis hierfür sind die Texte des Statthalters von Suhu und Mari (nördlich von Dumat al-Jandal am Mittleren Euphrat gelegen), Ninurta-kudurri-usur (frühes 8. Jh. v. Chr.) heranzuziehen, der einer Karawane, die sich der Abgabenpflicht entziehen will, nachsetzt und sich die verhandelten Reichtümer zueigen macht. Aus den externen assyrischen und babylonischen Quellen sind einige Toponyme der Region zu gewinnen, indirekt sind auch spärliche Anhaltspunkte zur politischen Organisation zu rekonstruieren. Die systematische Auswertung frühnordwestarabischer Textzeugen ist dagegen noch nicht weit genug vorangeschritten. Nach den erfolglosen Versuchen der Einflussnahme des assyrischen Reiches und der zehnjährigen Kontrolle Nordwestarabiens durch den letzten babylonischen König Nabonid (556-539 v. Chr.) von Tayma aus kam es spätestens ab der Mitte des 1. Jt. v. Chr. zu Konflikten unter lokalen Dynastien um den Zugriff auf die Handelswege. Der nordwestliche Teil Arabiens geriet in der Folge unter den Einfluss des nabatäischen Reiches. Die darauffolgende unmittelbar prä-islamische Periode ist an einigen Fundorten erfasst worden, die Kennzeichen dieses Zeitabschnitts in der materiellen Kultur sind jedoch bislang nicht differenziert genug.

Objectives

Die multidisziplinäre Untersuchung der Umweltbedingungen und der archäologischen Hinterlassenschaften in Nord- und Nordwestarabien hat zum Ziel, das ortsspezifische Potenzial für die Rekonstruktion von Besiedlung und Landnutzung für das 2. und 1. Jt. v. Chr. zu ermitteln. Auf dieser Grundlage werden Hypothesen für die weitgehend unbekannte regionale Siedlungsgeschichte formuliert. Die Gewinnung und Auswertung der Daten werden unter dem Gesichtspunkt technischer und sozialer Innovationen (Cluster 2, Arbeitsgruppe Wasser) sowie der Organisation politischer Räume (Cluster 3) durchgeführt.
Zum Erreichen genau dieser Forschungsziele werden Untersuchungsmethoden angewandt, die der naturräumlichen Vielfalt und der Ausdehnung der Region angemessen sind: archäologischer Survey, hydrologischer Survey und geoelekterische Widerstandsmessungen, geoarchäologische Beobachtungen und Rammkernbohrungen. Die gewählten Untersuchungsmethoden führen in diesem Stadium der Forschungen zu einer Konzentration auf die Hinterlassenschaften sesshafter Gruppen.
Die archäologische und naturwissenschaftliche Bearbeitung der Keramik bietet bei diesem Vorgehen die einzige Möglichkeit, Aussagen über Technologie / -transfer und Austauschmechanismen zu verifizieren.

