Ergebnisse
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Rosettenverzierter Sarkophag |
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Gewandbesatz aus Blattgold |
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Die spätrömischen Bestattungen in der Nekropole bei Douris erfolgten, soweit bekannt, nach immer ähnlichem Muster. Ein langrechteckiger Kalkstein-Sarkophag diente als Sarg. Er wurde in einfache, etwas in den anstehenden Fels eingeschlagene Gruben gesetzt. Die Außenwände der Sarkophage waren mit Rosetten, Girlanden und anderen Ornamenten verziert, die in keinem Fall besonders detailliert ausgestaltet worden waren. Nur ein Sarkophag hat die Jahrhunderte intakt überstanden. Er enthielt das Skelett wohl einer Frau. Die Tote war mit Goldblechen auf Stirn, Nase und Mund, einem Kranz aus goldenen Eichenblättern im Bereich des Kopfes sowie ovalen, mit Köpfen verzierte Gewandbesätzen aus Blattgold auf dem Oberkörper geschmückt. Mehrere Glasflakons standen zu ihren Füßen, im Bereich des Mundes fand sich eine Bronzemünze, wohl der übliche Charonspfennig.
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