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Istanbuler Mitteilungen

Beiträge zur Archäologie und Kulturgeschichte Kleinasiens und angrenzender Gebiete von der Frühgeschichte bis in die Osmanische Zeit.

Further Editors

PD Dr. Felix Pirson, Dr.-Ing. Martin Bachmann

Advisory Board

Prof. Dr. Haluk Abbasoğlu (Istanbul)
Prof. Dr. Franz Alto Bauer (München)
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Prof. Dr. Mehmet Özdoğan (Istanbul)
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Prof. Dr. Martin Zimmermann (München)

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Autoren werden gebeten, sich bei der Abfassung von Beiträgen am Merkblatt für die Autoren der Istanbuler Mitteilungen zu orientieren.

Publisher

Verlag Ernst Wasmuth
Fürststr. 133
D-72017 Tübingen

Latest Volume

IstMitt 60, 2010

Content of latest Volume

Birgit BERGMANN, Bar Kochba und das Panhellenion. Die Panzerstatue Hadrians aus Hierapytna/Kreta (Istanbul, Archäologisches Museum Inv. Nr. 50) und der Panzertorso Inv. Nr. 8097 im Piräusmuseum von Athen
Zusammenfassung: Nach der Gründung des Panhellenion errichtete man für Hadrian in Athen eine Statue, deren Panzerrelief durch die Verbindung von Lupa Romana und Palladium die Quintessenz dieser Vereinigung anschaulich zum Ausdruck brachte. Damit war eine Bildformel gefunden, die die Bewohner des griechischen Ostens des Imperium Romanum offensichtlich sehr unmittelbar ansprach: Bis heute sind 17 Kopien dieses Panzerreliefs in diesem Bereich bekannt geworden. Dabei ist zu beobachten, daß die Vorlage keineswegs sklavisch kopiert wurde. Vielmehr konnte die Bedeutung des Reliefs durch Hinzufügen oder Weglassen verschiedener Bildelemente im Einzelfall auch verändert und spezifischen lokalen Bedürfnissen angepaßt werden. Eine weitere Besonderheit dieser Panzergruppe ist das auffällig häufige Auftreten von unterlegenen Barbaren als Nebenfiguren zu Füßen des Kaisers (und z. T. auch auf dem Panzerrelief selbst). In drei Fällen wird der Barbar von Hadrian sogar zu Boden getreten, eine ungewöhnlich drastische Ikonographie, wie sie sich in der Großplastik kein zweites Mal erhalten hat. Daß gerade diesem sonst so wenig martialischen Kaiser bei Statuen, die nach der Gründung des Panhellenion 131/2 n. Chr. im Osten des römischen Reiches aufgestellt wurden, so häufig Barbaren beigegeben wurden, legt einen Zusammenhang mit dem 132 n. Chr. ausgebrochenen Bar-Kochba-Aufstand nahe. Eine der in diesem Kontext errichteten Statuen wurde als opus nobile so bekannt, daß man sie gleich mehrfach kopierte, wie die Statue Hadrians aus Hierapytna im Museum von Istanbul und ein bisher kaum publizierter Torso im Piräusmuseum vom Athen bezeugen. Sie sind Ausgangspunkt des vorliegenden Aufsatzes.

Ruth BIELFELDT, Wo nur sind die Bürger von Pergamon? Eine Phänomenologie bürgerlicher Unscheinbarkeit im städtischen Raum der Königsresidenz
Zusammenfassung: Die letzten 130 Jahre archäologischer Forschungsgeschichte zu Pergamon galten allein der Residenzstadt der Attaliden. Dieser Aufsatz hingegen befaßt sich mit der Schattenseite der Macht und fragt – erstmals aus archäologischer Perspektive – nach der Zivilstadt Pergamon, d. h. nach Präsenz und Ausgestaltung von Bürgerlichkeit innerhalb des urbanen Raums der Königsresidenz.
Einen aussagekräftigen methodischen Ansatz für die Frage nach bürgerlicher Sichtbarkeit bieten die Ehrendekrete des Hellenismus selbst. Diese beschreiben, in einer exuberanten φαίνεσθαι-Begrifflichkeit, den städtischen Ehrungshabitus gegenüber den Dynasten sowie den lokalen Euergeten als zentrale Form kollektiver Selbstmanifestation. An keinem Ort läßt sich das Interesse an Polis-Gegenwart besser beobachten als in der freien Kleinstadt Priene, deren Agora zu einem monumentalen Schauplatz des städtischen Ehrungshabitus ausgestaltet ist.
Für Pergamon wurden drei genuin städtische Ausdrucksformen in den Blick genommen und anhand der epigraphischen Zeugnisse diskutiert: die bürgerlichen (Bau-)Stiftungen, das Ehrverhalten des Demos gegenüber den königlichen Philoi und dem Königshaus sowie der städtische Herrscherkult. Aus archäologischer Sicht galt es zuletzt, das Polis-Zentrum par excellence, die Obere Agora, auf ihren vermeintlich bürgerlichen Charakter hin zu untersuchen.
Als Ergebnis läßt sich für den pergamenischen Demos eine erstaunliche innere Dynamik im Ringen um Präsenz festhalten. Während unter den ersten beiden Königen Attalos’ I. und Eumenes’ II. von einer bürgerlichen ›Leerstelle‹ gesprochen werden muß, gelingt es der Bürgerschaft in den letzten Jahren der Attalidenherrschaft nahezu unvermittelt, einen direkten Ehrungs-Dialog mit dem König Attalos III. zu etablieren und somit an und mit dem Herrscher zur Erscheinung zu kommen.

