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Vortrag von Dr. Reinder Neef im Rahmen der Ausstellung "Ackern, Flößen, Jagen" am 18.01.2009, 15 Uhr
Im Rahmen der Ausstellung "Ackern, Flößen, Jagen" wird Dr. Reinder Neef vom Naturwissenschaftlichen Referat des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) am 18. Januar 2009 einen allgemein einführenden Vortrag zum Fach der Archäbotanik, sprich zu Material und Methodik, sowie einigen konkreten Beispielen und Highlights aus den Grabungen des DAI halten.
Sogar in mehr als 10.000 Jahre alten, archäologisch ausgegrabenen Siedlungs- und Lagerplätzen, können unter günstigen Erhaltungsbedingungen noch bestimmbare Samen, Früchte, Holz usw. entdeckt werden. Mit solchen botanischen Resten kann es gelingen, Fragen zur Landwirtschaft und Ernährung zu beantworten, um ein Bild vom alltäglichen Leben der damaligen Menschen zu erstellen. Das Fundmaterial erlaubt vielfach sogar einen Blick in die frühere Umgebung der Siedlung: Lag sie z.B. inmitten einer Steppe oder aber in einem Wald? Auch ehemalige Handelswege lassen sich anhand der Überreste importierter Hölzer oder Gewürze zurückverfolgen.
Für anschauliche Beispiele wird eine Reise unternommen, die entlang
einiger Highlights von Grabungen des DAI u.a. in Ägypten, Jordanien, Türkei,
Russland und Rumänien führt.
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18.1.2009 Das vergeht doch alles! - Pflanzenreste als Zeugen zur Wirtschafts- und Umweltgeschichte (Dr. Reinder Neef) |
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Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem, Freie Universität Berlin Königin-Luise-Str. 6-8, 14195 Berlin Tel.: (030) 838 50 100 Fax: (030) 838 50 186 E-Mail: zebgbm@bgbm.org http://www.botanischer-garten-berlin.de |
2009-01-18
Botanischer Garten und Botanisches Museum, Berlin-Dahlem, Freie Universität Berlin
The German Archaeological Institute (DAI) is a »scientific corporation« of the Federal Institution under the auspices of the Foreign Office. The staff of the Institute carries out research in the area of archaeology and in related fields and maintains relations with international scholars.
Furthermore, it organizes congresses, colloquia and tours, and informs the public through the media about its work.