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Research Projects

Das Zeus-Olbios Heiligtum im Rauhen Kilikien

Die Priesterdynastie des olbischen Tempelstaates herrschte über ein ca. 1000 km 2 umfassendes Territorium im Rauhen Kilikien, das von den Flüssen Kalykadnos und Lamos begrenzt wurde. Das Zentrum ihrer Macht war das Zeus-Olbios-Heiligtum, das in hellenistischer Zeit (3.-1. Jahrhundert v. Chr.) monumental ausgebaut wurde. Die sakrale Topographie des hellenistischen Tempelstaates soll unter zwei Aspekten analysiert werden. Zum einen gilt es, alle Kultstätten innerhalb des Territoriums in ihrer spezifischen Qualität zu erfassen und nach ihrer Hierarchie zu fragen.

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Kalapodi. Neubewertung der Typologie der dorischen Architektur

Die dorische Architektur gilt im Allgemeinen als gut bekannt. In Kalapodi bietet sich die einzigartige Möglichkeit eines exemplarischen Studiums vom mykenischen Ursprung und bislang mindestens acht übereinander Bauten geometrischer bis hadrianischer Zeit. Durch den Neufund eines archaischen Kapitells und Untersuchungen an bekannten früharchaischen Kapitellen aus Kalapodi wird jedoch die chronologische Entwicklungsreihe neu zu ordnen sein.

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Heiligtümer in Latium (Cori, Terracina)

Die Städte in Latium nehmen mit der wachsenden Macht Roms und den damit einhergehenden wachsenden Verbindungen zum griechischen Osten im 3. und 2. Jh. v. Chr. einen beispiellosen Aufschwung. Diese Veränderungen kulminieren im Ausbau bestimmter zentraler Heiligtümer. Die berühmtesten Beispiele bilden dabei die Heiligtümer der Fortuna Primigenia in Praeneste oder das des Hercules Victor in Tivoli, denen sich in eigentlich allen anderen Städten entsprechende Komplexe zur Seite stellen lassen.

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Zur räumlichen Gestaltung punischer Kultstätten

Die unterschiedliche architektonische Fassung der bislang bekannten phönizisch-punischen Heiligtümer lässt kein gleichförmiges Bild entstehen und entzieht sich weitgehend einer Grundrisstypologie. Um punische Sakralanlagen zu entschlüsseln, müssen wir uns einerseits von der Vorstellung normierter Architekturformen lösen und andererseits unseren Blick auf die Kultvorgänge lenkten. Ein auf den Kult basierender Zugang kann neue Perspektiven auf diese Heiligtümer eröffnen, deren bauliche Unterschiedlichkeit das auffallendstes Merkmal zu sein scheint ("irregular plan").

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Uruk - Kulttopographie eines babylonischen Heiligtums

Das Eanna-Heiligtum in Uruk entstand in der uns bekannten Form am Beginn des dritten Jahrtausends v. Chr. und bestand bis in die seleukidische Zeit hinein. Es war der Göttin Inanna/Ischtar geweiht, die - neben dem Himmelsgott Anu - ihren Hauptverehrungsort in Uruk hatte. Das Heiligtum setzte sich zu allen Zeiten aus einem im Zentrum der Anlage errichteten Tempel auf einer Terrasse bzw. einer Zikkurrat sowie einer Anzahl von umgebenden Höfen unterschiedlicher Funktion zusammen.

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Der archaische Apollontempel ('Tempel II') in Didyma

Der archaische Apollontempel ('Tempel II') in Didyma gilt schon seit seiner Auffindung zu Beginn des 20. Jhs. - insbesondere auch wegen der qualitätvollen marmornen Bauskulptur (heute im Pergamonmuseum in Berlin sowie im Archäologischen Museum in Istanbul) - neben den beiden berühmten Dipteroi im Heraion in Samos sowie dem älteren Artemision in Ephesos als einer der bemerkenswertesten archaischen ionischen Tempel in Kleinasien. Der bislang unzureichend erforschte hypäthrale Marmor-Kalkstein-Bau des 6.

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Didyma: Kultabhängige Kontinuität sakraler Räume und Architektur

Das ungewöhnliche architektonische Konzept, das den großen Apollon-Tempel in Didyma kennzeichnet, ist auch in Grundzügen für die Vorgängerbauten postuliert worden. Ferner scheinen weitere hypäthrale Bauten Kleinasiens bei Tieferlegung des Adytonbereichs ähnlichen Kultvorstellungen entsprungen zu sein.