Eva CHRISTOF – Gabriele KOINER, Ein kaiserzeitlicher Rankenfries und früh- bis mittelbyzantinische liturgische Ausstattungsteile aus Tavium
Zusammenfassung: Dieser Beitrag präsentiert und diskutiert jüngst dokumentierte antike Architekturteile aus Tavium (Türkei, Provinz Yozgat, Büyüknefes) und seiner Umgebung. Im ersten Teil geht es um drei Blöcke eines monumentalen kaiserzeitlichen Rankenfrieses aus Kalkstein. Der Fries greift frühkaiserzeitliche Motive auf, datiert aber durch stilistische Vergleiche in das späte 1. oder in die erste Hälfte des 2. Jhs. n. Chr.
Der zweite Teil des Beitrages widmet sich den früh- und mittelbyzantinischen Ausstattungsteilen von Kirchenbauten aus Tavium und Umgebung. Es handelt sich um mehrere Schrankenplatten und Schrankenpfosten, einen Beckenständer, ein Miniaturkapitell von einer Altarsäule, einen Ciboriumsbogen sowie um ein mittelbyzantinisches Ambofragment mit der Darstellung eines an einem Wasserquell trinkenden Pfaus. Die Denkmäler bestehen hauptsächlich aus lokalem rötlichem Konglomerat sowie aus weißem Marmor. Wenn auch meistens fragmentarisch überliefert, bilden sie Indikatoren für bisher unbekannte Kirchenanlagen in Tavium und der zugehörigen Chora. Der Anteil an spätantik-frühbyzantinischen Stücken liegt wesentlich höher als jener an mittelbyzantinischen.

Barbara HOREJS – Mathias MEHOFER – Ernst PERNICKA, Metallhandwerker im frühen 3. Jt. v. Chr. – Neue Ergebnisse vom Çukuriçi Höyük
Zusammenfassung: Neue Ausgrabungen auf dem Çukuriçi Höyük erbrachten zahlreiche Hinweise auf Metallwerkstätten, die in die frühe Bronzezeit datieren. Fest installierte Öfen in großer Zahl erlauben die Lokalisierung dieser Werkstattareale im ursprünglichen Zentrum des Tells. Ein Raumkomplex der jüngsten Besiedlungsphase wird in seiner Datierung und dem dazugehörigen metallurgischen Ensemble vorgestellt und diskutiert. Das vielfältige Spektrum lässt auf unterschiedliche Gusstechniken in der Herstellung schließen. Darüber hinaus belegen Gussformen im Fundmaterial die Herstellung von Metallbarren für den weiteren Austausch.
Erste Analyseergebnisse mittels Rasterelektronenmikroskopie und Röntgenfluoreszenzanalyse zeigen, dass die Metallhandwerker des Çukuriçi Höyük offenbar auch über metallurgisches Spezialwissen verfügten, wie am Beispiel eines Objektes aus einer Kupfer-Silberlegierung veranschaulicht wird. Funde mit ähnlicher Zusammensetzung und Zeitstellung finden sich vom Balkan bis Mesopotamien und lassen die Einbindung des Çukuriçi Höyük in ein weiträumiges Kommunikationsnetzwerk vermuten.

Fahri IŞIK, Das Leto-Heiligtum in Asarcık am Xanthostal. Zur sog. »Akkulturation« in Lykien anhand seiner frühen Tempelbauten. Mit einem epigraphischen Beitrag von Recai Tekoğlu
Zusammenfassung: Ein Felskultplatz auf der Südwestspitze der kleinen Bergsiedlung Asarcık am Xanthostal definiert zugleich den mit ihm in unmittelbarer Verbindung stehenden rechteckigen Komplex als einen Sakralbau. Dies bestätigt sich durch eine dort gefundene Inschrift, die den Platz als »heiligen Ort und Tempel der Leto« bezeichnet, welches gut zum Wesen der mit der Großen Göttin Altanatoliens gleichgesetzten Muttergöttin der Lykier passt. Als Eigenart anzusprechen für den frühen lykischen Tempel generell ist, dass er einen kleinen, bescheidenen Grundriss hat, keinen kanonischen Altar vor dem Eingang besitzt und mit einer in altanatolischer Tradition gestalteten, offenen Felseinrichtung in Verbindung steht. Er weist keine Überhöhung und keine Standfläche in Form eines Stylobats auf. Ebenso regelhaft ist seine Orientierung nach Süden. Der aus vergänglichem Fachwerk bestehende Oberbau gibt einen Hinweis darauf, weshalb von frühen Tempeln in Lykien – so wie hier – nur wenig bekannt ist und stellt die These, dass für ein lykisches Heiligtum archaisch-klassischer Zeit »nicht das Tempelgebäude, sondern der offene Bezirk mit einem Felsaltar charakteristisch« sei, in Frage. Die Typen, die sich in »Sekos«, Oikos und Antenbau unterscheiden, gehen – ähnlich wie die lelegischen aus dem benachbarten Karien – auf den Einfluss der ionischen Sakralbauten der Archaik zurück. Der in Asarcık auch inschriftlich belegte, im Grundriss charakteristische Tempel der Göttertrias der lykischen Nation – der Letoiden – mit Trinaos und einem gemeinsamen Vorraum ist in dieser Landschaft ebenso als Turmgehöft oder Reihenhaus bekannt. Er braucht daher typologisch nicht auf einen fremdländischen Einfl uss zurückgeführt zu werden. Daraus kann geschlussfolgert werden, dass bei der Errichtung und Einrichtung der frühen lykischen Heiligtümer als Tempelgebäude und Felskultplatz künstlerisch und gedanklich die einheimische anatolische Kultur und der indigene Glauben entscheidend waren und von einer Akkulturation – im Sinne der von Griechenland eingeführten fremden Formen- und Gedankenlehre – nicht die Rede sein kann. Daher sollte auch von einer begrifflichen Gleichsetzung der anatolisch-ionischen Kunst mit der helladisch-dorischen abgesehen werden.

