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Das Archiv des Instituts umfasst hauptsächlich den wissenschaftlichen Nachlass von Ludwig Keimer (1892-1957). Zusätzlich vorhandenes Archivmaterial ist noch nicht erschlossen.
Seit 1957 besitzt das DAI Kairo neben der Bibliothek auch den wissenschaftlichen Nachlass von Ludwig Keimer (1892-1957), der seit 2004 en bloc im Keimer-Archiv aufgestellt und durch einen Zettelkatalog sowie eine interne Datenbank formal erschlossen ist. Er umfasst
Eine erste Sichtung des naturwissenschaftlichen Handapparates von Keimer erfolgte 1959 durch Erik Hornung, dem damaligen Ägyptologie-Referenten am DAI Kairo, Heinz Herzer erstellte eine unveröffentlicht gebliebene Keimer-Bibliographie, und der Ethnologe Rudolf Herzog beschäftigte sich hauptsächlich mit der Sammlung über die Bisharin-Ethnie. 1966 begann Gisela Kircher, zeitweilige Referentin für Islamwissenschaft, mit einer neuen Bestandsaufnahme, die unter dem Titel "Zum Keimer-Nachlaß im DAI Kairo" in MDAIK 25, 1969, S. 33-48 [PDF, 2.34 MB] veröffentlicht wurde.
Sie sortierte das Material in 176 großformatige Kästen, die sogenannten "Konvolute" ein und fertigte Inhaltsverzeichnisse an. Meist handelt es sich um bibliographische Aufzeichnungen Keimers, handschriftliche Fassungen von Aufsätzen, Literaturauszüge, Abbildungen, Zeichnungen und Fotos, eine Fülle von Zeitungsartikeln der in- und ausländischen Presse sowie die dazugehörige Korrespondenz.
Hinzu kommen teilweise noch unveröffentlichte Manuskripte von Keimer selbst oder anderen Personen, für die eine Publikation geplant ist:
The German Archaeological Institute (DAI) is a »scientific corporation« of the Federal Institution under the auspices of the Foreign Office. The staff of the Institute carries out research in the area of archaeology and in related fields and maintains relations with international scholars.
Furthermore, it organizes congresses, colloquia and tours, and informs the public through the media about its work.