Hintergrund

Kennzeichnend für das Untersuchungsthema ist nicht allein die Dichotomie zwischen nomadischen und sesshaften Gruppen innerhalb der Region, sondern die Durchdringung des Gebiets mit Haupt- und Nebenzweigen der so genannten Weihrauchstraße, welche die Region mit den angrenzenden Kultur- und Wirtschaftsräumen verbinden (Mesopotamien, Syrien, Levante, Ägypten, Golfregion). Die in der untersuchten Region befindlichen Zentren sind mit Systemen zur Wasserversorgung und zum Schutz vor Hochwasser ausgestattet, die an die jeweils spezifischen Umweltbedingungen angepasst sind (Oasen, Brunnen, Flussläufe).
Bei der Organisation politischer Räume in Nord- und Nordwestarabien dürfte es zwar durchaus um die Sicherung von Territorium gegangen sein, allerdings nicht vor dem Hintergrund eines Zuwachses und damit einer erforderlichen dauerhaften Kontrolle von Anbauflächen oder fruchtbaren Ackerlands im regionalen Umfeld einer Siedlung wie in anderen Regionen Vorderasiens.
In der Mitte des 6. Jh. v. Chr. greift Nabonid mit seiner Eroberung Nordwestarabiens erheblich in die bestehende politische Ordnung ein: von Tayma aus versucht er, die Oasen und das dazwischen liegende Gebiet unter seine Kontrolle zu bringen. Nach zehn Jahren ist dieser Versuch offensichtlich gescheitert. Neben externen Quellen aus Babylonien vor wird der Aufenthalt Nabonids zumindest in der Umgebung von Tayma durch Inschriften in frühnordwestarabischem Dialekt rezipiert.
Beziehungen zwischen einzelnen Siedlungen Nordwestarabiens werden durch neue Textfunde aus Tayma beleuchtet, die auf eine Domination durch den 150 km entfernt liegenden Hauptort Dedan/Khuraybah zur Zeit der lihyanischen Dynastie (ca. 4.-2. Jh. v. Chr.) hindeuten. Zuvor bezeugen Felsinschriften Auseinandersetzungen ("Kriege") zwischen diesen Orten, die Berührungszone dieser beiden Oasen lässt sich damit jedoch nicht definieren. Die enge kulturelle Überschneidung wird überdies durch die gleichartige Ausstattung jeweiliger Tempelbauten mit überlebensgroßen Herrscherfiguren deutlich.
Politische (Binnen-)Strukturen und Hierarchieebenen der durch einen "König" oder "Königin" angeführten, nach stammesbezogenen Prinzipien organisierten Gesellschaften, sind in Ansätzen ab der Mitte des 1. Jt. v. Chr. durch Textzeugnisse belegt, die Funktionsbezeichnungen der politischen Administration nennen. Künftig ist hier Quellenzuwachs zu erwarten, wie dies neue Funde aus Tayma (Inschrift des nabatäischen Herrschers Aretas IV. aus Tayma) und Dedan/Khuraybah andeuten.
Hinweise auf die Organisation politisch-sozialer Räume sind auch innerhalb der Oasen zu gewinnen, die durch elaborierte Mauersysteme in unterschiedliche Zonen differenziert sind. Für die äußeren Mauern (in Tayma ab der Mittelbronzezeit) sind hingegen fortifikatorische und protektive Motivation (auch gegen Naturgewalten) sowie symbolische Wirkung als Hauptargumente für die Errichtung anzunehmen. Der Erhalt einer funktionsfähigen Oasenwirtschaft als Rückgrat für die Besiedlung und Landnutzung durch die Bewohner ist die ökonomische Komponente bei der Errichtung solcher Bauwerke.

Recent Activities

Im Frühjahr 2007 wurden in der Oase Dumat al-Jandal (Provinz al-Jawf) archäologische, hydrologische und geoarchäologische Untersuchungen durchgeführt. Im darauffolgenden Jahr 2008 kam es zu archäologischen und hydrologischen Untersuchungen in Qurayyah (Provinz Tabuk) sowie zu archäologischen und geoarchäologischen Forschungen in Dumat al-Jandal (al-Jawf). In Khuraybah wurde ein Siedlungsteil besucht, der für die Bewässerung der antiken Besiedlung bedeutend ist und zuvor von der saudi-arabischen Antikenverwaltung untersucht worden war. Im Jahr 2009 wurden hydrologische Untersuchungen in Qurayyah fortgesetzt sowie weitere archäologische Beobachtungen durchgeführt.

