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Kulturerhalt des Irak

Seit 2003 liegt ein besonderer Schwerpunkt der Außenstelle Baghdad der Orient-Abteilung in der Unterstützung des Iraks zum Erhalt des nationalen Kulturerbes.

Ausgangslage

Raubgrabungslöcher in Isin, Südirak (c) DAINationalbibliothek Baghdad, verbrannte Findkataloge (c) DAINicht nur der Krieg im Jahr 2003, sondern auch die Zeiten des Iran-Irak-Krieges 1980 bis 1988, des Irak-Kuwait-Krieges 1990/1991 sowie das Wirtschaftsembargo des Irak von 1991 bis 2003 hatten weitreichende Folgen auch für Museen, Universitäten, Kulturinstitutionen und archäologische Stätten.

Direkte Kriegseinwirkungen, wie Bombenschäden oder Kampffelder an historischen Orten, waren während der Kriege zwar kaum zu verzeichnen, doch führte die wirtschaftliche und politische Konzentration des Landes auf den Krieg in den Jahren 1980 bis 1988 zu einer personellen Ausdünnung und Budgetkürzungen in der irakischen Antikenverwaltung und anderen Kulturinstitutionen. Dies führte zu einer weitgehenden Isolation und dramatischen Verarmung des Landes bis 2003 sowie durch ein Machtvakuum unmittelbar nach den Kämpfen 2003 zu tiefgreifenden Zerstörungen kultureller Einrichtungen und archäologischer / historischer Stätten.

Während der Embargo-Zeit, vor allem seit Mitte der 1990er Jahre, setzte eine zunehmend stärkere und systematische Plünderung kulturell sehr wichtiger archäologischer Orte wie Umma, Umm el-Aqarib, Adab, Fara oder Isin ein. Durch gezielte Ausgrabungen der irakischen Antikenverwaltung konnte diesen zwar in gewissem Umfang Einhalt geboten werden, doch waren die illegalen Vertriebsstrukturen für Antiquitäten nicht unterbrochen und die Plünderungen setzten im Winter 2002/2003 erneut und in weit größerem Umfang wieder ein.

Nach dem Einmarsch amerikanischer Truppen wurde vom 10.-12. April 2003 das Irak-Museum Baghdad geplündert. In derselben Woche fiel ein Großteil der Bibliotheken des Landes Plünderungen und insbesondere einer systematischen Brandschatzung zum Opfer. Die Ausraubung und damit Zerstörung archäologischer Orte nahm in erschreckendem Maße zu und konnte bis heute nicht gestoppt werden. Im Jahr 2008 wurde die geplünderte Fläche auf ca. 16 Quadratkilometer geschätzt. Im Juni 2008 konnten einige Orte im Südirak besucht werden. Die Plünderungen dort waren erkennbar zum Stillstand gekommen. Es handelt sich ausnahmslos um Orte, die durch spezielle, von der irakischen Antikenverwaltung organisierte Wachtruppen geschützt werden. In anderen, peripher gelegenen oder weniger bekannten Bereichen hingegen gehen die Plünderungen nach Aussagen örtlicher Vertreter der irakischen Antikenverwaltung unvermindert weiter.
Babylon und Ur wurden in große Militärcamps integriert bzw. umgewandelt und dadurch erhebliche Bereiche dieser berühmten antiken Orte, vor allem ihre für Laien schwer erkennbaren, unausgegrabenen Wohn- und Vorstädte durch Bewegungen mit schweren, militärischen Fahrzeugen, die Einrichtung von Service-Bauten oder das Planieren von Siedlungshügeln in Mitleidenschaft gezogen.

