Objectives
Der Glauberg am Ostrand der Wetterau trug im 6. und 5. Jahrhundert v. Chr. eine befestigte Höhensiedlung, die spätestens seit der Entdeckung von Prunkgräbern und lebensgroßen Sandsteinstatuen am Fuß des Berges Mitte der 1990er Jahre als frühkeltischer Fürstensitz gelten muss. Innerhalb dieser Siedlung haben von 19331939 unter der Leitung von Heinrich Richter und von 19851998 durch das Landesamt für Denkmalpflege Hessen unter der Leitung von Fritz-Rudolf Herrmann umfangreiche Ausgrabungen stattgefunden, die bislang nicht wissenschaftlich aufgearbeitet worden sind. Die Auswertung dieser Feldforschungen verspricht wichtige Erkenntnisse über den Fürstensitz auf dem Glauberg und darüber hinaus für das Phänomen der frühkeltischen Fürstensitze in Mitteleuropa.
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