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Maadi
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Vorgeschichtliche Siedlung der chalkolithischen unterägyptischen Kultur des 4. Jahrtausends v. Chr. mit leichten Hütten und (halb)unterirdischen Steinbauten am südlichen Stadtrand von Kairo.
Lage
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Abb. 1: Der Siedlungsplatz von Maadi-West, Blick nach Westen
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Die prädynastische Siedlung von Maadi erstreckte sich auf einem in Ost-West-Richtung verlaufenden Wüstenrücken zwischen zwei Wadis über ein Gebiet von etwa 1,5 km Länge und 200-300m Breite. Das Siedlungsgebiet ist heute teilweise überbaut; die noch verbliebenen Areale sind von moderner Bebauung umgeben und daher in ihrem Bestand stark gefährdet (Abb.1).
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Geschichte
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Abb. 2: Die Grabungsfläche der 1930er Jahre lag noch inmitten der Wüste
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Maadi ist neben Buto der namengebende Fundort für die unterägyptische Kultur des 4. Jahrtausends. Die Siedlung bestand etwa 300 Jahre und wurde in der Mitte des 4. Jahrtausends aufgegeben. Als ökonomische Grundlage scheint neben Landwirtschaft der Handel mit Palästina eine Rolle gespielt zu haben, der neben anderen Waren Unterägypten auch mit Kupfer versorgte. Wahrscheinlich lebten sogar kanaanäische Händler am Ort.
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Ziele
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Abb. 3: Ägyptens ältestes Steinhaus, Blick nach Osten
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Ziel der von 1999-2002 durchgeführten Unternehmung war eine Bestandsaufnahme der archäologischen Hinterlassenschaften in dem unmittelbar von Überbauung bedrohten Gebiet von Maadi-West. Diese sollte als Grundlage für eine Empfehlung an die ägyptischen Behörden dienen, den Bereich vor weiteren Baumaßnahmen zu schützen. Andere wichtige Fragen betrafen die bei den bisherigen Grabungen nur ungenügend beobachtete Stratigraphie der Siedlung sowie die Nachuntersuchung eines singulären, in den Boden eingetieften Steinhauses, das bei ägyptischen Grabungen in den 1980er Jahren zutage gekommen war (Abb. 3).
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Forschungsgeschichte
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Abb. 4: Höhlenhaus nach der Ausgrabung, Blick nach Norden
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Die Siedlung von Maadi (und zwei in der näheren Umgebung gelegene Friedhöfe) wurden durch großflächige Grabungen bekannt, die von der Universität Kairo durch M. Amer und I. Rizkana in den Jahren 1930-1953, in den ersten Jahren (1930-33) in Zusammenarbeit mit dem DAI (O. Menghin, K. Bittel), durchgeführt wurden (Abb. 2). Diese Ausgrabungen sind bis heute die umfangreichsten Untersuchungen in einer prädynastischen Siedlung in Ägypten geblieben. Weitere Grabungen fanden in den späten 1970er Jahren durch die Universität Rom "La Sapienza" und in den 1980er Jahren durch F.A. Badawy (Al-Azhar Universität Kairo) statt, der erstmals im westlichen, wegen eines dort bestehenden Militärlagers mit Sendestation früher nicht zugänglichen Teil der Siedlung arbeiten konnte.
Ebenfalls in den 1980er Jahren wurde in Zusammenarbeit mit dem DAI und mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft das bislang weitgehend unpubliziert gebliebene Material der Altgrabungen von J. Seeher gesichtet, bearbeitet und schließlich in vier Bänden veröffentlicht.
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Bisherige Arbeiten
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Abb. 5: Kupferbarren aus den Altgrabungen in Maadi |
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In Kooperation mit der Universität Kairo (während der ersten Kampagne) und der ägyptischen Antikenverwaltung wurden von 1999-2002 drei Grabungskampagnen im Bereich von Maadi-West und nachfolgend zwei kürzere Aufarbeitungskampagnen durchgeführt. Durch Oberflächenbegehungen und Bohrungen wurden Ausbreitung und Mächtigkeit der Siedlungshinterlassenschaften festgestellt und diese in zahlreichen kleineren Testschnitten exemplarisch ausgegraben. Die Nachuntersuchung des von F.A. Badawy in den 1980er Jahren aufgefundenen, mittlerweile mit Bauschutt und Hausmüll verfüllten Steinhauses wurde mit einer großflächigeren Ausgrabung seiner Umgebung kombiniert (Abb. 3). Ein überraschender neuer Schwerpunkt der Arbeiten ergab sich während der Bohrungen mit der Entdeckung eines Höhlenbaus mit steiler Treppe und langem, steingefassten Eingangskorridor, das vollständig ausgegraben wurde (Abb. 4).
