Ziele
Antike Münzen sind bedeutende Quellen zu den verschiedensten Aspekten der Altertumskunde. Dem Archäologen als Ausgräber dienen sie aber vor allem neben anderen Objekten - wie z. B. der Keramik - als wichtiger Anhaltspunkt zur Datierung von Schichten. Das setzt allerdings voraus, daß bei den entsprechenden Fundstücken - nach ihrer Reinigung - die Legenden gelesen und die Darstellungen identifiziert werden. Dann bekommt der Ausgräber einen terminus post quem für die entsprechende Fundschicht an die Hand und der Numismatiker erhält Informationen zum Münzumlauf.
In den letzten Jahrzehnten wurden viele hundert Fundmünzen insbesondere aus Grabungen des Deutschen Archäologischen Instituts, wie z.B. Karthago und Simitthus-Chemtou in Tunesien,
Didyma-Didim in der Türkei
,
Qreiye-Ayyash am Euphrat in Syrien
, oder
Son Fadrinet, Campos, Mallorca, Spanien
, bearbeitet. Aus dieser Arbeit gingen und gehen eine Reihe von Publikationen hervor.
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