Mitarbeiter

Herr Dr. Andrea Intilia (wissenschaftlicher Mitarbeiter)
Holger Hanisch-Gräfe (studentische Hilfskraft)
Christoph Purschwitz (studentische Hilfskraft)

Methodology

Die wissenschaftlichen Untersuchungen zur Rekonstruktion von Umwelt und Siedlungsgeschichte sind multidisziplinär angelegt und stützen sich auf die Fachbereiche Archäologie und Epigrafik, Hydrologie und Geoarchäologie.
An den Fundorten werden archäologische Oberflächenuntersuchungen (Surveys) durchgeführt, die sich vor allem auf Beobachtungen stützen; in einigen Fällen kommt es zur Probenentnahme. Keramikscherben und Rückstände von Keramik- und Metallproduktion werden chemisch-physikalisch untersucht. Die Aufarbeitung befasst sich unter anderem mit der Auswertung jener epigrafischen Zeugnisse, die für die Fragestellung des Themas bedeutsam sind.
Die hydrologische Untersuchung werden mit Surveys und durch den Einsatz geoelektrischer Widerstandsmessungen umgesetzt, anhand derer Aussagen zur Leitfähigkeit des Untergrundes getroffen werden.
Geoarchäologische Forschungen stützen sich in erster Linie auf die Analyse von Profilen, die überwiegend durch Rammkernbohrungen erschlossen werden oder an Aufschlüssen gewonnen werden, die obertägig zu erreichen sind. Aus den Bohrkernen sind Indikatoren für Art und Zeitpunkt der Besiedlung zu gewinnen, die mit den entsprechenden Analysemethoden ausgewertet werden (C14, Sediment- und Pollenanalysen).

Results

In der Oase Dumat al-Jandal (Provinz al-Jawf), dem antiken Adumatu, wurden 2007 erstmals systematische geologische und hydrologische Untersuchungen sowie archäologische Beobachtungen durchgeführt. Erste Ergebnisse deuten auf insgesamt günstigere Umweltbedingungen als in der Oase von Tayma. In der sabkha ist ein salzloses Milieu festzustellen, und auch in der heutigen Palmoase sind keine hinreichenden Spuren organischer Ablagerungen nachzuweisen, die auf antike Besiedlung in diesem Bereich hindeuten; die Verteilung der Siedel- und Nutzflächen könnte daher in etwa der heutigen entsprechen. Die Analysen zur Datierung der untersuchten Sedimente (C14, OSL, Pollenanalyse) sind derzeit noch in der Auswertung. Auf dieser Grundlage sollte eine Rekonstruktion der naturräumlichen Bedingungen sowie Zeitpunkt, Art und Auswirkungen der Eingriffe des Menschen möglich sein.
Das Oberflächenrelief ist in Dumat al-Jandal markant ausgeformt, was im NW der Siedlung zur Errichtung umfangreicher Wasserschutzeinrichtungen führte. Eine große Zahl von Brunnen wurde außerhalb der Siedlung festgestellt, die nahe am Berghang Wasser aufnahmen. Archäologische Beobachtungen zeigen noch keine eindeutigen Tendenzen der Verteilung chronologisch relevanter Artefaktgruppen. Allerdings ist die Methode der Surveyuntersuchungen angesichts der flächigen modernen Bebauung und die damit verbundenen Eingriffe in die Oberflächenablagerung jedoch begrenzt.
In den Jahren 2008 und 2009 konzentrierten sich hydrologische Untersuchungen (Survey, Geoelektrik) in der nordwestarabischen Siedlung Qurayyah auf die Themen Wassernutzung und Hochwasserschutz. Im Unterschied zu den Oasen Tayma und Dumat al-Jandal liegt dieser Ort an einem intermittierenden Flusssystem. Die Bewässerung des ausgedehnten landwirtschaftlichen Anbaugebiets erfolgte mit einer Kombination aus Brunnen-, Oberflächen- und Regenwasser, was eine differenzierte Organisation und den Einsatz qualifizierten Personals voraussetzt. Die Wasserversorgung der Siedlung erfolgte vermutlich aus Brunnen. Dämme schützten die Anbauflächen vor Hochwasser. Ein Teil der Siedlung befand sich vermutlich auf einem ausgeprägten Felsmassiv, während eine begrenzte, von Mauern umschlossene Siedlungsfläche auf Höhe der Anbauflächen angelegt war.
Der archäologische Survey und die Oberflächenkeramik bestätigten die postulierte interne Organisation der Siedlung: räumlich konzentrierte, begrenzte und gegen Umwelteinflüsse und Angriffe abgesicherte Bebauung; ausgedehnte, von Mauern gesicherte Bewässerungsflächen von der frühen Eisenzeit bis zur nabatäischen Periode. Die als Arbeitshypothese formulierten strukturellen Ähnlichkeiten zu Oasen in N- und NW-Arabien (Dumat al-Jandal, Tayma) wurden damit bestätigt, trotz jeweils unterschiedlicher lokaler Bedingungen. Die im NW der Region, der Levante und Jordanien belegte sog. Qurayyah Painted Ware (13.-12. Jh. v. Chr.) zeigt eine quantitative Konzentration in der Oase Tayma, wo sie jedoch ins 11.-9. Jh. v. Chr. datiert wird. Dieser Befund deutet bereits eine Differenzierung der ökonomischen Beziehungen und der politischen Organisation des Raumes an, da diese Keramik im östlich gelegenen Dumat al-Jandal bisher noch nicht nachgewiesen ist.
Für das gesamte Untersuchungsgebiet wird an der Erstellung eines systematischen Fundortkatalogs gearbeitet. Die Region Dumat al-Jandal ist erfasst und bereits abgeschlossen.

