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Fuente Álamo
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Fuente Álamo - Ausgrabungen in einer bronzezeitlichen Höhensiedlung
Untersuchung des Südhangs von Fuente Álamo (ES)
Lage
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Gesamtansicht aus der Luft
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Fuente Álamo ist eine bronzezeitliche Höhensiedlung im Término Municipal von Cuevas del Almanzora, Provinz Almería, Auntonomie Andalusien. (Abb.: Gesamtansicht aus der Luft)
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Forschungsgeschichte
Die Siedlung wurde erstmals von den Gebrüdern Henri und Louis Siret bekannt gemacht. Im Jahr 1977 begann H. Schubart (bis 1994 Erster Direktor der Abteilung) zusammen mit O. Arteaga (jetzt Prof. an der Universität Sevilla) ein neues Grabungsprojekt, an dem seit 1985 auch V. Pingel (Prof. an der Universität Bochum) beteiligt ist.
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Bisherige Arbeiten
Mit der achten Grabungskampagne, 1999, wurden die Ausgrabungen vorläufig abgeschlossen, um die zahlreichen Ergebnisse auszuwerten und zu veröffentlichen. Während sich die ersten Grabungskampagnen (1977, 1979, 1982 und 1985) auf die Bergkuppe beschränkten, trat in den weiteren Kampagnen (1988, 1991, 1996, 1999) die Untersuchung des Südhangs hinzu.
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Aktuelle Arbeiten
Im Moment werden die Auswertungen der Grabungen von verschiedenen Wissenschaftlern durchgeführt: Die Grabungsbefunde: H. Schubart, V. Pingel, O. Arteaga; die Siedlungsstrukturen und Bauformen: V. Pingel; die Gräber: H. Schubart; Die Spätbronzezeit: O. Arteaga; die Keramik: Th. Schuhmacher; das Steingerät: R. Risch; die Tierknochen: Kokabi, A. von den Driesch, C. Liesau und H. Manhart; Archäobotanik: H.-P. Stika; 14C-Datierungen: J. Görsdorf; Metallurgie: H.-G. Bachmann; Anthropologie: M. Kunter.
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Ergebnisse
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Mahlversuche |
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Es handelt sich um eine Höhensiedlung, die von der frühen Kultur von El Argar bis in die Spätbronzezeit bewohnt war (etwa zwischen 2300 und 1500 v. Chr.); die Toten wurden innerhalb der Siedlung bestattet. Unterschiede der Keramikqualität sowie der Grabausstattungen in verschiedenen Siedlungsbereichen, lassen auf soziale Unterschiede schließen: Eine reiche Oberschicht, die die Bergkuppe bewohnte, und die übrigen Einwohner, die ihre kleinen Häuser auf künstlichen Terrassen an den Hängen bauten. Eine enorme Zahl von Mahlsteinen spricht für eine Mehlproduktion, die wahrscheinlich der Ernährung einer weit über den Ort selbst hinausgehenden Bevölkerung diente {Fuente-Alamo-2.gif: Fuente Álamo: Mahlversuche}. Die Wasserversorgung wurde durch eine große Zisterne auf der Bergkuppe gesichert, auf der auch die mächtigen Grundmauern von zwei Gebäuden gefunden wurden, die vermutlich mehrstöckig waren und öffentlichen Funktionen gedient haben könnten. Ein Teil der zahlreichen Ergebnisse ist 2001 in einer umfangreichen ersten Monographie erschienen.
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Kooperationen
Neben den unter Ansprechpartner und aktuelle Arbeiten genannten Personen: Universidad Autónoma de Barcelona: J. J. Treserres (Analyse von Gefäßinhalten); Universidad Autónoma de Madrid: M. Pozo (Petrologie).
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Ansprechpartner
PD Dr. Michael Kunst
Vor- und Frühgeschichte
Telefon: + 34 - 91 - 561 09 04-29
Telefax: +34 - 91 - 564 00 54
Email: kunst@madrid.dainst.org
weitere E-Mail Adresse: fotothek@madrid.dainst.org
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externe Ansprechpartner
Prof. Dr. H. Schubart, Gickelhof 7, D-35282 Rauschenberg; Prof. Dr. O. Arteaga, Dpto. de Prehistoria y Arqueología, Facultad de Geografía e Historia, Universidad de Sevilla, C/. María de Padilla s/n, E-41004 Sevilla, Tel.: +34/95/455 14 12, Fax: +34/95/455 14 11; Prof. Dr. V. Pingel, Ruhr-Universität Bochum, Fakultät für Geschichtswissenschaften, Lehrstuhl für Ur- und Frühgeschichte, Gebäude GA 6/56-60, D-44780 Bochum, Tel.: +49/234/322 85 46; E-Mail: volker.pingel@ruhr-uni-bochum.de; Dr. Michael Kunst, Deutsches Archäologisches Institut Madrid, Serrano, 159, E-28002 Madrid, Tel. +34/91/561 09 04, Fax +34/91/564 00 54, kunst@dainst-madrid.es.
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Literatur
Henri Siret & Louis Siret, Les Premiers Ages du Métal dans le Sud-Est de l'Espagne (Brüssel 1887); H. Schubart - V. Pingel - O. Arteaga, Fuente Álamo. Las excavaciones arqueológicas 1977-1991 en el poblado de la Edad del Bronce, Arqueología. Monografías 8 (Junta de Andalucía Sevilla 2000); H. Schubart - V. Pingel - O. Arteaga, Fuente Álamo, Teil 1. Die Grabungen von 1977 bis 1991 in einer bronzezeitlichen Höhensiedlung Andalusiens, Madrider Beiträge Bd. 25 (Philipp von Zabern, Mainz 2001); daneben zahlreiche Aufsätze u. a. in: Madrider Mitteilungen 39, 1998, 14-34 (+ Taf. 1-6).
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