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Einen sensationellen Fund haben die Archäologen bei Ausgrabungen in der römischen Stadt Waldgirmes (Gemeinde Lahnau / Lahn-Dill-Kreis) gemacht: In einem Brunnen entdeckten sie den lebensgroßen Pferdekopf einer vergoldeten bronzenen römischen Reiterstatue sowie einen Schuh des Reiters. Einen Fund solcher Qualität und Erhaltung hat es in Deutschland bisher nicht gegeben. Ein vor längerer Zeit in Augsburg gefundener Pferdekopf ist weniger aufwändig gearbeitet.
Nach ersten Untersuchungen gehören die Fundstücke zu einem Reiterstandbild des Kaisers Augustus (23 v. Chr. - 14 n. Chr.). Darüber hinaus ergibt sich aufgrund der Fundlage die einzigartige Möglichkeit, die Statue auf wenige Jahre genau zu datieren - und einen Zusammenhang zu den Ereignissen im Umfeld der Varus-Schlacht vor 2000 Jahren herzustellen.
Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann wird die herausragenden Fundstücke gemeinsam mit dem Landesarchäologen Prof. Dr. Egon Schallmayer und dem Ersten Direktor der Römisch-Germanischen-Kommission in Frankfurt, Prof. Dr. Friedrich Lüth, präsentieren.
Pressekonferenz
am Donnerstag, 27. August 2009, um 10 Uhr,
in der Römisch-Germanischen Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts
Palmengartenstraße 10-12, 60325 Frankfurt.
Deutsches Archäologisches Institut
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