Reaktionen

Universitätsbibliothek Basra, Bibliothek (c) DAIDas Auswärtige Amt, das Deutsche Archäologische Institut sowie mehrere deutsche Museen und Universitäten, die sich traditionellerweise mit der Geschichte des Irak befassen, erklärten sich unmittelbar nach den ersten Meldungen der Katastrophe im Jahr 2003 bereit, diese zu kommentieren, eigene Stellungnahmen zu verbreiten und sich an nationalen und internationalen Gremien zu beteiligen, um die notwendigen Sofort- und mittelfristigen Hilfsmaßnahmen für den Irak zu unterstützen und eigene Hilfe bereitzustellen. Im DAI übernahm Frau van Ess, kommissarische Leiterin der Außenstelle Baghdad, die Koordination der Krisenmaßnahmen. Intensive Medienarbeit, internationale Vernetzung, die Teilnahme an vielen spezifisch zum Thema organisierten Fachtagungen und kulturpolitischen Veranstaltungen sowie eigene Vorträge zur Information der Öffentlichkeit wurden wesentlicher Teil der Arbeit der Orient-Abteilung. Ende Juni 2003 reiste Frau van Ess als Mitglied einer von UNESCO organisierten Evaluationsreise in den Irak, die sich die Begutachtung von Museen, Bibliotheken und archäologischen Stätten zur Aufgabe gemacht hatte. Im Juni 2008 hatte sie, auf Einladung des British Museums, Gelegenheit, archäologische Stätten im Südirak zu begutachten.

 

Projekte

Abgeschlossene Projekte

Archivschränke für das Irak-Museum Baghdad
Für die Keilschrift-Abteilung des Irak Museums Baghdad wurden im Winter 2003/2004 Flachablageschränke zur Neuordnung der Tontafeln besorgt. Die Mittel hierfür stellte das Auswärtige Amt zur Verfügung.

Vitrinenschlösser für das Irak-Museum Baghdad
Ein großer Teil der Schauvitrinen des Irak-Museums Baghdad wurden in den 1960er Jahren und später in Deutschland hergestellt. Bei der Plünderung des Museums gingen alle Schlüssel, auch noch intakter Vitrinen, verloren, ohne dass ihr Verbleib aufgeklärt werden konnte. In einem Gemeinschaftsprojekt des Vorderasiatischen Museums Berlin, des Auswärtigen Amtes und des DAI wurden beim damaligen Hersteller Glasbau Hahn neue Schlösser für die Vitrinen besorgt und im Frühjahr 2005 dem Irak-Museum übergeben.
Fortbildung irakischer Nachwuchsarchäologen in Umm Qais, Jordanien (c) DAIWeiterbildung irakischer Nachwuchsarchäologen in Petra, Jordanien (c) DAI
DIN A0-Scanner/Plotter für die irakische Antikenverwaltung
Für das Dokumentationsarchiv der irakischen Antikenverwaltung wurde im Frühjahr 2006 ein moderner DIN A0 Scanner/Plotter sowie säurefreie Archivmappen besorgt. Die Mittel stellte das Auswärtige Amt zur Verfügung.

Weiterbildung für irakische Nachwuchs-Archäologen in Jordanien
Das DAI beteiligte sich im Jahr 2005 an in Zusammenarbeit mit der Japan International Cooperation Agency, UNESCO sowie französischen und jordanischen Fachkollegen organisierten Kursen zur Weiterbildung irakischer Archäologen. In Petra und Umm Qais, Jordanien, wurden Methoden der Stein- und Lehmziegel-Restaurierung sowie aktuelle Site Management-Projekte vorgestellt und diskutiert.