Mehmet IŞIKLI – Mahmut Bilge BAŞTÜRK, Bronze Axes from the Erzurum-Kars Region:
An Elementary Corpus
Zusammenfassung: Das ›Erzurum-Kars Plateau‹ im Osten der heutigen Türkei umfaßt die höchsten Ebenen Kleinasiens und ist in geographischer wie kultureller Hinsicht die natürliche Fortsetzung des südlichen Kaukasus. Außerdem befinden sich hier die natürlichen Verbindungen zwischen der kaukasischen und der anatolischen Welt. Trotz dieser besonderen Stellung zählt die Region immer noch zu den wenig beachteten Bereichen der Archäologie.
Jüngste Forschungen zeigen, daß der Kaukasus, besonders der südliche Teil, seit der mittleren Bronzezeit eine wichtige Region der Metallproduktion war. Obwohl Teil derselben Region liefert das Erzurum-Kars Plateau aufgrund fehlender Untersuchungen kaum Belege hierfür. Die Entwicklung der Metallurgie kann nur durch eine begrenzte Anzahl von Ausgrabungen nachgewiesen werden; ergänzt werden diese unglücklicherweise aber auch durch illegale Grabungen und Material, das beschlagnahmt worden ist.
Dieser Beitrag konzentriert sich auf eine spezielle Gruppe von Metallobjekten – die Bronzeäxte –, die in den Museen von Erzurum und Kars aufbewahrt werden und eine exemplarische Sammlung für Nordostanatolien darstellen. Der Hauptteil dieser Studie stützt sich auf 23 Bronzeäxte – neun aus Erzurum und 14 aus dem Museum in Kars. Doch nur vier der Stücke aus Erzurum wurden bei archäologischen Ausgrabungen geborgen. Fünf weitere Beispiele aus Erzurum und alle aus Kars wurden von Plünderern ›angekauft‹ oder beschlagnahmt. Unter diesen Voraussetzungen ist eine chronologische Einordnung schwierig; die Autoren beabsichtigen deshalb nicht das rechtswidrig ausgegrabene Material ›vorzustellen‹, sondern es wird vielmehr eine generelle Studie angestrebt, um mit Hilfe eines typologischen Ansatzes die Bedeutung der Region für die Entwicklung der Metallurgie und die Verbindungen zu anderen Regionen darzustellen.   

Sarah JAPP, Die sog. Gilded Ware – eine mutmaßlich frühbyzantinische Keramikgefäßgruppe in Pergamon
Zusammenfassung: In den nachantiken Schichten der Grabungen in Pergamon treten immer wieder Scherben einer bestimmten Gruppe von Gefäßen zutage. Dabei handelt es sich mehrheitlich um Fragmente kleiner Krüge, deren Charakteristikum weniger die Form als vielmehr die besondere Behandlung der äußeren Oberfläche darstellt. Diese ist nämlich mit einem stark glimmerhaltigen Überzug versehen, der dem Gefäßkörper einen goldfarbenen Schimmer verleiht und damit auch den Grund für die Benennung Gilded Ware bildete. Die pergamenischen Fundkontexte, vor allem aber Vergleiche mit dem Material benachbarter Stätten erlauben es, für die Datierung dieser Ware das späte 6. bzw. 7. Jh. u. Z. zu postulieren. Für Pergamon wäre damit eine als einfaches Tafelgeschirr zu bezeichnende Gefäßgruppe der frühbyzantinischen Zeit definiert.

Ibrahim Hakan MERT – Philipp NIEWÖHNER, Blattkapitelle in Konya. Lykaonien zwischen Sidamaria und Binbirkilise
Zusammenfassung: Zwei Dutzend römische und byzantinische Blattkapitelle im archäologischen Museum Konya und in der Alaeddin Camii stammen aus Sidamaria, Ikonion und Pappa/ Tiberiupolis. Eines läßt sich mit dem Sidamaria Sarkophag in Zusammenhang bringen, andere mit Dokimion und der Genese des groß- und kleingezackten Akanthus. Der lykaonischen Provinzhauptstadt Ikonion bescheinigen die Blattkapitelle ein modernes Steinmetzwesen, das an der führenden anatolischen Werkstatt von Dokimion orientiert war. Insgesamt zeigen die Kapitelle, daß man in Lykaonien nicht auf die primitive Bauweise beschränkt war, die den besterhaltenen Ruinenkomplex der Provinz in Binbirkilise charakterisiert und der Region eine urtümliche Originalität zu bescheinigen schien. Ausweislich der Kapitelle baute man andernorts in Lykaonien auf der Höhe der Zeit, stand im engen Austausch mit den Nachbarprovinzen und folgte überregionalen Trends.

