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The research work conducted by the various departments and commissions of the DAI is coordinated on the basis of a research plan which sets out and justifies the strategic decisions on the further development and refinement of the research profile of the whole institute and its constituent parts.
Das Gemeinschaftsprojekt der Eurasien-Abteilung, des Staatlichen Historischen Museums Moskau und der Russischen Akademie der Wissenschaften an der Nordwestspitze der Taman-Halbinsel in Südrussland startete im Juli 2006. Die bisherige Erforschung der milesischen Kolonie Kepoi und ihres Hinterlandes wurde in den späten 50er bis frühen 70er Jahren von N. I. Sokolskij und N. P. Sorokina sowie in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts von V. D. Kuznetsov geleistet.
mehrWenige Gebiete in der antiken Welt können einerseits über annähernd 5000 Jahre hinweg eine derartige Denkmälerdichte wie der Erste Katarakt aufweisen, und sind andererseits seit den Anfängen der Archäologie im Blickpunkt der Altertumswissenschaften.
mehrAllgemeines
Mit der Entdeckung eines bislang völlig unbekannten Siedlungstypus der Spätbronze- und Früheisenzeit auf einem Hochplateau bei Kislovodsk im Nordkaukasus, eröffnete sich 2004 eine grundsätzlich neue Perspektive in der Siedlungsarchäologie dieser archäologisch generell sehr gut erforschten Region. Es handelt sich um kleine Dorfanlagen von etwa 1 Hektar Größe, die zumeist einen ovalen und symmetrischen Siedlungsplan aufweisen.
Gegenstand des Projektes ist ein ca. 150 km langer Grenzabschnitt der römischen Provinz Dakien entlang des Westabhangs der Ostkarpaten in Transsilvanien (Siebenbürgen). Das Arbeitsgebiet verteilt sich auf die rumänischen Bezirke Cosvasna, Harghita, Mureş und Bistriţa-Năsăud. Ziel des Vorhabens ist es, wissenschaftliche Aussagen zu Struktur, Chronologie und Funktionen des östlichen Grenzabschnitts der römischen Provinz Dacia zu gewinnen.
mehrDie Stadtmauer von Lissos war ein konstituierendes Element bei der Ausprägung sowohl des intramuralen als auch des extramuralen Raumes dieser Polis in Illyrien. Denn in der nordwestalbanischen Küstenebene war sie weithin sichtbar und unterstrich damit auch symbolisch die Bedeutung der Stadt, welche wohl vornehmlich durch die Kontrolle der Hauptverbindungsstraße entlang der Küste sowie der Straße nach Kosovo und durch die beiden Häfen begründet war.
mehrDas Forschungsvorhaben ist entstanden aus dem Projekt "Rettungsgrabung Tall Dġērat-Süd/Nord-Ost-Syrien", das - gefördert durch die Fritz Thyssen Stiftung - in den Jahren 2000 bis 2004 in Kooperation zwischen der Zentrale des DAI und dem Institut für Vorderasiatische Altertumskunde der FU Berlin (Prof. Dr. Hartmut Kühne) durchgeführt wurde. Die Arbeiten in Syrien konnten mit einer letzten Aufarbeitungskampagne im Museum von Dēir az-Zor im Jahre 2004 abgeschlossen werden (siehe Forschungsplan). Die wissenschaftliche Auswertung erfolgt zur Zeit.
mehrDiese Studie beschäftigt sich mit den bisher wenig erforschten Verteidigungs- und Befestigungsanlagen des Stadtstaates Athen in der Antike: den Stadtmauern und Befestigungen, die das Stadtgebiet spätestens seit 479 v. Chr. klar markierten, begrenzten und gegen Eindringlinge schützten. Ziel des Projektes ist es, erstmalig eine umfassende und dem neuesten Forschungsstand entsprechende topographische Dokumentation der antiken Befestigungsanlagen Athens von der geometrischen bis zur spätantiken Zeit zu erstellen und deren Bedeutung für die Geschichte der Stadt zu analysieren.
mehrResearch on megalithic graves and a fortified settlement (Monte da Ponte) in South Portugal.
Studies on the settlement history of the area.
Verschiedene Unternehmungen der Forschungsstelle befassen sich mit der Limesforschung, die heute nicht mehr beschränkt auf die Außengrenzen gesehen wird, deren sichtbare Manifestation in England und Deutschland als Weltkulturerbe Limes geschützt ist.
mehrTriphylien liegt an der Westküste der Peloponnes und wird von den Landschaften Elis, Arkadien und Messenien umrahmt. Mehrere Poleis und Heiligtümer unterschiedlicher Größe und Bedeutung sind von der antiken Siedlungsstruktur erhalten und bieten eine gute Grundlage, Fragen zur Siedlungsdichte sowie zur Form und Ausstattung der Städte zu untersuchen. In der antiken Literatur über Triphylien ist im 4. und 3. Jh. v. Chr.
mehrAls Teil des neuen Forschungsprogramms der Pergamongrabung zum Städtebau und zum Gesamtorganismus der hellenistischen Stadt befasst sich das Projekt mit den zwei Mauerringen, durch welche die Stadt in hellenistischer Zeit neu befestigt bzw. beträchtlich vergrößert worden ist. Sie werden Philetairos (281-263 v. Chr.), dem Begründer der Attaliden-Dynastie und. Eumenes II. (197-159 v. Chr.), in dessen Regierungszeit das Herrschaftsgebiet seine größte Ausdehnung erreichte, zugeschrieben. Stratigrafisch sind sie bisher jedoch nicht datiert.
mehrExcavations on a Copper Age Settlement Mound on the Lower Danube River
mehrDie Insel Mogador liegt im Atlantik etwa 1000 m vor der Hafenstadt Essaouira (Marokko). Sie ist ca. 600 m lang, 500 m breit und an ihrer höchsten Stelle 28 m hoch. Ihre steil abfallende schroffe Felsküste wird nur an der Südseite durch eine kleine Bucht unterbrochen. Die Insel beherrscht eine große, von Sanddünen umgebene Bucht, in die der Oued Qsob mündet.
mehrDie Untersuchung basiert auf der Frage, wie sich Veränderungen im Kultbetrieb als Resultat gewandelter machtpolitischer Situationen in der Nutzung und Ausgestaltung von politischen Räumen widerspiegeln können und inwieweit sich in den Zutrittsregelungen zu Räumen gesellschaftliche Hierarchien manifestierten. In diesem Zusammenhang steht auch die Auseinandersetzung mit Ein- und Durchgangsbereichen als Öffnung gebende und zugleich Grenzen schaffende Bestandteile der Architektur, die nicht unbedeutend zur religiösen oder politischen Konnotation eines Raumes beitragen.
mehrEin multidisziplinäres Kooperationsprojekt mit Partnern aus Altertumswissenschaften und Geowissenschaften in Italien, Deutschland und England
mehrThe German Archaeological Institute (DAI) is a »scientific corporation« of the Federal Institution under the auspices of the Foreign Office. The staff of the Institute carries out research in the area of archaeology and in related fields and maintains relations with international scholars.
Furthermore, it organizes congresses, colloquia and tours, and informs the public through the media about its work.