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Die Ausstellung des DAI und der Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin im Pergamonmuseum ist noch bis 21. März 2010 zu sehen.
Milet, die "Zierde Ioniens" an der Küste Kleinasiens in der heutigen Türkei, war in archaischer Zeit eine der größten und einflussreichsten Metropolen des Mittelmeerraumes. Nach der Zerstörung durch die Perser im Jahre 494 v.Chr. wurde die Stadt wieder aufgebaut und erlebte in der römischen Kaiserzeit (1./2. Jh. n.Chr.) eine Phase erneuten Wohlstands und urbanistischer Pracht, auch wenn ihr andere Städte wie Ephesos längst den Rang abgelaufen hatten. Theater, Nymphäum, Markttor und Faustinathermen sind Zeugnisse dieser späten Blüte. Ihre Baugeschichte, Ausstattung und Nutzung im Laufe der Zeit, vor allem im Zuge der Christianisierun gab dem 4. Jh. n.Chr. und des damit einhergehenden Wertewandels, werden in der Ausstellung ebenso beleuchtet wie grundlegende Fragen nach der Funktion und Wirkung von Skulpturen im öffentlichen Raum.
Ausgewählte Objekte, sämtliche aus den Grabungen der Berliner Museen zu Beginn des 20. Jhs. stammend und im Zuge regulärer Fundteilung nach Berlin gelangt - darunter das weltberühmte Markttor -, illustrieren die faszinierende Geschichte dieser Stadt in einer Epoche des Umbruches: der Spätantike und frühbyzantinischen Zeit. Darüber hinaus werden auch die Ergebnisse neuester wissenschaftlicher Forschungen und Grabungen präsentiert, welche die Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin und das Deutsche Archäologische Institut seit 2006 gemeinsam in den Faustinathermen durchführen. Die Präsentation, die vom Exzellenzcluster TOPOI der Berliner Universitäten und dem Verein der Freunde der Antike auf der Museumsinsel Berlin e.V. unterstützt wird, runden Modelle und 3D-Rekonstruktionen ab.
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2009-05-05 - 2010-03-21
Pergamonmuseum, Museumsinsel Berlin-Mitte
The German Archaeological Institute (DAI) is a »scientific corporation« of the Federal Institution under the auspices of the Foreign Office. The staff of the Institute carries out research in the area of archaeology and in related fields and maintains relations with international scholars.
Furthermore, it organizes congresses, colloquia and tours, and informs the public through the media about its work.