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Aktuelle Forschungen zur Konstruktion, Funktion und Semantik antiker Stadtbefestigungen
Kolloquium 9./10. Februar 2007 in Istanbul
Eine Veranstaltung des wissenschaftlichen Netzwerkes »Manifestationen von Macht und Hierarchien in Stadtraum und Landschaft« der Abteilung Istanbul des Deutschen Archäologischen Instituts in Zusammenarbeit mit dem Architekturreferat der Zentrale des DAI
Herausgegeben von Janet Lorentzen, Felix Pirson, Peter Schneider und Ulrike Wulf-Rheidt
Inhalt:
Vorwort
Die Mauern von Tayma
Peter I. Schneider
Wie viele Türme braucht eine Stadt? Überlegungen zum Aufwand der hethitischen Befestigungsanlagen in der späten Bronzezeit
Jürgen Seeher
Stadtbefestigungen als historische Quellen. Ein bauhistorischer Beitrag zur urbanen Entwicklungsgeschichte Akarnaniens
Judith Ley
Fortifikationskunst und Repräsentation an der Stadtmauer von Messene
Silke Müth
Bautechnische Beobachtungen am nördlichen und nordwestlichen Mauerabschnitt in Messene
Jürgen Giese
Monumentale Hoftore in Messene
Ute Schwertheim
Die Stadtmauern des hellenistischen Pergamon. Erste Ergebnisse der neuen Forschungen
Janet Lorentzen
Die Stadtmauer von Priene - Zweckbau, Identifikationsobjekt oder Symbol für Macht?
Uli Ruppe
Pednelissos, Sillyon, Adada: »Römische« Stadtmauern und kilikische Piraten
Eric Laufer
Fliehburg, Festung, Residenz? Die Ruinen auf dem Karasis
Timm Radt
Grenzen und Mauern in der griechischen Stadt: Überlegungen zu Diateichisma, Temenos und Stadtmauern
Alexander Sokolicek
Byzantinische Stadtmauern in Anatolien. Vom Statussymbol zum Bollwerk gegen die Araber
Philipp Niewöhner
Von der Stadtmauer zur Stadtgeschichte. Das Befestigungssystem von Antiochia am Orontes
Christiane Brasse
Zusammenfassung
Konferenzprogramm
Anschriften der Autoren
The German Archaeological Institute (DAI) is a »scientific corporation« of the Federal Institution under the auspices of the Foreign Office. The staff of the Institute carries out research in the area of archaeology and in related fields and maintains relations with international scholars.
Furthermore, it organizes congresses, colloquia and tours, and informs the public through the media about its work.