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Siedlungskammer und Sakralbauten in Addi Akaweh (Tigray)

Kulturentwicklung und Kulturtransfer im abessinischen Hochland des 1. Jahrtausends v. Chr.

Location

Der Tempel des sabäischen Mondgottes Almaqah  in Meqaber Ga‘ewa (c) DAIFundplätze des letzten Jahrtausends vor der Zeitenwende im Norden des abessinischen Hochlandes (c) DAI2000 m über dem Meeresspiegel liegt der Landstrich von Addi Akaweh nahe der Stadt Wuqro in einer archäologisch noch völlig unerforschten Region von Tigray im Norden des abessinischen Hochlandes. Die Fundregion, etwa 50 km nördlich der Provinzhauptstadt Mekelle, gilt seit ihrer Entdeckung als das südlichste Zentrum altsüdarabischen Kulturtransfers am Horn von Afrika. Die günstige Lage von Addi Akaweh in der Nähe alter Handelswege begünstige die Entstehung eines lokalen Zentrums 100 km südöstlich der antiken Hauptorte von Yeha und Axum.

Die Hauptfundplätze von Addi Akaweh sind eine Tempelanlage des sabäischen Gottes Almaqah in Meqaber Ga’ewa und ein vermutlich innerhalb einer größeren Siedlung errichteter Sakralbau im benachbarten Ziban Adi. Sie gehören zu einer Siedlungskammer des letzten Jahrtausends vor der Zeitenwende, einer entscheidenden Periode der gesellschaftlichen Entwicklung im Norden des abessinischen Hochlandes. Ihre Entdeckung erweitert die geographische Ausdehnung des damaligen Gemeinwesens weit nach Süden.

Background

Spätestens seit dem Neolithikum gehört das abessinische Hochland zu einem weitgespannten Netzwerk von Austauschbeziehungen zwischen Nordostafrika und der arabischen Halbinsel. Auf seine Entwicklung wirkten gleichermaßen afrikanische und südarabische Kulturkomponenten. Von letzteren zeugen Inschriften, Tempelbauten und Bildwerke aus der ersten Hälfte des letzten Jahrtausends v. Chr. an Fundorten wie Yeha oder Hawlti. Die erst seit den 90er Jahren stärker beachteten archäologischen Kulturen abseits solcher Zentren weisen jedoch keine altsüdarabischen Kulturmerkmale auf.

Einige Modelle der gesellschaftlichen Entwicklung im Norden des abessinischen Hochlandes nehmen daher die Entstehung komplexer sozio-politischer Strukturen und die Herausbildung eines Gemeinwesens namens D‘MT nach altsüdarabisch-sabäischem Vorbild an, und zwar als Resultat einer Migration südarabischer Menschengruppen in das Hochland, zum Teil auch durch dessen Kolonisation. Andere Modelle präferieren autochthone Formierungsprozesse vor dem Hintergrund überregionaler ökonomischer und kultureller Beziehungen. Sie werten die altsüdarabischen Kulturelemente als ideologisch-kulturelle Äußerungen lokaler Eliten.

Entwicklung und Chronologie der bronzezeitlichen Kulturen des Hochlandes in den Jahrtausenden vor der Zeitenwende sind nur partiell und rudimentär erforscht. Ausgrabungen fokussierten bislang auf die spätere axumitische Periode und singuläre „Elite-Orte“ wie Yeha, Axum oder Matara; Surveys blieben auf einzelne Gebiete in Nordtigray und in Eritrea beschränkt. Südlich dieser Regionen gab es bislang keine Forschungen zu dieser wichtigen Entwicklungsperiode. Neufunde äthio-sabäischer Kulturbelege blieben in den letzten vier Jahrzehnten ebenfalls aus, so dass auch der Kulturtransfer aus Altsüdarabien archäologisch nur sehr unzureichend geklärt ist.

Objectives

Miniaturschrein mit einer weiblichen Darstellung und dem Symbol des Almaqah (c) DAIDie systematische Dokumentation der archäologischen Kulturen ist eines der drängendsten Desiderata der Archäologie am nördlichen Horn von Afrika. Vorrangiges Ziel der Forschungen in Addi Akaweh ist daher die umfassende Erkundung der lokalen archäologischen Kultur und der Transformation ihrer indigenen und exogenen Merkmale im Rahmen überregionaler Kulturkontakte. Sie liefert die Materialgrundlage für die Rekonstruktion der kulturellen Entwicklung der Region und ist Voraussetzung für das Verständnis der Interaktion mit anderen Kulturräumen.

