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Im Jahr 1996 fasste das Deutsche Archäologische Institut (DAI) seine bis dahin von unterschiedlichen Arbeitseinheiten betreuten, im Vorderen Orient angesiedelten Forschungsprojekte in einer eigenen Abteilung zusammen. Der neuen „Orient-Abteilung“ wurden die in Syrien, Jordanien, Irak und Jemen durchgeführten Unternehmungen zugewiesen. Mit dieser Veränderung schuf das Institut die Voraussetzung dafür, auch im Bereich des Vorderen Orients verstärkt Forschungsthemen in Angriff zu nehmen, die nicht nur einen regionalen sondern auch überregionalen Forschungsansatz erfordern.
Entsprechend dieser Zielsetzung ist im Laufe der vergangenen Jahre sowohl ein profilierter Forschungsplan für eine noch stärkere Verknüpfung der Forschungsprojekte innerhalb der Orient-Abteilung entstanden als auch eine Konzentration auf zentrale Fragen der Kulturentwicklung erfolgt, die über die Grenzen der einzelnen Abteilungen des DAI hinaus untersucht werden. Vor diesem Hintergrund konnten darüber hinaus neue Forschungsprojekte initiiert werden, die in den Ländern Libanon, Saudi Arabien und Oman angesiedelt sind.
Zeitschrift für Orient-Archäologie (ZOrA) enthält ausführliche und grundlegende Beiträge zu den neuesten internationalen Forschungen auf dem Gebiet der Archäologie der Levante, Mesopotamiens und der Arabischen Halbinsel. Mit der ZOrA liegt nunmehr ein Publikationsorgang vor, das überregionale Forschungsperspektiven stärker in den Vordergrund rücken soll. Mit dem Erscheinen der ZOrA werden die bisherigen regional ausgerichteten Zeitschriften der Orient-Abteilung, Baghdader Mitteilungen und Damaszener Mitteilungen, eingestellt. Die ZOrA erscheint beim Verlag Walter de Gruyter.
Das neue Publikationsorgan steht allen Autoren offen, die zur Archäologie und Geschichte der genannten Regionen beitragen möchten. Angenommen werden insbesondere „Synthesen“, doch steht die neue ZOrA auch „Berichten aus laufender Forschung“ offen.
Für die Sicherung der Qualität wurde ein wissenschaftlicher Beirat gebildet, der alle eingehenden Manuskripte sorgfältig prüft und Empfehlungen für den Druck ausspricht. Allgemeine Hinweise für die Autoren sowie Informationen zum Layout der ZOrA sind der Homepage der Orient-Abteilung zu entnehmen. Es werden Beiträge in deutscher, englischer und französischer Sprache publiziert.
Ricardo Eichmann und Margarete van Ess
Deutsches Archäologisches Institut, Orient-Abteilung Berlin
Mitherausgeber:
Karin Bartl, Leiterin der Außenstelle Damaskus
Iris Gerlach, Leiterin der Außenstelle Sanaa
Reinhard Bernbeck - Binghamton, Nicholas J. Conard - Tübingen, Eckart Frahm - New Haven, Andreas Hauptmann - Bochum, Michaela Konrad - München, Lorenz Korn - Bamberg, Daniel T. Potts - Sydney, Klaus Rheidt - Cottbus, Christian Robin - Paris, Thomas Schäfer - Tübingen, Aleksander Sedov - Moskau, Dieter Vieweger - Wuppertal
Es gelten die Richtlinien für Publikationen der Orient-Abteilung des Deutschen Archäologischen Instituts.
Manuskripte zu den verschiedenen Arbeitsbereichen sind zu senden an:
„Mesopotamien und regional übergreifende Themen“
Deutsches Archäologisches Institut. Orient-Abteilung
Podbielskiallee 69-71
14195 Berlin
Tel: +49-(0)3018-7711-0
Fax: +49-(0)3018-7711-189
E-Mail: redo@orient.dainst.de
„Levante“
Außenstelle Damaskus der Orient-Abteilung
8, Malki Street
Postfach : POB 11870
Damaskus- Malki
Syrien
Tel: +963-(0)11-374 98 12-0 +963/11/3749813-0
Fax: +963-(0)11-374 98 12-9 +963/11/3749813-9
E-Mail: sekretariat@damaskus.dainst.org
„Arabische Halbinsel und der Region verwandte Themen“
Außenstelle Sanaa der Orient-Abteilung
c/o: Embassy of the Federal
Republic of Germany
Postfach : POB 2562
Sana'a
Republik Jemen
Tel: +967-(0)1 287 175/177-0
Fax: +967-(1)1 485 213
E-Mail: verwaltung@sanaa.dainst.org
Layoutvorgaben: Satzspiegel = 16,5 cm x 24,3 cm
Einsendeschluss: Jeweils der 01. Oktober.
Verlag Walter de Gruyter GmbH & Co. KG
ZOrA 2, 2009 Inhalt
ZOrA 1, 2008 Inhalt
(ZOrA) erscheint ab dem Jahr 2008 jährlich. Sie enthält ausführliche und grundlegende Beiträge zu aktuellen internationalen Forschungen auf dem Gebiet der Archäologie der Levante, Mesopotamiens und der Arabischen Halbinsel.
The German Archaeological Institute (DAI) is a »scientific corporation« of the Federal Institution under the auspices of the Foreign Office. The staff of the Institute carries out research in the area of archaeology and in related fields and maintains relations with international scholars.
Furthermore, it organizes congresses, colloquia and tours, and informs the public through the media about its work.