Kartierung archäologischer Stätten über Satellitenbilder
Die Kontrolle von archäologischen Fundstätten im Irak und das Auffinden von Raubgrabungen an diesen kulturhistorisch bedeutenden Orten mittels hochauflösender Satellitenbilder war das Ziel einer Studie, die 2005 durchgeführt und im Februar 2006 in Berlin vorstellt wurde. Die Orient-Abteilung des Deutschen Archäologischen Instituts, das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum (DFD) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen sowie Mitarbeiter der Münchner Firma Definiens und Experten des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege analysierten in einer sechs-monatige Pilot-Studie Methoden zur semi-automatischen Detektion von Raubgrabungen. Die Studie wurde von der Kulturabteilung des Auswärtigen Amtes finanziert, die Daten des amerikanischen Satelliten IKONOS (80 cm Auflösung) stellte die Firma European Space Imaging, München, kostenlos zur Verfügung. Das methodische Ergebnis wurde im April 2006 Mitarbeitern der Antikenverwaltung des Irak übergeben.
Satellitenbild, kleiner Hügel nördlich von Uruk, 2001 (c) DAISatellitenbild von Uruk 2001 (c) DAITestgebiet der Untersuchungen war die langjährige Ausgrabungsstätte der Außenstelle Baghdad, Uruk-Warka, die zwischen ca. 4000 vor unserer Zeitrechung bis 400 besiedelt war. In Folge des Krieges und der derzeitigen Situation im Irak konnte an der Stätte seitdem nicht mehr gearbeitet werden. Zeitgleich gab es von Zeit zu Zeit Berichte über Raubgrabungen auch in oder bei Uruk, die sich nur schwer verifizieren liessen. Die Fernerkundung mittels Satelliten bietet die Möglichkeit, gefahrlos und regelmäßig Beobachtungen von Kulturstätten durchzuführen. Untersucht wurde dementsprechend, ob die derzeitige Qualität der besten zur Verfügung stehenden Satelliten ausreicht und ob automatisierte Methoden der Bildanalyse, wie sie von der Münchner Firma Definiens auf Basis ihres patentierten Verfahrens eCognition entwickelt werden, das Auffinden von archäologischen Strukturen und Raubgrabungen erleichtert. Zu diesem Zweck wurden auch digitale Bildkarten aller verfügbaren Daten - so beispielsweise der in den Jahren 2001 und 2002 von Mitarbeitern des Bayerischen Landesamtes durchgeführten geophysikalischen Prospektionen erstellt.
Glücklicherweise konnten in Uruk selbst keine Raubgrabungen festgestellt werden. Allerdings wurde eine massive illegale Grabungsaktivität in einem anderen Bereich des Satellitenbildes gefunden. Die Koordinaten dieser Grabungen wurden den Irakischen Behörden übermittelt.
Die kurze methodische Untersuchung hat gezeigt, dass Satellitenbilder sehr geeignet sind, schwerwiegende Gefährdungen von Kulturgütern aufzufinden. Die Optimierung und Anpassung der verwendeten Verfahren auf andere Weltregionen soll in nachfolgenden Arbeiten durchgeführt werden.
Derartige Arbeiten sind auf internationaler Ebene vor allem für UNESCO mit ihrem Programm zum Schutz des Weltkulturerbes von Interesse. Das DLR beabsichtigt daher, die Zusammenarbeit mit der UNESCO zur Nutzung von Satellitendaten zu intensivieren.
Satellitenbild, kleiner Hügel nördlich von Uruk, 2005 mit Raubgrabungen (c) DAI
Publikation:
M. van Ess - H. Becker - J. Fassbinder - R. Kiefl - I. Lingenfelder - G. Schreier - A. Zevenbergen, Detection of Looting Activities at Archaeological Sites in Iraq using Ikonos Imagery, in: J. Strobl - Th. Blaschke - G. Griesebner, Angewandte Geo-Informatik 2006. Beiträge zum 18. AGIT Symposium Salzburg 2006 (2006) 669-678.

Laufende Projekte

Bücher für den Irak
Während des Krieges 2003 fielen im gesamten Irak sehr viele Bibliotheken Plünderungen oder systematischer und professionell ausgeführter Brandschatzung zum Opfer. Einige Bibliotheken waren völlig zerstört, wie beispielsweise die Bibliothek der Deutsch-Abteilung der Universität Baghdad oder die städtische Bibliothek in Basra, andere wurden in erheblichen Teilen geplündert und ausgebrannt. Wieder andere Bibliotheken wurden nicht angegriffen oder von ihren Nutzern und verantwortlichen Bibliothekaren vor oder während der Zerstörungswelle geschützt, wie die Bibliothek des Department of Archaeology der Universität Baghdad, die Bibliothek der Iraqischen Antikenverwaltung oder diejenige der Universität Mosul. Sie sind daher weitgehend erhalten. Die über 20-jährige, erzwungene wissenschaftliche Abkapselung, sei es während des Iran-Irak-Krieges oder während des Embargos hatte jedoch verheerende Auswirkungen auf den Bestand der Bibliotheken, so dass jüngere Publikationen weitgehend fehlten.