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Aktuelle Arbeiten
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Abb. 6: Gussformen für Barren aus Hujayrat al-Ghuzlan bei Aqaba/Jordanien (Foto: Orientabteilung des DAI) |
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Obwohl zur Zeit keine Ausgrabungsarbeiten in Maadi stattfinden, steht die Siedlung dennoch im Blickpunkt des Interesses eines in Zusammenarbeit mit der geologischen Fakultät der Universität Kairo, dem Deutschen Bergbaumuseum Bochum und der Orientabteilung des DAI durchgeführten Projekts, das die Herkunft des Kupfers bzw. Kupfererzes im prädynastischen Ägypten klären soll. Dabei spielt Maadi eine besondere Rolle, da die Siedlung der bisher einzige ägyptische Fundort ist, wo sich neben Kupfererz (Malachit) und verschiedenen Kupfergeräten auch Kupferbarren fanden (Abb. 5). Letztere scheinen zu Gussformen zu passen, die in den letzten Jahren bei Arbeiten der Orientabteilung des DAI in Hujayrat al-Ghuzlan bei Aqaba/Jordanien zutage kamen (Abb. 6). Eine Handelsverbindung zwischen den Siedlungen ist zu vermuten und soll jetzt durch naturwissenschaftliche Untersuchungen von Erzen aus verschiedenen Lagestätten und dem Vergleich mit archäologischen Funden verifiziert werden.
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Methoden
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Abb. 7: Eingetieftes Vorratsgefäß im Profil eines der Testschnitte |
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Als Prospektionsmethode erbrachten Bohrungen auch in Maadi rasche und zufrieden stellende Ergebnisse. Mit dieser einfachen Methode sind mit geringem Aufwand Ausbreitung und Mächtigkeit von Siedlungsschichten festzustellen und erste Informationen zu ihrer Natur zu gewinnen. Magnetometermessungen erwiesen sich dagegen hier als ungeeignet, da vielerorts in der Fläche als Überbleibsel der vorherigen Nutzung des Areals noch Stahlbetonfundamente und Eisenträger im Boden stecken und die Messungen beeinträchtigen.
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Ergebnisse
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Abb. 8: Typische Gefäße aus Maadi |
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Abb. 9: Perlen, Anhänger und Perlenrohlinge aus verschiedenen Gesteinen |
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Abb. 10: Spinnwirtel aus Kalkstein |
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Abb. 11: Rhombisches Flintmesser aus Oberägypten |
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Abb. 12: Boden des Steinhauses mit Pfostengruben und Gefäßmulden |
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Abb. 13: Plan des Grubenhauses mit rekonstruierter Dachabdeckung |
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Durch die Prospektionsarbeiten, d. h. Geländebegehungen und Bohrungen, konnte die Ausdehnung der heute noch erhaltenen Siedlungsfläche festgestellt und den ägyptischen Behörden eine Empfehlung für die Unterschutzstellung von etwa zwei Dritteln des Areals als archäologisches Denkmal gegeben werden.
Die Testschnitte ergaben exemplarisch zusätzliche Informationen zur Mächtigkeit und Stratigraphie der Siedlungsschichten. Insgesamt ergab sich ein den Befunden der Altgrabungen sehr ähnliches Bild: Die Mächtigkeit der Siedlungsschicht beträgt durchschnittlich etwa 50-70 cm, selten 1 m oder 1,20 m. Die allgemeine Siedlungssituation wird durch Holzpfostenreste, die von leichten Hütten, Windschirmen und Zäunen stammen dürften, durch z. T. mit Steinen umgebene Feuerstellen, Gruben verschiedener Form und Größe und eingetiefte Vorratsgefäße (Abb. 7) illustriert. Kleine Gruben von nur 15-20cm Durchmesser, manchmal mit verziegeltem Lehmausstrich, wurden vielleicht zum Kochen benutzt. In manchen Bereichen fielen dickere Ascheschichten auf, die nicht nur von normalen Haushaltsfeuern zu stammen scheinen, sondern eher an handwerkliche Tätigkeiten denken lassen. Funde von kleinen Perlen geschmolzenen Kupfers könnten die Verarbeitung von Metall anzeigen. Auch ein Großteil der Keramik wurde wahrscheinlich lokal produziert. Im Inventar finden sich neben Schüsseln, Schalen und großen Vorratsgefäßen vor allem ovoide und kugelige Gefäße verschiedener Form und Größe, entweder einfach geglättet und zuweilen mit rotem Farbüberzug, besonders häufig aber mit schwarzer oder brauner, polierter Oberfläche (Abb. 8, Abb. 18). Neben Flint- und Knochengeräten wurde in der Siedlung wohl auch Schmuck hergestellt, zumindest fanden sich einige halbfertige Perlen aus Kalkstein (Abb. 9); außerdem wurde Wolle verarbeitet (Abb. 10). Importierte Objekte oder Materialien sind im Gegensatz zu den Altgrabungen in dem jetzt untersuchten Siedlungsgebiet recht selten, Verbindungen zur südlichen Levante werden durch einige Keramikfragmente und sog. Plattenschaber aus Flint angezeigt; letztere stammen vermutlich vom Sinai oder aus der Negev-Wüste. Aus Oberägypten fanden ebenfalls Gefäße ihren Weg nach Maadi, und auch ein großes Flintmesser (Abb. 11) kommt mit großer Wahrscheinlichkeit von dort. Die Funde zeigen, dass der Handel mit Palästina und Oberägypten in der Siedlung eine Rolle spielte, ökonomische Grundlage dürfte jedoch die Landwirtschaft gewesen sein. Emmer, Gerste und einige Hülsenfrüchte sind für Maadi nachgewiesen, und Reibplatten zum Mahlen des Getreides sind häufige Funde. Ziegen, Schafe, Schweine und Rinder wurden gehalten und verzehrt, und auch der Fischfang spielte eine Rolle. Die Jagd hatte dagegen kaum Bedeutung, es sei denn die auf Wasservögel.
