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"Waldgirmes - Bilder einer Ausgrabung" im Foyer der Frankfurter Stadtsparkasse
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"Waldgirmes - Bilder einer Ausgrabung" im Foyer der Frankfurter Stadtsparkasse
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Der Präsident Hans-Joachim Gehrke und der hessische Landesarchäologe Egon Schallmayer in den Restaurierungswerkstätten
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Die erneute Präsentation des Pferdekopfs stieß auf großes Medieninteresse
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Im August 2009 gelang Forschern des Deutschen Archäologischen Instituts in einem 11 Meter tiefen Brunnen der frührömischen Stadt in Waldgirmes (Lahn-Dill-Kreis) der sensationelle Fund eines lebensgroßen, vergoldeten bronzenen Pferdekopfes einer Reiterstatue des Kaisers Augustus.
Unter großem medialen Interesse war dieser anlässlich des Beginns der Restaurierungsmaßnahmen am 16. März 2010 in der Archäologischen Restaurierungswerkstatt der Hessischen Landesarchäologie ein letztes Mal in seinem ursprünglichen Zustand zu sehen. Der Präsident des DAI Prof. Hans-Joachim Gehrke und der Hessische Landesarchäologe Prof. Egon Schallmayer erläuterten den Medienvertretern ausführlich die Bedeutung des Kopfes sowie der zivilen römischen Stadt Waldgirmes (siehe Statements). Der Pferdekopf wird nun in zwei Jahren aufwendig restauriert und von Korrosion befreit; wie die leitende Restauratorin Angelika Ulbrich vermutet, ist der überwiegende Teil der Vergoldung noch erhalten.
Parallel laufen die Untersuchungen der Bodenproben und des Brunneninhalts aus Waldgirmes durch Prof. Angela Kreuz, Leiterin der Archäobotanischen Werkstatt der Hessischen Landesarchäologie. Voller Spannung werden hier weitere Fragmente der Reiterstatue erwartet.
Am Abend eröffneten Dr. Bernd Heidenreich, Stadtrat und Direktor der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung und Herbert Hans Grüntker, Stellvertretender Vorsitzender des Vorstand 1822-Stiftung die Foto/Textausstellung "Waldgirmes - Bilder einer Ausgrabung" in der Frankfurter Sparkasse eröffnet. Die Römisch-Germanische Kommission des DAI zeigt hier in Kooperation mit der Hessischen Landesarchäologie auf 30 großformatigen und reich bebilderten Tafeln die Geschichte der Grabungen in Waldgirmes, die verschiedenen Methoden, wie dort Geschichte wieder lebendig gemacht wird und wie es zum Fund des Pferdekopfes kam.
Die Ausstellung ist vom 17. März bis 14. April in der Schalterhalle der Sparkasse Frankfurt, Neue Mainzer Straße 47-53, 60311 Frankfurt zu sehen. Weitere Ausstellungsorte in Deutschland sind geplant.
Öffnungszeiten: Mo-Mi, Fr 9:00-16:00 Uhr, Do bis 20 Uhr
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Der Präsident Hans-Joachim Gehrke und der hessische Landesarchäologe Egon Schallmayer auf der Pressekonferenz in der Schalterhalle der Sparkasse Frankfurt. (© N. Kehrer)
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