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Das Ende der steinzeitlichen Heiligtümer des Göbekli Tepe

Auch wenn die genaue Funktion der Heiligtümer des Göbekli Tepe noch nicht erschlossen ist, so drängt sich beim Versuch einer Charakterisierung der rituellen Welt der frühholozänen Jägerkulturen Obermesopotamiens diese megalithischen Bauformen in den Vordergrund. Die Kreisanlagen des Göbekli Tepe beinhalten eine Welt aus Symbolen und Mythogrammen, die im 8. Jt. v. Chr. von der Bühne der altorientalischen Kulturen so spurlos verschwunden ist wie sie im 10. Jt. unvermittelt und in monumentaler Ausprägung erschienen war.

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Abydos

Der Gedanke der Auferstehung und des Fortlebens im Jenseits ist in der pharaonischen Kultur ab Mitte des 3. Jts v. Chr. eng mit der Gottheit Osiris verbunden. In der frühdynastischen Nekropole von Umm el-Qaab wurde das Grab des Djer, des dritten Königs der 1. Dynastie seit der Zeit des Mittleren Reiches mit dem Grab des ersten mythischen Königs, dem Grab des Gottes Osiris identifiziert. Der sich am Ort etablierende Osiriskult erfährt im Neuen Reich, während der 19. und 20. Dynastie einen weiteren Höhepunkt und wird während des 1.

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Die Statuenbasen im Zeusheiligtum von Olympia

Anhand der ca. 800 im Heiligtumsareal gefundenen Statuenbasen und Basenfundamente soll eine zeitlich differenzierte Betrachtung der Statuenaufstellung im Zeusheiligtum von Olympia vorgenommen werden. Diese verspricht nicht nur wichtige Erkenntnisse zur Gestaltung der Heiligtumstopographie durch die statuarischen Weihgeschenke, sondern auch darüber, wie in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche mit den alten Denkmälern verfahren wurde.

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Konzeptionswechsel in der Sakraltopographie kaiserzeitlicher Städte: Tempel und Altar auf Fora und Agorai

Wie die großen Heiligtümer mit ihren diversen Kult- und Opferstätten bisweilen radikal umgestaltet wurden, so haben bekanntlich auch zentrale Plätze im öffentlichen Raum der Städte tiefgreifende Veränderungen erfahren. Davon sind immer auch Kultmale betroffen gewesen, die sich einzeln oder in größerer Zahl mitten auf einem Platz befunden haben oder die in enger Verbindung mit einem Sakralbau an der Seite eines Platzes gestanden haben können. Beispielhaft zeigen das etwa die mehrfache Neukonzeption des Forum Romanum und die komplette Umformung des Forums von Brescia.

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Milet, bronzezeitliches Heiligtum und Heiligtum der Athena

Nahe des Athenatempels von Milet wurde bei den neuen Ausgrabungen in den prähistorischen Schichten (s. auch Forschungscluster 3) ein Heiligtum entdeckt, das - wie die gleichzeitigen Siedlungsphasen - deutliche Züge der kretisch-minoischen Kultur zeigt. Dieses Heiligtum entstand wahrscheinlich bereits in der Siedlungsphase Milet III (20./19. bis Mitte 18. Jh. v. Chr.). Sicher nachzuweisen ist es mit einer Abfolge von Lehmziegelaltären in Milet IV (Mitte 18. bis Mitte 15. Jh. v. Chr.).

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Olympia

Eines der bedeutendsten Heiligtümer der griechisch-römischen Antike war Olympia, wo sich zu den alle vier Jahre stattfindenden Sportwettkämpfen Teilnehmer aus der ganzen antiken Welt zusammenfanden. Die seit 1874 zunächst von den Berliner Museen, anschließend vom DAI durchgeführten Grabungen haben inzwischen fast das gesamte Heiligtum freigelegt.

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Die Basileia von Pergamon

Gegenstand des Projektes sind die Palastanlagen Pergamons, die sich in exponierter Lage über den nordöstlichen Bereich der Pergamener Oberburg erstrecken. In hellenistischer Zeit befand sich dort das Zentrum der attalidischen Königsherrschaft, die sich erst im Zuge der Nachfolge Alexanders des Großen etablierte. Die als Palast angesprochene Anlage umfasst sechs Baugruppen, die in ihren Funktionen unterschiedlichen Zwecken dienten.

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Die Kaiserpaläste auf dem Palatin in Rom

Die Kaiserpaläste auf dem Palatin waren in allen ihren Ausbauphasen hochkomplexe Gebilde, die den kaiserlichen Hof aufnahmen. Der Palatin war aber immer mehr als nur ein Konglomerat von Räumen, die für die Durchführung der Amtsgeschäfte und der Dienstpflichten sowie für das Leben am Hof geeignet waren. Seine Architektur ist deshalb in die Literatur als Synonym für Herrschaftsarchitektur ganz allgemein eingegangen.

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