Das Auswärtige Amt initiierte im Jahr 2004 die Beschaffung von 10 000 Büchern für den Wiederaufbau der Deutsch-Abteilung an der Universität Baghdad. Das DAI schloß sich diesem Spendenaufruf für Bücher an und stellte sich als Sammelstelle für Publikationen zur Archäologie und Philologie des Alten Orients zur Verfügung. Die Bücher wurden am 26. März 2004 im Rahmen der Leipziger Buchmesse symbolisch übergeben und erreichten am 2. September 2004 die Universität Baghdad. Darunter befanden sich 170 archäologische und altorientalistische Publikationen, die von Privatpersonen und verschiedenen Institutionen in Deutschland und Österreich gespendet wurden.

Aktion "Bücher für den Irak" (c) DAIDas DAI setzte seit 2004 und setzt nach wie vor seine Sammelaktion fort und dehnte die Aktion auf Bücher für die Bibliothek der irakischen Antikenverwaltung und das archäologische Institut der Universität Mosul aus. Eine weitere Übergabe von Büchern im Irak erfolgte jedoch wegen der anhaltend prekären Sicherheitslage bislang nicht, sie ist aber für das Jahr 2009 geplant.
Der Schwerpunkt der deutschen Aktion liegt aus organisatorischen Gründen bei Publikationen, die durch deutsche Institutionen oder Verlage produziert wurden und ca. nach dem Jahr 1985 erschienen sind. Vollständigkeit wird nicht angestrebt, wohl aber eine sinnvolle Arbeitsgrundlage für die Kollegen und Studierenden im Irak.
Die Aktion ist eng mit gleichartigen Initiativen weltweit vernetzt, beispielsweise mit den Buchanschaffungen, für die in den USA Mittel zur Verfügung gestellt wurden.

Bislang sind Bücher im Wert von ca. 20 000 Euro gesammelt worden und befinden sich zum Weitertrnsport im DAI. Für die notwendigen Zukäufe gingen bislang Spenden in Höhe von ca. 10 000 Euro ein, zusätzliche Mittel- und Buchspenden sind stets willkommen.

Geldspenden erbitten wir auf folgendes Konto:

Bundeskasse Halle - Konto-Nr. 86001040 - Deutsche Bundesbank-Filiale Leipzig BLZ 86000000 - BIC:MARKDEF1860 - IBAN DE38860000000086001040 - Verwendungszweck: ZV 91890136 Orient, Bücher für Irak (unbedingt angeben!)
Spendenbescheinigungen werden auf Wunsch ausgestellt.

Irakische Wissenschaftler in Berlin
Das DAI lädt, z.T. in Zusammenarbeit mit DAAD, DFG und deutschen Universitäten, überwiegend aber über eigene Stipendienprogramme, regelmäßig irakische Archäologen und Altorientalisten nach Deutschland ein. Im DAI werden Arbeitsmöglichkeiten in der Bibliothek zur Recherche neuester wissenschaftlicher Literatur angeboten und die seit Jahrzehnten laufende wissenschaftliche Zusammenarbeit bei wissenschaftlichen Projekten fortgesetzt. Im Rahmen eines seit dem Jahr 2000 bestehenden, förmlichen Kooperationsvertrages mit dem Department of Archaeology, College of Arts der Universität Baghdad, werden gemeinsame Publikationsvorhaben, Wissenschaftleraustauch und gemeinsame archäologische Forschungen durchgeführt. Im Sommer 2009 wurde, in Zusammenarbeit mit der Freien Universität Berlin und den Staatlichen Museen zu Berlin, eine summer school für junge irakische Altertumswissenschaftler organisiert:

"Exchanging Scientific Approaches. First Iraqi-German Summer Graduate Programme"
Im Sommer 2009 fand in Berlin zum ersten Mal ein einmonatiges Treffen von irakischen und deutschen Absolventen der Altorientalistik und Vorderasiatischen Archäologie statt, das der Intensivierung des wissenschaftlichen Austausches von Forschungsergebnissen dienen sollte. Grundlage ist ein im Jahr 2000 geschlossenes Kooperationsabkommen zwischen der Universität Baghdad, College of Arts und dem Deutschen Archäologischen Institut.