Cooperation / Cooperation partners

Die Untersuchungen in Oasen Nord- und Nordwestarabiens werden von der Orient-Abteilung (Prof. Dr. Ricardo Eichmann, Dr. Arnulf Hausleiter) in Kooperation mit der Antikensektion der Saudi Commission for Tourism and Antiquities, Riyadh, und ihren regionalen Arbeitseinheiten in Tabuk und Dumat al-Jandal durchgeführt.

Wissenschaftliche Zusammenarbeit

  • Archäologie: DFG-Projekt Tayma (Kooperationsprojekt der Orient-Abteilung des Deutschen Archäologischen Instituts und der Supreme Commission for Tourism and Antiquities, Riyadh, in Zusammenarbeit mit der King Saud University, Riyadh)
  • Geologie und Geoarchäologie: Prof. Dr. Helmut Brückner, Jan Bosch, Max Engel, Andreas Ginau, Universität Marburg, FB Geographie
  • Hydrologie und Wasserbau: Prof. Dr. Matthias Grottker, Kai Wellbrock, Fachhochschule Lübeck, Labor für Siedlungswasserwirtschaft
  • Mineralogie und Petrographie (Keramikanalysen): Prof. Dr. Claudio Mazzoli, Dr. Mirko Giannetta, Dr. Lara Maritan, Università degli Studi, Padova, Dipartimento di Mineralogia e Petrologia
  • Stadtmauerforschung: Dr. Peter I. Schneider (Deutsches Archäologisches Institut, Architekturreferat)

Teilnehmer an den Untersuchungen in Saudi-Arabien

Jan Bosch (2007, 2008), Helmut Brückner (2007), Max Engel (2007, 2008), Denny Fauter (2007), Saud al-Ghali (2007), Andreas Ginau (2008), Thomas Götzelt (2007, 2008), Matthias Grottker (2007, 2008, 2009), Matthias Hamann (2007), Holger Hanisch-Gräfe (2008), Arnulf Hausleiter (2007, 2008), Benjamin Heemeier (2007, 2009), Andrea Intilia (2008, 2009), Patrick Keilholz (2007, 2008), Arno Kose (2008), Mohammed al-Najem (2008), Arno Patzelt (2007, 2008, 2009), Peter Schneider (2008), Kai Wellbrock (2008, 2009).