Philipp NIEWÖHNER, Der frühbyzantinische Rundbau beim Myrelaion in Konstantinopel.
Kapitelle, Mosaiken und Ziegelstempel. Mit Beiträgen von Jenny Abura und Walter Prochaska
Zusammenfassung: Der Rundbau beim Myrelaion wurde 1965/66 von R. Naumann ausgegraben und publiziert. Die meisten Funde blieben dabei jedoch unberücksichtigt und werden deshalb hier aus Archivbeständen bzw. aus dem Depot des Archäologischen Museums Istanbul nachgetragen. Pilasterkapitelle stammen ausweislich archäometrischer Marmoranalysen aus den zentralanatolischen Brüchen von Dokimion. 15 oder mehr Exemplare derselben Serie weisen unterschiedlichen Blattschmuck auf, folgen also dem Prinzip ›Varietas‹. Diese frühbyzantinische Innovation wurde bislang auf römische Spolienbauten zurückgeführt, aber die Pilasterkapitelle vom Rundbau sprechen nun für eine östliche Herkunft. Bodenmosaiken geben den mythischen Heros Akteon als Lanzenjäger wieder und kommen als ikonographische Vorlage für das Megalopsychia-Mosaik im Yakto-Komplex von Daphne bei Antiochia in Frage. Elf Ziegelstempel ergänzen das bislang vom Myrelaion bekannt gewordene Corpus. Alle Befunde passen zu einer Bauzeit um 400 n. Chr. Demnach ist der Rundbau eines der ältesten erhaltenen Monumente von Konstantinopel. Als größter Kuppelsaal der Stadt bildete er wahrscheinlich den Kern einer aristokratischen Residenz, möglicherweise von Nobilissima Arkadia, einer Tochter von Arkadios und Schwester Theodosios II.

Philipp NIEWÖHNER – Wolfgang RABBEL – Harald STÜMPEL – Roman PAŠTEKA – Şerif BARIŞ, Eine neu entdeckte byzantinische Kirche in Iznik/Nikaia
Zusammenfassung: Iznik liegt in der nordwestanatolischen Provinz Bithynien am östlichen Ufer des gleichnamigen Sees und hieß in der Antike Nikaia. Anläßlich eines Kurses zur Anwendung geophysikalischer Methoden in der Archäologie wurde im Frühsommer 2008 eine Freifläche in der Innenstadt von Iznik/Nikaia magnetisch, radartechnisch sowie geoelektrisch prospektiert und dabei eine bislang unbekannte byzantinische Kirche entdeckt. Sie liegt südwestlich der Deniz Sokak und hatte wahrscheinlich die in mittel- und spätbyzantinischer Zeit gebräuchliche Form einer Kreuzkuppelkirche. Ihre Orientierung folgt dem hippodamischen Straßenraster und belegt, daß dieses im gesamten Stadtgebiet vorherrschte.

Jürgen SEEHER, Zur Wasserversorgung und Wassernutzung in der Unterstadt von Hattuša
Zusammenfassung: Bei den Untersuchungen zur Wasserversorgung der hethitischen Hauptstadt Hattuša sind bislang nur Anlagen in der Oberstadt und im Umland identifiziert worden. Dieser Beitrag erörtert die Frage, wie Wasser im Bereich der Unterstadt gespeichert werden konnte. Hier liegt an der tiefsten Stelle des befestigten Stadtgebietes hinter breiten Erdwällen eine Senke, die bislang wenig beachtet, aber immerhin auch schon einmal als Grablege der hethitischen Könige ins Gespräch gebracht worden ist: Mit Hilfe einer Bohruntersuchung konnte im Jahr 2002 der Nachweis erbracht werden, dass hier wahrscheinlich immer ein Wasserreservoir lag. Ausgehend von diesem Befund werden verschiedene Aspekte der Wasserversorgung der Unterstadt von Hattuša besprochen.

