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H. Bumke, Statuarische Gruppen in der frühen griechischen Kunst (2004)
Die Bildung freiplastischer Gruppen der griechischen Kunst werden von der geometrischen bis in die frühklassische Zeit untersucht. Dabei wurden zeitspezifische Prinzipien der geometrischen Zeit, der archaischen Zeit bis ins letzte Drittel des 6. Jhs. v. Chr. und schließlich der spätarchaischen und frühklassischen Zeit zu formaler Gestaltung und inhaltlicher Zuordnung herausgearbeitet.Im Unterschied zu der bisherigen Bewertung von Statuengruppen als Verbindung von autonomen Einzelstatuen, die das Wesen nur unvollständig erfaßt, werden hier die Gruppen als formale Verbindung inhaltlich zusammengehöriger Statuen bzw. Statuetten betrachtet. Im Laufe der Untersuchungen konnte festgestellt werden, »daß der jeweiligen formalen Verbindung der Gruppenfiguren ihre inhaltliche entspricht, Form und Inhalt wechselseitig aufeinander bezogen sind und auf diese Weise eine untrennbare Einheit bilden«.
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