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Licht - Konzepte in der vormodernen Architektur

Diskussionen zur Archäologischen Bauforschung 10

"Licht - Konzepte in der vormodernen Architektur" sind der Gegenstand der 10. Diskussionen zur Archäologischen Bauforschung, die das Architekturreferat des Deutschen Archäologischen Instituts vom 27.02.-01.03.2009 im Auswärtigen Amt (Besucherzentrum) in Berlin veranstalten.

Obwohl jede räumliche Gestaltung unausweichlich von dem Medium Licht beeinflusst wird und entsprechende Berücksichtigung bei der Planung erfahren muss, ist dem Licht als Element der Gestaltung in der vormodernen Architektur in der historischen Bauforschung wenig Beachtung geschenkt worden. Viele Fragen bleiben offen: Welche Zusammenhänge zwischen Bautypen und Belichtung sind konkret festzustellen und inwieweit sind sie zeitlichen Veränderungen unterworfen? Welche Formen der Belichtung und Raumwirkung gehen - etwa im Kontext der römischen Architektur - der Zeit der großen Thermenfenster voraus, und welche Dynamik für die Entstehung neuer Raumformen entwickelte sich infolge dieser äußerst raumwirksamen Erfindung? Welcher Art sind Kontinuitäten und Brüche zwischen den verschiedenen Epochen in Bezug auf den Umgang mit Beleuchtung und Licht?

Das öffentliche Kolloquium will hier einen Beitrag zur Schließung dieser Forschungslücke leisten. Es werden rund 30 Referenten aus dem In- und europäischen Ausland sprechen. Ihre Vorträge nehmen im Rahmen von sechs Themenblöcken auf die Fragestellungen Bezug:

  • Lichtkonzepten aus dem vorderasiatischen und ägyptischen Raum
  • Lichtkonzepten der griechischen Welt
  • Lichtkonzepten römischer und spätantiker Architektur
  • Lichtkonzepten nachantiker Zeit/Mittelalter
  • Lichtkonzepten der der Reinaissance und Neuzeit
  • Lichtkonzepten in der Rezeption antiker Architektur

Zum Auftakt wird Herr Prof. Dr. Robert Suckale, ehem. Leiter des Kunstgeschichtlichen Instituts an der TU Berlin, am 26.02., einen Vortrag zum Thema "Die Gotik als Architektur des Lichts" im Theodor-Wiegand-Saal des Pergamonmuseums halten. Herr Suckale ist ein bedeutender Exponent der deutschen Kunstgeschichte. Aufgrund seiner engen Zusammenarbeit mit der historischen Bauforschung, die auch wir im Architekturreferat des DAI fachlich vertreten, ist er einer derjenigen Vertreter seines Faches, die für einen engen Dialog der verschiedensten methodischen Ansätze stehen, und die aus diesem Dialog heraus auch wegweisende Erkenntnisse formulieren - im Falle von Robert Suckale beispielsweise in dessen Studien zur französischen Gotik der Isle de France (gemeinsam mit D. Kimpel) - und selbst auch wiederum Impulse für das Zusammenarbeiten in der architekturgeschichtlichen Forschung gegeben haben.

Die Veranstaltung wird gefördert/unterstützt von:

  • Auswärtiges Amt - Vortragsräumlichkeiten im AA (Kolloquium)
  • Staatliche Museen Berlin SPK - Vortragsraum im Pergamonmuseum (Festvortrag)
  • Fa. LBM - Lichtleit-Fasertechnik GmbH, Berching

Programm des Kolloquiums Programm (PDF, 921 KB)

Eventperiod

2009-02-26 - 2009-03-01

Eventlocation

Berlin, Auswärtiges Amt

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  • 03/02/2012 - 03/02/2012

    Vortrag: Prof. Dr. Silvia Orlandi, Rom

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  • 03/02/2012 - 05/02/2012

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  • 03/02/2012 - 05/02/2012

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  • 08/02/2012 - 11/02/2012

    Internationales Kolloquium: Die Architektur des Weges

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  • 08/02/2012 - 11/02/2012

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  • 09/02/2012 - 10/02/2012

    Die Eurasische Steppe in sarmatischer Zeit

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  • 08/02/2012 - 11/02/2012

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The German Archaeological Institute (DAI) is a »scientific corporation« of the Federal Institution under the auspices of the Foreign Office. The staff of the Institute carries out research in the area of archaeology and in related fields and maintains relations with international scholars.
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