Karl STROBEL – Christoph GERBER, Tavium (Büyüknefes, Provinz Yozgat) und seine Region. Bericht über die Kampagnen 2006–2009. Mit einem Beitrag von G. Koiner/U. Lohner-Urban/P. Scherrer
Zusammenfassung: Die im Jahr 1997 begonnene Feldforschung von Tavium und seiner Umgebung im Rahmen des »Tavium International Research Project« unter der Gesamtleitung von K. Strobel wurde mit der Kampagne 2009 abgeschlossen. Das Archäologische Institut der Universität Graz wird das Grabungsprojekt in der antiken Stadt Tavium voraussichtlich fortführen. Im vorliegenden Beitrag werden die Ergebnisse der Geländebegehungen der Jahre 2006–2009 vorgelegt. Sie ergänzen und vervollständigen den vorigen Bericht in IstMitt 57. Die beiden wichtigsten Fundplätze – Cihanpaşa-Kaletepe und Yassıhüyük-Külpeşe – wurden genauer untersucht. Der Kaletepe zeichnet sich durch eine hethitische Anlage mit monumentalen Mauern und einer eisenzeitlichen Weiternutzung aus. Der Yassıhüyük ist ebenfalls eine hethitische Anlage mit einem zentralen Gebäudekomplex und einer eisenzeitlichen Nachnutzung. An beiden Orten wurden die topographische Aufnahme und eine intensive Geländebegehung durchgeführt. Die Erforschung des Yassıhüyük wird von den italienischen Partnern der Universitäten Udine und Verona durchgeführt. Von einem eisenzeitlichen Tumulus konnten aufgrund einer Raubgrabung Details zu dessen Aufbau dokumentiert werden.

KURZMITTEILUNG

Eric LAUFER, Nachtrag zu »Ein Wasserspiel in Labyrinthform im Museum von Manisa – römisch oder islamisch?«, IstMitt 58, 2008, 187–195

Further Volumes

IstMitt 59, 2009

 

Martin BACHMANN, In Memoriam Gerd Schneider

Andreas SCHACHNER, Das 16. Jahrhundert v. Chr. - eine Zeitenwende im hethitischen Zentralanatolien

Richard POSAMENTIR - Nurettin ARSLAN - Iulian BÎRZESCU - Şehrazat KARAGÖZ - Hans MOMMSEN, Zur Herkunftsbestimmung archaisch-ionischer Keramik III: Funde aus den Hellespontstädten, Histria und Olbia

Martin SEYER, Zur Ausstattung der Kammern lykischer Felsgräber

Oliver HÜLDEN, Die Festung auf dem Asas Dağ nordwestlich von Phellos (Zentrallykien)

 

Claudia DORL-KLINGENSCHMID - Christian KAYSER, Das Nymphaeum von Diokaisareia

Tommaso ISMAELLI, Il monopteros del santuario di Apollo a Hierapolis. Alla ricerca della sede dell'oracolo alfabetico

Sarah JAPP, Archäometrisch-archäologische Untersuchungen an Keramik aus Pergamon und Umgebung

Hans MOMMSEN - Sarah JAPP, Neutronenaktivierungsanalyse von 161 Keramikproben aus Pergamon und Fundorten der Region

Gerwulf SCHNEIDER - Sarah JAPP, Röntgenfluoreszenzanalysen von 115 Keramikproben aus Pergamon, Çandarlı, Elaia und Atarneus (Türkei)

Elisabeth RATHMAYR, Das Haus des Ritters C. Flavius Aptus. Beobachtungen zur Einflussnahme von Hausbesitzern an Architektur und Ausstattung in der Wohneinheit 6 des Hanghauses 2 in Ephesos

Beate BÖHLENDORF-ARSLAN - Martin DENNERT, Spolien in der Moschee und im Han von Çardak (Troas)

Thomas BILLER - Timm RADT, Kürsat - eine unerforschte Burg der Kreuzfahrerzeit

Ulf WEBER, Eine spätbyzantinische Ölpresse im Apollonheiligtum von Didyma

Markus KOHL, Jean-Nicolas Huyot, Aufzeichnungen eines Pariser Architekten in Pergamon

Gözde ÇELIK, Architectural Reflections of Political Authority during the Tanzimat Era

KURZMITTEILUNG

Philipp NIEWÖHNER - Walter PROCHASKA, Ein frühbyzantinischer Großbau mit Wandverkleidung aus dokimischem Marmor

 

IstMitt 58, 2008

HARALD HAUPTMANN, In Memoriam Ufuk Esin

LOTHAR HERLING - KIRSTIN KASPER - CLEMENS LICHTER - RECEP MERIÇ, Im Westen nichts Neues? Ergebnisse der Grabungen 2003 und 2004 in Dedecik-Heybelitepe

ALEXANDER AHRENS - EKİN KOZAL - CHRISTOPH KÜMMEL - INGRID LAUBE - MIRKO NOVÁK, Sirkeli Höyük - Kulturkontakte in Kilikien. Vorbericht über die Kampagnen 2006 und 2007 der deutsch-türkischen Mission

LARS KARLSSON, Labraunda 2004-2007. A preliminary report on the Swedish excavations (with contributions by Olivier Henry and Jesper Blid)

KAI MICHAEL SOMMEREY, Die Chora von Pergamon. Studien zu Grenzen, Siedlungsstruktur und Wirtschaft

RAMAZAN ÖZGAN, Eine spätrepublikanische Porträtbüste aus Magnesia a. M.

ERIC LAUFER, Ein Wasserspiel in Labyrinthform im Museum von Manisa - römisch oder islamisch?

ROBERT FLEISCHER, Unbekannte Felsheiligtümer in Termessos

ULF WEBER, Eine neue Orakelinschrift aus Didyma zum Kult der Horen in der späten Kaiserzeit

ELİF KESER KAYAALP, A Newly Discovered Rock-Cut Complex: Monastery of Phesīltha?

