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Forschungen zu karthagischen Münzen

Forschungen zu karthagischen Münzen

Serie von Aufsätzen, Katalogbeiträgen etc.

Abteilungen:
Kommission für Alte Geschichte und Epigraphik München

Weitere Informationen zur Abteilung/Kommission, die das Projekt betreut

 

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Ziele

Karthagische (= Punische) Münzen gehören zu den attraktivsten und am breitesten überlieferten Hinterlassenschaften der 146 v. Chr. untergegangenen nordafrikanischen Metropole. Da sie ein schmales Spektrum an Münzbildern aufweisen und kaum Aufschriften tragen, sind sie oft nur schwer geographisch und chronologisch einzuordnen und damit historisch auszuwerten.  

Aktuelle Arbeiten

    
  Münze aus Karthago Vs.  
    
  Münze aus Karthago Rs.  

Als Beispiel sei ein Gold- / Elektron-Stück abgebildet, das zwischen ca. 264 und 241 v. Chr. im karthagischen Machtbereich geprägt wurde, ein Gewicht von 10,83 g und einen Durchmesser von 22 mm hat und im Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin aufbewahrt wird. Die Vorderseite ziert wohl ein Kopf der Göttin Tanit, die Rückseite ein Pferd unter einem Sonnensymbol. Goldstücke dieser Art dienten vor allem der Besoldung karthagischer Truppen während des Ersten Punischen Krieges. Dementsprechend bricht die Prägung im Jahre 241 als Folge der katastrophalen Niederlage der Karthager ab. 

Kooperationen

Karthago-Projekt des DAI Rom 

externe Ansprechpartner

Dr. phil. Hans Roland Baldus
Email: baldus@aek.dainst.de

Literatur

- H. R. Baldus, Karthagische Münzen, in: Hannibal ad portas. Macht und Reichtum Karthagos, Karlsruhe 2004, 294 ff.
- H. R. Baldus, Ein 146 v.Chr. verbrannter Geldbörseninhalt aus Karthago, Chiron 33, 2003, 195ff.
 

 


 
 

Aktualisiert: 11.08.2008

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