Geophysische Prospektion und Ausgrabungen in Ziban Adi sollen Organisation und Infrastruktur einer Siedlung des 1. Jahrtausends v. Chr. aufklären und damit siedlungsarchäologische Forschungsgrundlagen schaffen. Dabei soll untersucht werden, ob und wie Veränderungen in der materiellen Kultur und Siedlungskonzeption externe Kultureinflüsse reflektieren. Im Umland sollen Besiedlungsdynamik und Landnutzung im Verhältnis zur geo-ökologischen Entwicklung des Naturraumes erkundet werden. Dabei sollen Siedlungs- und Kulttopographie aufgeklärt, Gräberfelder lokalisiert, lokale Ressourcen und Handelsrouten verortet werden.
Der Almaqah Tempel bietet ideale Voraussetzungen für die Erforschung religionsspezifischer Kulturkomponenten. Die Rekonstruktion von Raumkonzepten, Kultabläufen und Votivpraktiken beleuchtet einen sakral-politischen Raum der regionalen Elite. Die Vergesellschaftung ihrer sabäisch geprägten Kult- und Votivobjekte mit Weihgaben der lokalen, „nicht-elitären“ Bevölkerung erlaubt die Analyse des Verhältnisses der beiden sozialen Gruppen untereinander und zu altsüdarabischen Glaubensvorstellungen. Die Untersuchungen sollen u.a. klären, welche indigenen Besonderheiten die lokalen Kult- und Votivpraktiken besaßen und in welchem Maße sie an externen Traditionen orientiert waren.
Grundlagen interkultureller Kontakte, beispielsweise die Außenbeziehungen zu benachbarten Kulturräumen wie Südarabien, dem Niltal und dem noch unerforschten Süden, gilt es regional übergreifend zu untersuchen. Kulturelle Interaktion und Akkulturationsprozesse sollen im Vergleich mit anderen Regionen der Alten Welt zu einem Modell mit gesamtregionaler Perspektive verallgemeinert werden. Besonderes Augenmerk liegt hier auf der kulturellen Heterogenität der Einflüsse im Wandel durch die Zeiten. Merkmale der äthio-semitischen Sprachen und die Keramik im Norden des Hochlandes lassen beispielsweise auf sehr frühe Kontakte mit dem Niltal schließen. Welche Rolle spielten die Sabäer zu Beginn des ersten Jahrtausends v. Chr. – z. B. unter dem Gesichtspunkt ökonomischer und sozialer Innovation? Neue Forschungen belegen eher egalitäre Gesellschaftsstrukturen im Norden des Hochlandes. Die altsüdarabisch beeinflusste Kultur einer neuen Elite ist somit Indikator eines gesamtgesellschaftlichen Wandels und einer sozialen Stratifizierung in dieser Periode.

Methodology

Konsolidierung der Tempelmauern in Meqaber Ga’ewa im Frühjahr 2009 (c) DAIDas Projekt untersucht materielle Hinterlassenschaften ebenso wie epigraphische Zeugnisse, Sakral- und Alltagskultur ebenso wie Siedlungsstrukturen, Landnutzung und Subsistenzstrategien. Das verlangt eine Kombination archäologischer, bauhistorischer, epigraphischer und ethnographischer Forschungen unter Einbeziehung von Disziplinen wie Geographie, Ökologie, Bodenkunde, Paläobotanik und Archäozoologie. Die Fragestellungen bedingen dabei eine enge Zusammenarbeit unterschiedlicher Arbeitsbereiche wie der Archäologie Altsüdarabiens und des Horns von Afrika, der Sudanarchäologie und Ägyptologie.

Vor Ort werden stratigraphische Ausgrabungen mit großräumigen Oberflächensondagen kombiniert, ab 2011 auch mit geophysischer Prospektion. Typologien, Seriationen und naturwissenschaftliche Analysen des Fundmaterials sind für regional übergreifende Vergleiche notwendig und können maßgeblich zur Aufklärung von Austauschbeziehungen und Herstellungstechniken beitragen. 2009 wurde ein größerer Keramikkorpus der Fundregion einer archäometrischen Untersuchung unterzogen – erstmals am nördlichen Horn von Afrika. Die Analyse ergab über 50 Tongruppen, die möglicherweise mit einzelnen Werkstätten aus zehn Produktionszentren unterschiedlicher geographischer Herkunft korrespondieren.
Neben der materiellen Kultur werden auch die Inschriften als Selbstzeugnisse der Kulturträger ausgewertet. Topographie und geo-ökologische Rahmenbedingungen sollen durch landschaftsarchäologische Untersuchungen erfasst werden. Ethnographische Erhebungen sammeln Informationen aus lokalen Legenden und können Auskünfte über rezente Subsistenzstrategien geben. Parallel zu den Ausgrabungen müssen Fundobjekte und Bauwerke durch moderne Techniken dokumentiert und mit Hilfe konservatorische Maßnahmen geschützt werden. Beispielsweise sind ein 3D-Scan und die Abformung des Libationsaltars geplant.

