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Deutschland, Glauburg-Glauberg

Im Rahmen des Schwerpunktprogramms der Deutschen Forschungsgemeinschaft "Frühe Zentralisierungs- und Urbanisierungsprozesse" werden die Funde und Befunde vom frühkeltischen Fürstensitz auf dem Glauberg (Wetteraukreis, Hessen) ausgewertet (DFG-Projekt "Fürstensitz Glauberg").

Abteilungen:
Römisch-Germanische Kommission (RGK) Frankfurt a.M.

Weitere Informationen zur Abteilung/Kommission, die das Projekt betreut

 

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Ziele

Der Glauberg am Ostrand der Wetterau trug im 6. und 5. Jahrhundert v. Chr. eine befestigte Höhensiedlung, die spätestens seit der Entdeckung von Prunkgräbern und lebensgroßen Sandsteinstatuen am Fuß des Berges Mitte der 1990er Jahre als frühkeltischer Fürstensitz gelten muss. Innerhalb dieser Siedlung haben von 1933–1939 unter der Leitung von Heinrich Richter und von 1985–1998 durch das Landesamt für Denkmalpflege Hessen unter der Leitung von Fritz-Rudolf Herrmann umfangreiche Ausgrabungen stattgefunden, die bislang nicht wissenschaftlich aufgearbeitet worden sind. Die Auswertung dieser Feldforschungen verspricht wichtige Erkenntnisse über den Fürstensitz auf dem Glauberg und darüber hinaus für das Phänomen der frühkeltischen Fürstensitze in Mitteleuropa. Aktuelle Informationen und Literatur zu diesem Projekt finden Sie hier.  

Kooperationen

Landesamt für Denkmalpflege Hessen, Abt. Archäologische und Paläontologische Denkmalpflege; Institut für Vor- und Frühgeschichte der Universität Mainz; Institut für Archäologische Wissenschaften, Abt. Vor- und Frühgeschichte der Universität Frankfurt am Main. 

Ansprechpartner

Dr. phil. Holger Baitinger

Vorgeschichte
Telefon: 069-756107-16
Telefax: 069-756107-20
Email: baitinger@rgk.dainst.de

Dr. phil. Susanne Sievers

Telefon: 069-975818-27
Telefax: 069-975818-40
Email: sievers@rgk.dainst.de

Förderung

Deutsche Forschungsgemeinschaft  


 
 

Aktualisiert: 20.03.2008

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