Die Siedlung hat im jetzt untersuchten Bereich etwa 300 Jahre bestanden, ohne dass sich in dieser Zeit ihre materielle Kultur wesentlich verändert hätte.
Diesem Bild einer aus leichten Hütten bestehenden Siedlung stehen zwei außergewöhnliche Befunde gegenüber: zum einen das erwähnte, bereits in der Mitte der 1980er Jahre von F.A. Badawi freigelegte und im Zuge der neuen Arbeiten noch einmal gereinigte, eingetiefte Steinhaus; zum zweiten ein weiterer unterirdischer Bau, ein "Höhlenhaus", das bei den Bohrungen entdeckt und nachfolgend ausgegraben wurde.
Das fast exakt Ost-West orientierte Steinhaus (Abb. 3) hat einen rechteckigen Grundriss mit abgerundeten Ecken (der Innenraum misst ca. 8,5 x 4m) und ist etwa 2 m in den Boden eingetieft. Die Mauern sind sehr sorgfältig aus Bruchsteinen und größeren Geröllen gebaut und waren ursprünglich mit Lehmmörtel verputzt. An der Nordseite findet sich ein ebenfalls von Mauern eingefasster Zugang, der zur Wüstenoberfläche führt. In der Raummitte gaben drei große Gruben dicken Holzpfosten Halt, die eine Dachkonstruktion trugen. Auf dem Fußboden zeichnen sich zahlreiche kleine Mulden ab, in denen offensichtlich größere Vorratsgefäße standen (Abb. 12). Das Dach ist etwa auf dem Niveau der umgebenden Oberfläche anzunehmen und bestand vermutlich aus auf den Mittelpfosten ruhenden Querhölzern, die mit Matten und Lehmverstrich bedeckt waren (Abb. 13). Dieser Bau ist das bisher älteste, ganz aus Steinen errichtete Haus in Ägypten.
Bei der zweiten, während der neuen Arbeiten aufgefundenen Anlage führt eine Steintreppe von Süden her (Abb. 14) zu einem etwas abschüssigen Korridor mit sorgfältig aus Geröllen gebauten und verputzten Mauern (Abb. 15), der sich zu einem unterirdischen, ohne jegliche Aussteifung kuppelförmig in den Wüstenboden getriebenen Raum hin öffnet. Dessen Fußboden liegt etwa 4 m unter der heutigen Oberfläche (Abb. 4; Abb. 16). Der Korridor war vermutlich mit flachen Kalksteinplatten und einer Lehmpackung abgedeckt (Abb. 17). Nachdem ein Brand die hölzernen Stützpfosten vernichtet und zum Einsturz der Anlage geführt hatte, wurde die noch vorhandene Höhle weiterhin als Depot oder Versteck für Keramikgefäße (Abb. 18) und andere Gegenstände genutzt, zudem wohl auch als Werkstatt, z. B. zur Herstellung von Knochengeräten. Im Laufe der Zeit versandete die Grube immer mehr und wurde schließlich von der umgebenden Siedlung überlagert.
Bisher bleibt die Funktion dieser beiden Bauten noch unklar. Da sich für eine Nutzung als Gräber oder Heiligtümer keinerlei Hinweise fanden, dürfte ihr Zweck eher im praktisch-alltäglichen Bereich zu suchen sein. Vielleicht dienten sie z. B. als zentrale, wohltemperierte Vorratsräume, in denen verderbliche Waren vor der Hitze geschützt aufbewahrt werden konnten.