Current research

Den offenem Hauptraum und das dreigeteilte Sanktuar des Heiligtums erreichte man über eine Freitreppe und einen portikus-artigen Vorbau (c) DAIDer Almaqah Tempel von 13 m x 9 m befindet sich im östlichen Teil seines Kultbezirkes mit einer Reihe von Nebenbauten (c) DAIDer sensationelle Neufund äthio-sabäischer Kultobjekte und historisch bedeutender Inschriften in Meqaber Ga’ewa bei Rettungsgrabungen der Culture & Tourism Agency von Tigray initiierten im Jahre 2008 ein äthiopisch-deutsches Forschungsprojekt in Addi Akaweh. Seitdem wird der archäologische Kontext dieser Funde freigelegt: ein Tempelbezirk des sabäischen Gottes Almaqah. In seiner Umgebung wurden über 25 weitere Fundplätze lokalisiert, darunter der Sakralbau von Ziban Adi und Siedlungen aus den beiden Jahrtausenden um die Zeitenwende.

Kulteinrichtung und Verkleidung des Zentralsanktuars mit Kalksteinblöcken wurden von sabäischen Handwerkern vor Ort hergestellt (c) DAI Stierköpfige Ausgüsse des Libationsaltars leiteten Flüssigkeiten über eine Kalksteinrinne in ein Becken im Lehmboden des Tempels (c) DAI Die Erwähnung der Königsmutter in der Weihinschrift entspricht afrikanischen Traditionen (c) DAI

Die Votivstatue aus Meqeber Ga’ewa (links) mit der Bitte um gesunden Nachwuchs stammt wahrscheinlich aus derselben Werkstatt wie derjenige aus dem 40 km entfernten ‘Addi Galamo (c) DAIKeramische Weihrauchbrenner aus dem nördlichen Sanktuar weisen auf dessen Funktion für Räucheropfer hin (c) DAIAusgrabungen im Tempelbezirk, dem südlichsten der drei bekannten Almaqah-Heiligtümer in Nordostafrika, dienten zunächst dem grundlegenden Verständnis der Anlage. Der Tempel wurde im 8.-6. Jh. v. Chr. auf den Ruinen eines früheren Bauwerkes gegründet und existierte mit mehreren Umbauten vermutlich bis zum 3. Jh. v. Chr. Typologisch gleicht er frühen altsüdarabischen Sakralbauten, ist jedoch in der Bauweise einheimischer Kulturen aus Feldsteinmauerwerk errichtet. Hauptbestandteile seines Inventars sind ein Betyl-Heiligtum aus natürlich gerundeten Feldsteinen im Zentralsanktuar und der perfekt erhaltene Libationsaltar, gestiftet von einem bislang unbekannten König namens W’RN. Seine Weihinschrift belegt erstmals den antiken Namen von Yeha und beweist dessen überregionale Bedeutung als religionspolitisches Zentrum jener Epoche. Gleichzeitig zeigt sie, dass sich ihre königliche Elite kultureller und ideologischer Traditionen aus dem altsüdarabischen und dem afrikanischen Raum gleichermaßen bediente. 14C-Datierungen der Bauhorizonte im Tempel lieferten auch erstmals naturwissenschaftliche Datierungen äthio-sabäischer Inschriften; sie bestätigen die epigraphischen Datierungsansätze in das 7. Jh. v. Chr.
Votivgaben wie Weihrauchbrenner oder die Statue einer sitzenden Frau beleuchten die Kultpraktiken der Elite und sind mit Weihgaben der „nicht-elitären“ Bevölkerungsschicht vergesellschaftet. Beide Fundgruppen verdeutlichen einen aus Altsüdarabien unbekannten Aspekt des Almaqah als Fruchtbarkeitsbringer und korrespondieren mit dem Inventar anderer Kultorte in Tigray. Damit liefern sie auch Hinweise auf die Organisation des Handwerks und die Vernetzung der Siedlungsorte.
Archäometrische Untersuchungen belegten 2009 die Zugehörigkeit des Fundortes zum regionalen Austauschnetzwerk: Ein Teil der Gefäße wie beispielsweise die in Südwestarabien weit verbreiteten „type 4100 jars“ stammt aus anderen geographischen Räumen des abessinischen Hochlandes. Keramik und Miniaturgefäße besitzen Parallelen in Nord-Tigray und in Eritrea (z.B. Ancient-Ona-Kultur). Einzelne Gefäßformen und Objekte sind auch von Beigaben der Elitegräber in Yeha und aus Altsüdarabien bekannt, wo sie ebenfalls zum funerären Bereich gehören.