Danksagung

Allen Personen und Institutionen, die das Projekt unterstützt haben, sagen wir unseren herzlichen Dank: Dr Daifallah al-Talhi, Saudi Commission for Tourism, Riyadh, Mohammed al-Najem, Museum of Archaeology and Ethnography, Tayma, Ahmed al-Gai'ed, Museum of Archaeology and Ethnography, al-Jawf.

Ansprechpartner

Saudi Commission for Tourism and Antiquities
Section for Antiquities and Museums
P.O. Box 66680 Riyadh 11586 Saudi-Arabia
Tel: +966-1-8808855
Fax: +966-1-8808844

Foerderung

Das Projekt wird finanziert aus Sondermitteln des Deutschen Archäologischen Instituts für Clusterforschungen. Personelle, logistische und technische Unterstützung leisten die Museen für Archäologie und Ethnografie in Dumat al-Jandal (al-Jawf) und Tayma sowie die Antikenverwaltung in Tabuk. Allen Förderern des Projekts gilt großer Dank.

Bibliography

Bisherige Forschungen

1970: Parr, P.J., Harding, G.L. and Dayton, J.E., Preliminary Survey in N.W. Arabia, 1968, Bulletin of the Institute of Archaeology (University of London) 8/9, 193-242.
1978: Parr, P.J., Zarins, J., Ibrahim, M., Waechter, J., Garrard, A., Clarke, C., Bidmead, M., al-Badr, H., Preliminary report on the second phase of the Northern Province Survey 1397/1977, ATLAL 2, 29-50.
1981: Ingraham, M.L., Johnson, T.D., Rihani, B., Shatla, I., Saudi-Arabian comprehensive survey program: c. Preliminary report on a reconnaissance survey of the North-Western Province (with a note on a brief survey of the Northern Province), ATLAL 5, 59-84.
1986: Al-Dayel, K.A., Al-Shadukhi, A., Excavations at Dumat al-Jandal, ATLAL 10, 64-79.
1988: Al-Dayel, K.A., Excavations at Dumat al-Jandal, Second Season, 1406/1986, ATLAL 11, 37-46.
1994: Al-Muaikel, K.I., Study of the Archaeology of the Jawf-region, Saudi-Arabia. Riad.
2006: Jasmin, M., The emergence and first development of the Arabian trade across the Wadi Arabah, in: Bienkowski, P., Galor, K. (Hrsgg.), Crossing the rift. Ressources, routes, settlement patterns and interaction in the Wadi Arabah, Oxford (Levant Supplement Series, Vol. 3), 143-150.

Clusterforschungen

2007: Report on a geo-archaeological survey and hydrological investigations at Dumat al-Jandal (al-Jawf province, Kingdom of Saudi-Arabia) with contributions by J. Bosch, M. Engel, H. Brückner, D. Fauter, M. Grottker, M. Hamann, B. Heemeier, P. Keilholz, T. Götzelt and A. Hausleiter (unveröffentlicht)
2008: Hausleiter, A., Vergleichende Regionalanalyse: Oasensiedlungen in Nord- und Nordwestarabien - Organisation politischer Räume, in: Deutsches Archäologisches Institut, Orient-Abteilung, Forschungsprojekte 2008, Berlin, 50-51.
Hausleiter, A. (Hrsg.), Report on archaeological and hydrological investigations at Qurayyah (Tabuk province) and on archaeological and geo-archaeological investigations at Dumat al-Jandal (al-Jawf province) with contributions by J. Bosch, A. Ginau, A. Bussas, M. Grottker, P. Keilholz, K. Wellbrock, A. Patzelt, T. Götzelt, H. Hanisch-Gräfe, A. Hausleiter, A. Intilia, A. Kose, P. Schneider (unveröffentlicht).
C. Purschwitz, The exploration of the North-Western Arabian Oasis Dumat al-Jandal and its surroundings - the present stage of investigation - (unveröffentlicht).

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