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The research work conducted by the various departments and commissions of the DAI is coordinated on the basis of a research plan which sets out and justifies the strategic decisions on the further development and refinement of the research profile of the whole institute and its constituent parts.
Das Forschungsvorhaben ist entstanden aus dem Projekt "Rettungsgrabung Tall Dġērat-Süd/Nord-Ost-Syrien", das - gefördert durch die Fritz Thyssen Stiftung - in den Jahren 2000 bis 2004 in Kooperation zwischen der Zentrale des DAI und dem Institut für Vorderasiatische Altertumskunde der FU Berlin (Prof. Dr. Hartmut Kühne) durchgeführt wurde. Die Arbeiten in Syrien konnten mit einer letzten Aufarbeitungskampagne im Museum von Dēir az-Zor im Jahre 2004 abgeschlossen werden (siehe Forschungsplan). Die wissenschaftliche Auswertung erfolgt zur Zeit.
mehrTriphylien liegt an der Westküste der Peloponnes und wird von den Landschaften Elis, Arkadien und Messenien umrahmt. Mehrere Poleis und Heiligtümer unterschiedlicher Größe und Bedeutung sind von der antiken Siedlungsstruktur erhalten und bieten eine gute Grundlage, Fragen zur Siedlungsdichte sowie zur Form und Ausstattung der Städte zu untersuchen. In der antiken Literatur über Triphylien ist im 4. und 3. Jh. v. Chr.
mehrAls Teil des neuen Forschungsprogramms der Pergamongrabung zum Städtebau und zum Gesamtorganismus der hellenistischen Stadt befasst sich das Projekt mit den zwei Mauerringen, durch welche die Stadt in hellenistischer Zeit neu befestigt bzw. beträchtlich vergrößert worden ist. Sie werden Philetairos (281-263 v. Chr.), dem Begründer der Attaliden-Dynastie und. Eumenes II. (197-159 v. Chr.), in dessen Regierungszeit das Herrschaftsgebiet seine größte Ausdehnung erreichte, zugeschrieben. Stratigrafisch sind sie bisher jedoch nicht datiert.
mehrDie Untersuchung basiert auf der Frage, wie sich Veränderungen im Kultbetrieb als Resultat gewandelter machtpolitischer Situationen in der Nutzung und Ausgestaltung von politischen Räumen widerspiegeln können und inwieweit sich in den Zutrittsregelungen zu Räumen gesellschaftliche Hierarchien manifestierten. In diesem Zusammenhang steht auch die Auseinandersetzung mit Ein- und Durchgangsbereichen als Öffnung gebende und zugleich Grenzen schaffende Bestandteile der Architektur, die nicht unbedeutend zur religiösen oder politischen Konnotation eines Raumes beitragen.
mehrEin multidisziplinäres Kooperationsprojekt mit Partnern aus Altertumswissenschaften und Geowissenschaften in Italien, Deutschland und England
mehrDem Vorhaben zugrunde liegt die Annahme, dass ein enger Zusammenhang zwischen sozialem Handeln und der Ausgestaltung von Räumen durch gebaute Grenzen besteht. Der gebaute Raum ist ein Resultat sozialer Interaktion; als solcher spiegelt er nicht nur soziale, sondern auch politische Entwicklungen wider. Im Rahmen des Projekts soll anhand von Taganrog und seiner Umgebung (Südrussland) der Zusammenhang zwischen politischen und sozialen Raumveränderungen in einer diachronen Perspektive verfolgt werden.
mehrIm Zusammenhang mit den Forschungen zur Geschichte der Archäologie ist mit Ludwig Curtius eine Person gewählt worden, die in den Kernjahren des nationalsozialistischen Regimes die Abteilung in Rom leitete. 1937 wurde er aus seinem Amt entfernt, als Nachfolger wurde Armin von Gerkan, bis dahin zweiter Mann im römischen Institut, benannt. Die am DAI dem Nazi-Regime zuarbeitende Person war jedoch Sigfried Fuchs, der noch unter Curtius in der Photothek als wissenschaftliche Hilfskraft angestellt worden war.
mehrEinleitung
mehrIm Mittelpunkt der Darstellung sollen zwei Aspekte stehen:
(1) die Entwicklung des DAI als transnationale und transdisziplinäre Institution und
(2) die Politik des Instituts unter den wechselnden politisch-gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland.
Einleitung
Die Geschichte wissenschaftlicher Institutionen zu erarbeiten ist in den letzten Jahren zu einem bedeutenden Arbeitsgebiet der historischen Forschung geworden. Sei es die Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft als Vorläuferin der Max-Planck-Institute oder die Deutsche Forschungsgesellschaft. Einrichtungen der Forschung und Forschungsförderung haben verstärkt begonnen, sich mit der kritischen Aufarbeitung ihrer eigenen Vergangenheit zu beschäftigen.
Die griechischen Kolonien spielten eine wichtige Rolle als Experimentierfelder, die zur institutionellen Entwicklung der Polis und zur Erfindung neuer Stadtformen bedeutende Beiträge leisteten. Die Kolonien waren zugleich Kontaktzonen, in denen Kulturgüter und Ideen zwischen Griechen und Einheimischen sowie über den Handel zwischen Griechenland und den Nachbarkulturen im Westen und Osten vermittelt wurden. Dieser Austausch führte zu vielfältigen Anregungen für alle Beteiligten.
mehrÜberregionale Forschungen zu den Jäger-Sammler-Fischer-Gemeinschaften des 6. und 5. Jahrtausends v. Chr. im Raum zwischen Barentssee und Neman-Fluss mit besonderem Fokus auf Keramikentwicklung, Siedlungswesen und Wirtschaftsweise
mehrIn den Jahren 2006 und 2007 erschien das Online-Magazin www.abenteuer-archaeologie.de mit Sonderbeilage zum DAI.
mehrDie Reliefs der kaiserzeitlichen Sarkophage stellen eine zentrale Referenzgattung für ikonographische, stilistische und kulturhistorische Fragestellungen innerhalb der Forschung zur römischen Skulptur dar.
mehr
Projekt 'Olympia und seine Umwelt'
Bauforschung
: Projekt Baalbek
: Reisestipendiat 2011/12
Koordinatorin des Editionsprojektes FGrHist V
Grafik und Visualisierung
Archiv der Zentrale
Redaktion
Projekt "Edition des Briefwechsels Otto Jahn und Adolf Michaelis 1848 bis 1869"
: Archiv der Zentrale
The German Archaeological Institute (DAI) is a »scientific corporation« of the Federal Institution under the auspices of the Foreign Office. The staff of the Institute carries out research in the area of archaeology and in related fields and maintains relations with international scholars.
Furthermore, it organizes congresses, colloquia and tours, and informs the public through the media about its work.