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Pergamenische Forschungen

14: W. Gaitzsch, Eisenfunde aus Pergamon. Geräte, Werkzeuge und Waffen, mit einem Beitrag von G. Gassmann und A. Hauptmann (2005)

Der Band widmet sich den seit Beginn der Grabungen in Pergamon gemachten Eisenfunden, von denen hier rund tausend Stücke in einer repräsentativen Auswahl vorgelegt werden. Ziel der Untersuchungen ist eine an den Funktionen orientierte Erfassung und Bestimmung der Geräte, Werkzeuge und Waffen, die übergreifende Aussagen zu Handwerk, Produktion und Ausstattung von Haus und Militär ermöglichen. Zur Deutung und Funktionserklärung werden antike Bildzeugnisse sowie volkskundliche Beobachtungen und Veröffentlichungen herangezogen. Eine Auswertung der erhaltenen Grabungs- und Fundtagebücher erbringt zusätzliche Informationen zu den Objekten aus älteren Grabungskampagnen, die in der Mehrzahl keine oder abweichende Fundortangaben aufweisen. Für die Funde aus dem Bereich der Stadtgrabung stehen mehr als 40 chronologisch auswertbare Komplexe zur Verfügung, die von umso größerem Interesse sind, als Form und Funktion von Werkzeugen und Geräten über Jahrhunderte nur geringen formalen Veränderungen unterliegen und aufgrund ihrer Typologie schwer zu datieren sind. Der Kommentarteil gliedert und untersucht die Geräte, Waffen und Werkzeuge in Hinblick auf handwerkliche Kategorien; ein Kapitel über Metallverarbeitung und Schmiedewerkstätten in Pergamon sowie eine naturwissenschaftliche Untersuchung der Eisenschlacken runden die Darstellung ab. Im Katalog- und Tafelteil sind die Objekte alphabetisch in Gruppen sortiert und nummeriert; ein Anhang mit späthellenistischen, z. T. hier erstmals publizierten Eisenfunden aus Priene ergänzt die Materialvorlage. Die Bestimmung und Auswertung der Objekte ergeben insgesamt ein überraschend weites Spektrum, das sich sowohl auf die unterschiedlichen Funktionsbereiche als auch auf die zeitliche Einordnung erstreckt. Die Ergebnisse belegen handwerkliche Schwerpunkte in der Bearbeitung von Stein, Holz und Leder und eine größer als bisher angenommene wirtschaftliche Bedeutung der lokalen Metallbearbeitung in spätbyzantinischer Zeit.

Weitere Informationen zu dieser Publikation finden Sie hier.



13: A. Heimerl, Die römischen Lampen aus Pergamon. Vom Beginn der Kaiserzeit bis zum Ende des 4. Jhs. n. Chr. (2001)

Die vorliegende Arbeit wertet das gesamte Fundmaterial aus den alten und neuen Grabungen an römischen Lampen und Beleuchtungsgeräten vom 1.-4. Jhs. n. Chr. aus. Der Großteil der Stücke wird hier erstmals besprochen.
Der überwiegende Teil besteht aus Tonlampen, von denen die meisten fragmentiert vorliegen. Weiterhin gibt es verschiedenartige Ständerlampen, nur vereinzelt figürliche Lampen, Firmalampen und Metallampen. Des weiteren sind auch Gegenstände zur Herstellung und zum Gebrauch von Lampen aufgenommen.
Das Repertoire wird im Bezug auf verwendete Motive und Typen untersucht. Die erstellte Chronologie basiert auf einzelnen herausgearbeiteten Formkriterien. Dazu bezieht der Autor sowohl die gesamte Zahl der erhaltenen Lampen von Pergamon als auch einen Überblick über den derzeitigen Forschungsstand, verbunden mit der Wiedergabe und Analyse der Ergebnisse der wichtigsten Lampenpublikationen, mit ein.
»Für den Lampen-Forscher ... hat das Buch den Charakter eines Nachschlagewerkes« (W. Radt im Vorwort).

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antike und moderne Bronze- und Eisengeraete aus Pergamon


 

 
 

Aktualisiert: 15.09.2008

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