Bisherige Arbeiten
Die Ende des 4. Jhs. gegründete Siedlung entwickelte sich rasch zu einem Zentralort mit einem großzügigen Straßennetz, mehreren Heiligtümern und anderen öffentlichen Einrichtungen. Zu diesem Bild gehört auch die Anwesenheit der bewaffneten Elite, die Ansiedlung spezialisierter Handwerker, die Münzprägung vor Ort sowie reichliches Importgut. Am Ende des 2. Jhs. v. Chr. zeichnet sich eine Unruhephase ab, in deren Folge das Siedlungsareal, das auch landwirtschaftlich genutztes Gelände einschloß, mit einer Stadtmauer geschützt wurde (seitdem Oppidum). Mit einem Niedergang der Siedlung ist um die Mitte des 1. Jhs. v. Chr. zu rechnen.
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