 

Rechtslage Kulturgutrückführung

Im Mai 2007 trat das "Gesetz zur Ausführung des UNESCO-Übereinkommens vom 14. November 1970 über Maßnahmen zum Verbot und zur Verhütung der rechtswidrigen Einfuhr, Ausfuhr und Übereignung von Kulturgut" sowie eine Aktualisierung des "Gesetzes zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten" in Kraft. Eine Berichtigung des Gesetzes wurde im November 2007 bekanntgegeben, die notwendige Verordnung zur Führung eines Verzeichnisses wertvollen Kulturguts am 15. Oktober 2008. Nach Hinterlegung der Ratifiziersurkunde des UNESCO-Übereinkommens bei der UNESCO am 30. November 2007 trat das Gesetz am 29. Februar 2008 in Deutschland in Kraft (Bundesgesetzblatt Jahrgang 2008 Teil II Nr. 7, ausgegeben zu Bonn am 8. April 2008). Das Gesetz fokussiert auf das nationale, herausragende Kulturgut. Es muß in Listen erfaßt sein, die in Deutschland bekannt gegeben werden müssen. Archäologische Funde aus Raubgrabungen sind damit in der Regel nicht zu erfassen, da sie zunächst unbekannt und daher nicht in Listen aufgenommen sind. Die vorgesehene Möglichkeit der Nachmeldung hat, der Intention des UNESCO-Übereinkommens folgend, das herausragende Kulturgut im Blick. Der katastrophalen Zerstörung der archäologischen Orte und ihrer Architektur kann damit nicht Einhalt geboten werden.

Das irakische Kulturgut ist international insbesondere durch die UN-Resolution 1483 vom 22. Mai 2003 geschützt, die die Resolution 661/1990 zur Verhängung des Handelsembargos gegen Irak ersetzt und an sie anschließt und daher den Handel mit Kulturgut seit dem Stichdatum 6. August 1990 verbietet. Die Resolution 1483 wurde mit der EU-Verordnung 1210/2003 für die zur EU gehörenden VN-Mitgliedsstaaten in europäisches Recht umgesetzt und stellen innerhalb der Bundesrepublik Deutschland unmittelbar geltendes Recht dar. Die Strafverfolgung ist in Deutschland aber außerordentlich komplex geregelt, nach Auffassung von M. van Ess und S. Schoen aber nichtsdestotrotz entweder durch das Außenwirtschaftsgesetz oder durch Strafverfolgung des Bannbruchs möglich. Es besteht daher in der Regel Rückübertragungsanspruch des Irak gegenüber Deutschland für das nachweislich aus dem Irak stammende Kulturgut.

Publikation:
M. van Ess - S. Schoen: Das VN-Handelsverbot von 2003 für irakisches Kulturgut: Folgenlos in Deutschland?, AA 1/2006 (2007) 73-95; Wiederabdruck: Kunstrechtsspiegel. Magazin des Instituts für Kunst und Recht IFKUR e.V. 01/2008, 7-24.

Öffentlichkeitsarbeit

Das DAI informiert regelmäßig Journalisten und Öffentlichkeit in Radio- und TV-Interviews, Stellungnahmen, Vorträgen und eigenen schriftlichen Berichten über die Ereignisse aus dem Bereich der Archäologie des Irak.

Publikationen in:
unesco heute online Ausgabe 8, August 2003
FAZ 17.7.2003, Seite 38.
Archäologie in Deutschland 3, 2005, 16-21.
P. Stone - J. Farchakh Bajjaly, The Destruction of Cultural Heritage in Iraq (2008).

Contact

The German Archaeological Institute (DAI) is a »scientific corporation« of the Federal Institution under the auspices of the Foreign Office. The staff of the Institute carries out research in the area of archaeology and in related fields and maintains relations with international scholars.
Furthermore, it organizes congresses, colloquia and tours, and informs the public through the media about its work.  

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