PHILIPP NIEWÖHNER, Mittelbyzantinische Templonanlagen aus Anatolien. Die Sammlung des Archäologischen Museums Kütahya und ihr Kontext (mit epigraphischen Beiträgen von Michael Grünbart)

RAINER WARLAND, Die byzantinische Höhlensiedlung von Gökçe/Momoasson in Kappadokien. Gehöfte, Grabkapellen mit Wandmalerei und ein vermögender Salbölhändler

BEATE BÖHLENDORF-ARSLAN, Keramikproduktion im byzantinischen und türkischen Milet

KURZMITTEILUNGEN

ANDREAS SCHACHNER - HALUK SAĞLAMTİMUR, Xenophons Überquerung des Kentrites - ein archäologischer Nachtrag

WOLFGANG MESSERSCHMIDT, Basis einer Ehrenstatue für Philokles, König der Sidonier, aus Kaunos

WOLFGANG RADT, Das Wohnhaus von Carl Humann in Izmir im Jahre 1892. Nachtrag zu dem Aufsatz »Carl Humann und Osman Hamdi Bey«, IstMitt 53, 2003, 505

IstMitt 57, 2007
THOMAS ZIMMERMANN, Kalınkaya-Toptaştepe, eine chalkolithisch-frühbronzezeitliche Siedlung mit Nekropole im nördlichen Zentralanatolien: Die Grabfunde der Kampagnen von 1971 und 1973

JÜRGEN SEEHER, Sägen wie die Hethiter: Rekonstruktion einer Steinschneidetechnik im bronzezeitlichen Bauhandwerk

ALESSANDRA GILIBERT, Fünf Quadersteine aus Karkemisch. Eine unbekannte eisenzeitliche Bestattung an der Herald's Wall?

HANS LOHMANN, Forschungen und Ausgrabungen in der Mykale 2001-2006
Mit Beiträgen von Hermann Büsing, Frank Hulek, Georg Kalaitzoglou, Gundula Lüdorf, Marc Müllenhoff und Philipp Niewöhner

RICHARD POSAMENTIR - SERGEY SOLOVYOV, zur Herkunftsbestimmung archaisch-ionischer Keramik: die Funde aus Berezan in der Eremitage von St. Petersburg II

AENNE OHNESORG - MUSTAFA BÜYÜKKOLANCI, Ein ionisches Kapitell mit glatten Voluten in Ephesos. Dem Andenken von B. F. Weber

HÜSEYIN CEVIZOĞLU, Becken und Ständer der klassischen Zeit in Klazomenai: Ein Zwischenbericht

ERHAN ÖZTEPE, Zu den Formen der Liegefalten und eingeritzten Linien in der griechischen Plastik

ULRICH RUPPE, Neue Forschungen an der Stadtmauer von Priene - Erste Ergebnisse

CORNELIE PIOK ZANON, Dank an Demeter: Neue Gedanken zu Architektur und Bedeutung des Demeter-Kultes in Pergamon im späten 3. Jh. v. Chr.

ADOLF HOFFMANN - MUSTAFA H. SAYAR, Vorbericht zu den in den Jahren 2003 bis 2005 auf dem Berg Karasis (bei Kozan / Adana) und in seiner Umgebung durchgeführten Untersuchungen
mit Beiträgen von Martina Andreoli, Redha Attoui, Martin Bachmann, Mathias Döring, Günter Hell, Roman Koch, Gergely Jost Kovacs, Harald Kürschner, Dominik Lorentzen, Gerald Parolly, Silvia Polla, Timm Radt, Dorothea Roos, Thorsten Schwing, Kerstin Thauer, Mariette de Vos

SEMRA MÄGELE - JULIAN RICHARD - MARC WAELKENS, Ein späthadrianisches Nymphäum in Sagalassos (Pisidien, Türkei): Ein Zwischenbericht

ELIFE KIRAZ, Aphrodite-Statuetten aus Kleinasien: Zu Ikonographie, Funktion und Deutung

KARL STROBEL - CHRISTOPH GERBER, Tavium (Büyüknefes, Provinz Yozgat) - Bericht über die Kampagnen 2003-2005
mit Beiträgen von E. Christof, G. Koiner, A. Puhm, S. De Martino und D. Müller

PETER BAUMEISTER - DOROTHEA ROOS - TURGUT SANER, Die Keloşk Kale. Ein spätantiker Gebäudekomplex im türkischen Euphratbogen. Studien zu Osrhoene in der Spätantike I

LORENZ KORN, Einige abbasidische Inschriften aus der Gazīra

KURZMITTEILUNGEN

Christoph Gerber, Zur Datierung der Frühbronzezeit I in Hassek Höyük
Nachtrag zu IstForsch 47

Martin Seyer, Ein neu entdecktes Felskammergrab in der Kibyratis

IstMitt 56, 2006
Vierzig Jahre in der Türkei - Vortrag zum Abschied von Istanbul von Wolfgang Radt

Michael BLÖMER - Engelbert WINTER, Der Dülük Baba Tepesi bei Doliche und das Heiligtum des Iupiter Dolichenus. 2. Vorbericht (2004 - 2005)

Kutalmış GÖRKAY, Ankaras unbekanntes Stadium

Alexander HERDA, Panionion - Melia, Mykalessos - Mykale, Perseus und Medusa. Überlegungen zur Besiedlungsgeschichte der Mykale in der frühen Eisenzeit