Votivobjekte wie diese Frauenfigurinen belegen die alltäglichen Opferbräuche der lokalen Bevölkerung (c) DAIDie sog. „type 4100 jars“ aus dem Almaqah Tempel stammen wahrscheinlich aus dem Norden von Tigray (c) DAI2010 wurde im nur 800 m entfernten Ziban Adi ein weiterer Sakralbau aus Feldsteinmauerwerk durch Oberflächensondagen freigelegt. Für die Struktur des 20 x 15 m messenden Gebäudes mit drei quergelagerten Raumeinheiten und einem zweiteiligen Sanktuar sind weder im abessinischen Hochland noch im altsüdarabischen Raum eindeutige Parallelen bekannt. Große Mengen an Oberflächenkeramik in seiner Umgebung weisen auf eine größere Siedlung des letzten Jahrtausends v. Chr. hin.

Mit finanzieller Unterstützung des Auswärtigen Amtes konnten im Sommer 2009 gefährdete Bauteile des Almaqah-Tempels konsolidiert und ein größeres Fundmagazin errichtet werden, dabei wurden erste Maßnahmen zur touristischen Erschließung von Meqaber Ga’ewa getroffen.

Konvex geformte Deckel mit Griffknubbe sind aus Altsüdarabien aber auch aus der Ancient-Ona-Kultur im Norden des Hochlandes bekannt (c) DAI Der Ruinenhügel von Ziban Adi, in dessen Nähe ein äthio-sabäischer Weihräucheraltar gefunden wurde (c) DAI Die Keramik von Ziban Adi korrespondiert in einigen Merkmalen mit der Keramik der Ancient-Ona-Kultur im Norden des Hochlandes (c) DAI

Cooperation / Cooperation partners

  • Tigray Culture & Tourism Agency, Mekelle (Äthiopien)
  • Institut für Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients, Friedrich Schiller Universität Jena
  • Gesellschaft zur Förderung von Museen in Äthiopien e.V., Berlin
  • Arbeitsgruppe Archäometrie, Exzellenzcluster TOPOI (G. Schneider), Berlin
  • ARCHEA (M. Daszkiewicz), Warschau

Externe Ansprechpartner

Prof. Dr. Norbert Nebes
Institut für Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients,
Lehrstuhl für Semitische Philologie und Islamwissenschaft
Friedrich Schiller Universität Jena
Löbdergraben 24a, D-07743 Jena
Norbert.Nebes@uni-jena.de

Dr. Pawel Wolf
Deutsches Archäologisches Institut, Orient Abteilung,
Podbielskiallee 69-71, D-14195 Berlin, Germany
pawel_wolf@yahoo.de

Mag. Ulrike Nowotnick
Deutsches Archäologisches Institut, Orient Abteilung,
Podbielskiallee 69-71, D-14195 Berlin
un@dainst.de

Förderung

Förderung der Konservierungsarbeiten und des Baues eines Fundmagazins durch den Fond ‚Kulturerhalt‘ des Deutschen Auswärtigen Amtes im Mai/Juni 2009

Bibliography

Nebes, N.im Druck
Die Inschriften aus dem ‘Almaqah-Tempel in ‘Addi ‘Akawəḥ (Tigray) , Zeitschrift für Orientarchäologie 3.

Wolf, P. – Nowotnick, U. 2010
The Almaqah Temple of Mekaber Ga‘ewa near Wuqro (Tigray/Ethiopia), Proceedings of the Seminar of Arabian Studies 40 (2010), 367-380.

Wolf, P. – Nowotnick, U., mit Beiträgen von C. Hof, M. Daszkiewicz, G. Schneider, E. Bobryk and A. Porter, im Druck
Das Heiligtum des Almaqah von Mekaber Ga’ewa in Tigray/Äthiopien, Zeitschrift für Orientarchäologie 3.

Wolf, P. – Nowotnick, U. im Druck
Ein neuer äthio-sabäischer Fundplatz in Tigray/Äthiopien – Der Almaqah Tempel von Mekaber Ga’ewa, Im königlichen Auftrag II, 2. Enno-Littmann Konferenz, April 2009, Berlin.

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