Inhalt: | Bildnisse aristokratischer und kaiserlicher Frauen von der konstantinischen bis zur iustinianischen Zeit bilden den Gegenstand der hier vorliegenden Arbeit. Betrachtet werden Werke der Rundplastik sowie der Relief-, Klein- und Flächenkunst. Ergänzt wird das Material durch epigraphische und literarische Zeugnisse. Bei den Frauenbildnissen, die einerseits der Selbstdarstellung der abgebildeten Person und ihrer Familie dienten und andererseits der Frau die Möglichkeit boten, sich mit ihrem sozialen Rollenbild zu identifizieren, wird untersucht, in welcher Weise Statusformen wie Alter, Ehe, Mutterschaft, Familie oder gesellschaftlich-elitärer Status über das Porträt repräsentiert bzw. welche Tugenden besonders hervorgehoben werden und warum. Ziel ist es, den Stellenwert der Frauen der spätantiken Aristokratie und des Kaiserhauses innerhalb der Übergangsphase von der Antike zum Christentum deutlich zu machen.
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