Oliver HÜLDEN, Ein Felsheiligtum mit Dreifigurenrelief im nördlichen Yavu-Bergland (Lykien)

Fahri IŞIK, Von der anatolischen Halle zur griechischen Stoa

Bruno JACOBS - Anke SCHÜTTE-MAISCHATZ, Statue eines Bogenschützen aus dem Stadtgebiet von Urfa

Michael KERSCHNER, Zur Herkunftsbestimmung archaisch-ostgriechischer Keramik: die Funde aus Berezan im Akademischen Kunstmuseum der Universität Bonn und im Robertinum der Universität Halle-Wittenberg

Abuzer KIZIL - Frank RUMSCHEID, Ein neugefundenes Pfeilerkapitell aus dem frühhellenistischen Mylasa

Ulrich MANIA, Eine neue Werkstatt früher türkischer Keramik - Miletware aus Pergamon

Gabriele MIETKE, Studien zur frühbyzantinischen Bauornamentik im Rauhen Kilikien: Vorbilder und Datierungsmöglichkeiten von Kapitellen

Hans MOMMSEN - Michael KERSCHNER - Richard POSAMENTIR, Herkunftsbestimmung von 111 Tonproben aus Berezan mit Hilfe von Neutronenaktivierungsanalysen

Philipp NIEWÖHNER, Frühbyzantinische Steinmetzarbeiten in Kütahya. Zu Topographie, Steinmetzwesen und Siedlungsgeschichte einer zentralanatolischen Region

Richard POSAMENTIR - Mustafa Hamdi SAYAR, Anazarbos - ein Zwischenbericht aus einer kilikischen Großstadt

Richard POSAMENTIR - Sergey SOLOVYOV, Zur Herkunftsbestimmung archaischostgriechischer Keramik: die Funde aus Berezan in der Eremitage von St. Petersburg

Richard POSAMENTIR - Michael WÖRRLE, Der Zeustempel von Aizanoi, ein Großbau flavischer Zeit

Stephan WESTPHALEN, Studien zur frühbyzantinischen Bauornamentik im Rauhen Kilikien: Diokaisareia/Uzuncaburç

Derya YALÇIKLI, Zwei Bronzeschwerter aus Westanatolien

Turgut Hacı ZEYREK - İlksen ÖZBAY, Statuen und Reliefs aus Nikomedeia

IstMitt 55, 2005

In Memoriam Tahsin Özgüç von Harald Hauptmann

In Memoriam Manfred Osman Korfmann von Jürgen Seeher

Michael BLÖMER - Engelbert WINTER, Doliche und das Heiligtum des Iupiter Dolichenus auf dem Dülük Baba Tepesi. 1. Vorbericht (2001-2003)

Renate BOL, Der 'Torso von Milet' und das Kultbild des Apollon Termintheus in Myus

Eva CHRISTOF - Gabriele ERATH-KOINER, Antike Architekturfragmente aus Tavium. Erste Ergebnisse

Christian GLIWITZKY, Die Kirche im sog. Bischofspalast zu Side

Winfried HELD, Kult auf dem Dach. Eine Deutung der Tempel mit Treppenhäusern und Giebeltüren als Zeugnis seleukidischer Sakralarchitektur

Musa KADIOĞLU, Die Opus Sectile-Wandverkleidung der Latrine in Magnesia a. M.

Semra MÄGELE, Ein besonderer Ort für Votive: Anmerkungen zu einem ungewöhnlichen Befund an drei Statuen aus einem Nymphäum von Sagalassos

Wolfgang RADT, Eine antike Wasseruhr im Gymnasion von Pergamon

Jürgen SEEHER, Bohren wie die Hethiter: Rekonstruktion von Bohrmaschinen der Spätbronzezeit und Beispiele ihrer Verwendung

Bilal SÖĞÜT, Ein hellenistisches Kapitell aus dem Rauhen Kilikien: Das korinthische Kapitell von Efrenk

Mustafa ŞAHİN, Terrakotten aus Knidos: Erste Ergebnisse. Die Kulte auf der Rundtempelterrasse

Mustafa ŞAHİN, Kinderstatuetten aus Ton auf der Rundtempelterrasse in Knidos

Martin ZIMMERMANN, Eine Stadt und ihr kulturelles Erbe. Vorbericht über Feldforschungen im zentrallykischen Phellos 2002-2004 mit einem Beitrag von Christof Schuler

IstMitt 54, 2004, Festschrift Wolfgang Radt

Wulf RAECK, Das hellenistische Pergamon als Residenzstadt und Polis. Kenntnisstand und offene Fragen

Klaus NOHLEN, Anastilosis und Entwurf

Martin BACHMANN, Antike als Resource. Archäologie und Tourismus in Bergama

Klaus FITTSCHEN, Pergamon, Herbst 1878 - Habbo G. Lolling zum Gedächtnis

Gerhild HÜBNER, Zu den Anfängen der Photographie und ihrer Anwendung in der Klassischen Archäologie: die ersten zwei Jahrzehnte der Pergamongrabung

Ulrike WULF, »Die erfreulichsten Spuren hatten hinterlassen die beiden Maler Kips und Koch ...«. Das Pergamonpanorama der Jubiläumsausstellung 1886

