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Aus Anlass der Wiedereröffnung findet am 7. März um 19 Uhr in der Abteilung Madrid ein Abendempfang statt. Nach Grußworten von S.E. Botschafter Reinhard Silberberg und Dirce Marzoli, Direktorin der Abteilung, werden den neu gewählten Korrespondierenden Mitgliedern des DAI ihre Urkunden überreicht. Den anschließenden Festvortrag hält Friederike Fless, Präsidentin des DAI, in spanischer Sprache zum Thema "Roms Grenzen / Fronteras de Roma".
Die Abteilung Madrid ist seit 1954 kontinuierlich zur Drehscheibe der internationalen archäologischen Forschung geworden, zu einem Forum für Kontakte, für die Entwicklung von wissenschaftlichen Netzwerken, für Tagungen und Workshops, die besonders der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses dienen. Dazu trägt vor allem die Bibliothek bei – eine der drei größten Fachbibliotheken der Iberischen Halbinsel mit 80.000 Büchern und ca. 500 Zeitschriften aus insgesamt 46 Ländern.
Zu den Kennzeichen der Abteilung gehören ihre ausgezeichneten Beziehungen zu den Archäologen der Gastländer (Spanien, Portugal und Marokko). Alle Grabungsprojekte werden in Kooperation mit Universitäten, Denkmalpflegeämtern oder anderen Forschungsinstitutionen durchgeführt. Die Abteilung und alle Kollegen, die über ihre Vermittlung auf die Halbinsel oder nach Marokko kommen, ebenso jene die über die DAI-Brücke nach Deutschland oder in die anderen DAI-Gastländer kommen, sehen in der Art der paritätischen Zusammenarbeit eine Garantie zum Erfolg.
Näheres über die Madrider Abteilung, die am 2. März 1954, also vor fast genau 56 Jahren eröffnet wurde und seitdem zu einer Referenz für die Archäologie Südwesteuropas und Marokkos ist erfahren Sie hier.
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