Derartige Bauten sind bisher in Ägypten nur aus Maadi bekannt. Bei den Altgrabungen im östlichen Teil der Siedlung waren bereits vier ähnliche Strukturen, allerdings in viel einfacherer Ausführung, zutage gekommen. Vergleiche finden sich jedoch in Palästina, wo unterirdische Wohn- und Vorratsbauten in chalkolithischer Zeit vor allem für den Süden des Landes typisch sind, und rechteckige Steinbauten mit abgerundeten Ecken (allerdings nicht eingetieft) aus frühbronzezeitlichen Siedlungen bekannt sind. Die zahlreichen aus dieser Region stammenden Waren und Objekte, die bei den Altgrabungen gefunden worden waren, zeigen den engen Kontakt beider Regionen. Einige Hinweise sprechen dafür, dass vielleicht sogar Kanaanäer zumindest zeitweise in der Siedlung lebten. Es ist sehr wahrscheinlich, dass hier ein Zusammenhang besteht und zumindest die Idee solcher Bauten über diese Beziehungen nach Ägypten gelangte. Ob die Anlagen vielleicht sogar von Kanaanäern gebaut und genutzt wurden, ist durch archäologische Funde bisher nicht zu belegen.
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Kooperationen
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Abb. 14: Zugangstreppe zum Höhlenhaus, Blick nach Süden |
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Die Grabungsarbeiten wurden in Kooperation mit der ägyptischen Altertümerverwaltung (SCA) und der Universität Kairo, Archäologische Fakultät, (während der ersten Kampagne) durchgeführt. Für die Untersuchung der archäobotanischen Funde ist eine Zusammenarbeit mit der Universität Helwan geplant. Der Frage nach der Herkunt des Kupfers in Maadi wird mit zusammen mit der Geologischen Fakulät der Universität Kairo, dem Deutschen Bergbaumuseum Bochum und der Orientabteilung des DAI nachgegangen.
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Ansprechpartner
Dr. phil. Ulrich Hartung
Vor- und Frühgeschichte
Telefon: +20-(0)2-2735-1460, -2735-2321
Telefax: +20-(0)2-2737-0770
Email: hartung@kairo.dainst.org
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Literatur
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Abb. 15: Sorgfältig verputzte Ostwand des Eingangskorridors des Höhlenhauses |
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Abb. 16: Blick vom Kuppelraum des Höhlenhauses zur Eingangstreppe |
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Abb. 17: Plan des Höhlenhauses mit rekonstruierter Korridorabdeckung |
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Abb. 18: Gefäßdeponierung im bereits halbverfüllten Höhlenhaus |
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I. Rizkana/J. Seeher, Maadi I, The Pottery of the Predynastic Settlement, AVDAIK 64, Mainz 1987;
I. Rizkana/J. Seeher, Maadi II, The Lithic Industries of the Predynastic Settlement, AVDAIK 65, Mainz 1988;
I. Rizkana/J. Seeher, Maadi III, The Non-lithic Small Finds and the Structural Remains of the Predynastic Settlement, AVDAIK 80, Mainz 1989;
I. Rizkana/J. Seeher, Maadi IV, The Predynastic Cemeteries of Maadi and Wadi Digla, AVDAIK 81, Mainz 1990;
J. Seeher, Maadi - eine prädynastische Kulturgruppe zwischen Oberägypten und Plästina, in: Prähistorische Zeitschrift 65, 1990, S. 123-156;
F.A. Badawi, A Preliminary Report on 1984-86 Excavations at Maadi-West, in: MDAIK 59, 2003, S. 1-10.
U. Hartung/M. Abd el-Gelil/A. von den Driesch/G. Fares/R. Hartmann/Th. Hikade/Ch. Ihde, Vorbericht über neue Untersuchungen in der prädynastischen Siedlung von Maadi, in: MDAIK 59, 2003, S. 149-198;
U. Hartung, Predynastic subterranean dwellers in Maadi, Cairo, in: Egyptian Archaeology 22, 2003, S. 7-9.
U. Hartung, Maadi, fouille de sauvetage aux confins du Caire, in: Archéo-Nil 13, 2003, S. 29-36.
U. Hartung, Rescue Excavations in the Predynastic Settlement of Maadi, in: S.
Hendrichx/R.F. Friedman/K.M. Cialowicz/M. Chlodnicki (eds.), Egypt at its Origins. Studies in Memory of Barbara Adams, Leuven 2004, S. 337-356.
U. Hartung, Bemerkungen zur Architektur und Chronologie der unterirdischen und
halbunterirdischen Bauten in der prädynastischen Siedlung von Maadi, in: E. Czerny/I. Hein/H. Hunger/D. Melman/A. Schwab (Hrsg.), Timelines, Studies in Honour of Manfred Bietak, Volume II, Leuven 2006, S. 35-44.
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