Volker KÄSTNER, Vorhellenistische Architekturstücke aus Pergamon

Manfred KLINKOTT, Die eumenische Befestigung von Pergamon

Michael PFROMMER, Die Basileia von Pergamon und Alexandria und das Haus des Augustus in Rom

Holger SCHWARZER, Der sog. Bau H. Zum mutmaßlichen Prytaneion von Pergamon

Günther GARBRECHT - Henning FAHLBUSCH, Die Wasserversorgung von Pergamon

Felix PIRSON, Elaia, der maritime Satellit Pergamons

Helmut MÜLLER, Allianoi

Ahmet YARAŞ, Die »Koca Koru Tepe«-Nekropole bei Bergama

Michael SCHULTZ - Tyede H. SCHMIDT-SCHULTZ, »Der Bogenschütze von Pergamon« - Die paläopathologisch-biographische Rekonstruktion einer interessanten spätbyzantinischen Bestattung

Sarah JAPP, Zeugnisse jüdischen Lebens im antiken Pergamon und im neuzeitlichen Bergama

Anton BAMMER, Das Lyzäum von Bergama

Nikolaus HIMMELMANN, Zwei pergamenische Ornamentplatten in Istanbul

Gioia DE LUCA, Homer in Pergamon

Ursula MANDEL - Berthild GOSSEL-RAECK, Votivterrakotten von der pergamenischen Oberburg

Ömer ÖZYİĞİT, On the Dating of the Poyracık (Gambrion) Tomb Finds

Şehrazat KARAGÖZ, Die Kybele-Statuetten von Kestel bei Pergamon

Thomas OTTEN, Die frühbyzantinischen Bronzelampen aus Pergamon

Neşe ATİK - Klaus RHEIDT, Pergamenisches in Anatolien. Aizanoi und seine Beziehungen zur Hauptstadt der Attaliden

Veli KÖSE, Ein neuer Gigantenfries aus Melli in Pisidien

Poul PEDERSEN, Pergamon and the Ionian Renaissance

Marc WAELKENS, Ein Blick von der Ferne. Seleukiden und Attaliden in Pisidien

Jürgen BORCHHARDT, »thoracatus cum equo incedens«

Orhan BİNGÖL, Pergamon und Magnesia

Sven KIELAU, Das Taubenmosaik aus der Villa Hadriana und seine Beziehungen zu Pergamon. Neue Beobachtungen

Fahri IŞIK, Zur anatolischen Athena im Lichte der Athena Ergane von Ilion und der Athena Nikephoros von Pergamon

Helmut HALFMANN, Pergamener im römischen Senat

Eberhard MEßMER, Moderne digitale Grabungsdokumentation - Erfahrungen und Möglichkeiten der Geodäsie

Wolfgang GAITZSCH, Die Pergamon-Schrift

IstMitt 53, 2003

N. ARSLAN, Goldbleche aus Tenedos

N. ARSLAN - N. SEVİNÇ, Die eisenzeitlichen Gräber von Tenedos

N. ASUTAY, Zur Funktion der seitlichen Portikusgänge der Şehzade Camii und zur Frage ihrer byzantinischen Vorbilder

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M. WAELKENS, Romanization in the East. A case study: Sagalassos and Pisidia (SW Turkey)

B. F. WEBER, Die Säulenordnung des archaischen Dionysostempel von Myus

IstMitt 51, 2001

Veli SEVİN - Aynur ÖZFIRAT, Die Stelen aus Hakkari: Steppennomaden in Vorderasien

Aynur ÖZFIRAT, Erste Betrachtungen zum ostanatolischen Hochland im 2. Jt. v. Chr.

Engin ÖZGEN - Barbara HELWING, Ausgrabungen auf dem Oylum Höyük, 1997-2000. Zweiter vorläufiger Bericht

Recep MERİÇ - P. A. MOUNTJOY, Three Mycenaean vases from Ionia

Serap YAYLALI, An engraved pithos from the Erzurum Museum

Nurettin ARSLAN, Die Funde des Kıcıkışla Höyük

Gabriele NICK, Apollon als Löwenbändiger im östlichen Mittelmeergebiet

Barbara HIRSCH, Orte des Dionysos - Kultplätze und ihre Funktion

Jutta MEISCHNER, Ein Porträt Antiochos' VI. Epiphanes Dionysos in Mersin

Kai JES, Türgrabsteine in Aizanoi II: Fassadenmonumente mit Scheintür

Christoph B. KONRAD, Beobachtungen zur Architektur und Stellung des Säulenmonumentes in Istanbul-Cerrahpaşa - 'Arkadiossäule'

Alexander ZÄH, Das spätantike und byzantinische Kaunos

M. Sacit PEKAK, Die kreuzförmige Kirche von Güzelöz (Mavrucan)

Neslihan ASUTAY, Überlegungen zum Christos-Evergetis-Kloster und zur Theodosia-Kirche am Goldenen Horn

Rudolf H. W. STICHEL, Das Coliseo de Spiriti in Konstantinopel: ein Phantom. Ein Beitrag zur Erklärung der Stadtansicht vom Vavassore-Typus

ISBN/ISSN

ISSN 0341-9142

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