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ArchaeoLandscapes Europe

EU fördert Projekt des Deutschen Archäologischen Instituts mit 2,5 Mio. Euro

Am Westrand des Nördlinger Ries erhebt sich als mächtiger Zeugenberg des Weißen Jura der 668 Meter hohe Ipf (Foto: A. Posluschny/RGK) Im Rahmen des Programms Culture 2007-2013 der EU hat die Römisch-Germanische Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts (RGK) einen Antrag auf Förderung des Projekts ArchaeoLandscapes Europe gestellt, der im Februar 2010 bewilligt wurde. Als einer von 35 Partnern aus 24 europäischen Staaten übernimmt die RGK während der fünfjährigen Laufzeit im Projektverbund die Rolle des Projektkoordinators und wird den Verlauf des Projektes administrativ sowie inhaltlich steuern und prägen. Vertreten sind außerdem neben Universitäten und Forschungsinstituten auch Denkmalpflegebehörden sowie die Aerial Archaeology Research Group. Die Kosten des Vorhabens belaufen sich auf 5 Mio. Euro, von denen 2.500.000 über eine Laufzeit von 5 Jahren von der EU jetzt als Förderung bewilligt wurden. Noch einmal dieselbe Summe wird von den Projektpartnern in Eigenleistung erbracht.

 

Ziel von ArchaeoLandscapes ist es, ein Netzwerk von archäologischen Instituten und Organisationen aufzubauen, welche sich intensiv mit Verfahren der Fernerkundung, insbesondere mit der Luftbildarchäologie und mit geophysikalischen Prospektionsmethoden, aber auch mit terrestrischem Laserscanning, LiDAR und anderen Fernerkundungsmethoden beschäftigen. Diese Methoden sollen im gegenseitigen Austausch gelehrt, angewendet und auch weiter entwickelt werden. Dazu werden Workshops, Austauschprogramme und Fieldschools von und mit den Projektpartnern organisiert. Um bestehende Luftbildarchive einer besseren Verwendbarkeit zuzuführen werden gemeinsame Beratungen zu Datenbanktechniken und Webzugriffmöglichkeiten stattfinden.

Der Schwerpunkt des Projektes liegt auf der Vernetzung und dem Austausch der beteiligten Partner. Zu diesem Zwecke sind jährliche Plenartreffen geplant. Dazwischen werden aber auch zahlreiche Workshops und Fieldschools sowie eine Wanderausstellung organisiert werden. Inhaltliche Schwerpunkte bilden unter anderem der Einsatz von GIS-gestützen Verfahren und die Weiterentwicklung verschiedener technischer Verfahren im Bereich Remote Sensing. Neben dem Lehr- und Lernaspekt steht auch der Aspekt der Forschung und des Denkmalmanagements im Fokus der geplanten Aktivitäten.

ArchaeoLandscapes Europe wird voraussichtlich im September 2010 seine Arbeit aufnehmen.

Als Ansprechpartner steht Ihnen Dr. Axel Posluschny (posluschny@rgk.dainst.de) gerne zur Verfügung.

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Pressemitteilung PM Archaeolandscapes_2010302 (PDF, 226 KB)

Date:

03.03.2010

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