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Aigina, Oros

Aigina, Oros: Heiligtum des Zeus Hellanios

Es handelt sich bei der auf dem höchsten Berg Aiginas gelegenen Kultstätte um die religionsgeschichtlich bedeutendste der Insel

Abteilungen:
Zentrale Berlin

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Geschichte

Die antiken Aigineten, die vor allem im 7. und 6. Jh. v. Chr. durch den Mittelmeerhandel zu Bedeutung gelangten, 'exportierten' diesen bedeutenden Kult sogar in ihren Handelsstützpunkt Naukratis im Nildelta. 

Bisherige Arbeiten

Die 1905 und 1933 durch deutsche Archäologen (A. Furtwängler, G. Welter) begonnenen, weitgehend unpublizierten Forschungen im Heiligtum des Zeus Hellanios auf der Insel Aigina wurden aufgearbeitet und konnten durch weitere Untersuchungen zu einem Abschluß gebracht werden; dabei stand die z. T. eindrucksvolle Architektur der Gesamtanlage im Vordergrund. Neben den Grabungen am Oros werden auf Aigina weitere antike Siedlungsareale, z. B. landwirtschaftliche Einrichtungen oder Festungsanlagen untersucht. Die Ausgrabungen sind zunächst abgeschlossen.  

Kooperationen

In Zusammenarbeit mit den Inscriptiones Graecae (Akademie der Wissenschaften Berlin-Brandenburg) werden ferner für die historische Auswertung im Rahmen landeskundlicher Arbeiten und für eine Corpus-Publikation alle noch auf der Insel Aigina befindlichen Inschriften gesammelt und abgeklatscht. 

Ansprechpartner

Prof. Dr. Hans Rupprecht Goette

Klassische Archäologie
Telefon: 01888-7711-0
Telefax: 01888-7711-168
Email: hrg@dainst.de


 
 

Aktualisiert: 20.03.2008

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